Der algerische Nationalspieler Riyad Mahrez im Versuch einen Spieler aus Sierra Lione auszuspielen

Fußball | Afrika-Cup

Afrika-Cup: Titelverteidiger Algerien stolpert - Ägypten verliert

Stand: 11.01.2022, 21:58 Uhr

Titelverteidiger Algerien mit dem Mönchengladbacher Ramy Bensebaini ist mit einer Enttäuschung in den Afrika-Cup in Kamerun gestartet. Mit dem Bundesliga-Profi in der Startelf kam der Mitfavorit gegen den Außenseiter Sierra Leone in Douala nicht über ein 0:0 hinaus.

Allerdings baute Algerien mit dem Remis seine beeindruckende Serie aus: Seit 35 Spielen hat der aktuelle Afrikameister nicht mehr verloren. Zum Weltrekord der Italiener fehlen nur noch zwei Partien.

Sierra Leone, die Nummer 108 der Welt, nimmt erstmals seit 25 Jahren wieder an einer Endrunde der Afrikameisterschaft teil. Weitere Gegner in der Gruppe E sind die Elfenbeinküste und Äquatorialguinea.

Iheanacho sorgt für Sieg Nigerias

Noch schlechter begann das Turnier für Rekordsieger Ägypten. Das Team um Liverpools Star Mohamed Salah verlor zum Auftakt in der Gruppe D 0:1 (0:1) gegen Nigeria. Kelechi Iheanacho (30.) vom englischen Ex-Meister Leicester City erzielte das entscheidende Tor für die Nigerianer, bei denen Union-Stürmer Taiwo Awoniyi in der Startelf stand. Bei Ägypten spielte der Stuttgarter Omar Marmoush durch.

Der Sudan und Guinea-Bissau trennten sich im zweiten Spiel der Gruppe torlos. Pele verschoss in der Schlussphase einen Elfmeter für Guinea-Bissau (82.).

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