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Mehr Sport kompakt

Radsport: Vier Deutsche beim Giro dabei

Vier deutsche Radprofis werden am 4. Mai am Start des 101. Giro d'Italia in Jerusalem stehen. Das geht aus der vorläufigen Startliste der Veranstalter am Dienstag (24.04.18) hervor. Die prominentesten deutschen Starter sind der in der Schweiz lebende, viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin und der in den Frühjahrs-Klassikern stark auftrumpfende Maximilian Schachmann aus Berlin. Der Giro beginnt am 4. Mai mit einem 9,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Jerusalem und ist dann noch zwei weitere Tage in Israel zu Gast. Ab 8. Mai wird die Italien-Rundfahrt in Catania auf Sizilien fortgesetzt.

Tennis: Zverev wieder die Nummer drei der Welt

Alexander Zverev aus Hamburg ist wieder die Nummer drei der Tennis-Welt. Der 21-Jährige verbesserte sich durch seinen Einzug ins Halbfinale des ATP-Masters in Monte Carlo im Ranking um eine Position und ist damit so hoch platziert wie zuletzt am 13. November 2017. Aus deutscher Sicht hatten nur Boris Becker, Michael Stich und Tommy Haas jemals eine solch hohe Platzierung erreicht. Seinen Status als Nummer eins untermauerte Rafael Nadal. Der Mallorquiner behauptete den Platz mit seinem elften Triumph im Fürstentum, bei dem er sogar ohne Satzverlust blieb.

Eliud Kipchoge gewinnt Marathon in London

Eliud Kipchoge hat beim London-Marathon den angestrebten Weltrekord um eineinhalb Minuten verpasst. Der Kenianer siegte am Sonntag bei der 38. Auflage des 42,195-Kilometer-Klassikers in inoffiziellen 2:04:27 Stunden und blieb über der alten Bestmarke seines Landsmanns Dennis Kimetto (2:02:57) von Berlin 2014. Damit setzte sich Kipchoge zum dritten Mal nach 2015 und 2016 an der Themse durch. Der Äthiopier Tola Kitata kam in 2:05:05 Stunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der britische Lauf-Held Mo Farah in 2:06:32 Stunden. Bei den Frauen siegte die Kenianerin Vivian Cheruiyot in 2:18:31 Studnen.

Snooker-WM: Titelverteidiger scheitert in Runde eins

Snooker-Weltmeister Mark Selby muss seinen Traum vom Titel-Hattrick begraben. Der 34-jährige Engländer verlor sein Auftaktspiel im Crucible Theatre in Sheffield gegen Landsmann Joe Perry deutlich mit 4:10. 2017 hatte der Weltranglistenerste Selby seinen Titel im Finale gegen den schottischen Altmeister John Higgins (18:15) erfolgreich verteidigt. Der fünfmalige Snooker-Weltmeister Ronnie O'Sullivan hat dank einer fulminanten Aufholjagd sein Erstrunden-Aus verhindert. Der Weltranglistenzweite gewann gegen den Schotten Stephen Maguire 10:7.

Fußball kompakt

UEFA verbannt Panathinaikos für drei Jahre

Der 20-malige griechische Fußballmeister Panathinaikos Athen ist wegen nicht gezahlter Rechnungen von der UEFA von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden, für die er sich in den nächsten drei Jahren qualifiziert. Panathinaikos steckt tief in der Schuldenkrise, nachdem der ehemalige Präsident und wohlhabende Reeder Giannis Alafouzos vor der Saison die finanzielle Unterstützung gekappt hatte. Anfang April hatte die Liga Panathinaikos wegen ausstehender Zahlungen an Ex-Profi Jens Wemmer drei Punkte abgezogen, der Einzug in einen europäischen Wettbewerb ist damit in dieser Saison ohnehin kaum noch möglich. Immerhin kehrten die Spieler nach zwei Tagen Streik Mitte des Monats ins Training zurück.

Sperren: Saison-Aus für Forsberg und Hasebe

Leipzigs Emil Forsberg

Für RB Leipzigs Mittelfeldspieler Emil Forsberg ist die Bundesliga-Saison vorzeitig beendet. Der schwedische Nationalspieler wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für seine Rote Karte im Ligaspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim für gleich drei Spiele gesperrt. Damit muss der Bundesliga-Sechste im Saisonendspurt um die Qualifikation für einen internationalen Startplatz auf Forsberg verzichten. Eintracht Frankfurt wird im Kampf um den Europapokal ohne Defensivspieler Makoto Hasebe auskommen müssen. Der 34-jährige Japaner wurde nach seiner Tätlichkeit für vier Spiele gesperrt, von denen eines bis zum 31. Dezember 2018 zur Bewährung ausgesetzt wurde. Hasebe kann in dieser Saison damit nicht mehr für die Hessen auflaufen.

Thorsten Fink trainiert die Grashoppers

Der frühere HSV-Trainer Thorsten Fink wird neuer Chefcoach beim Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich. Fink erhielt einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr und wird bereits am Samstag im Liga-Spiel beim Tabellenletzten FC Lausanne auf der Bank sitzen. Als Spieler von Bayern München wurde Fink unter anderem Champions-League-Sieger 2001 und viermal deutscher Meister.

Chemnitzer FC steht als Absteiger fest

Der Chemnitzer FC steht neben Rot-Weiß Erfurt und Werder Bremen II als dritter Absteiger aus der 3. Liga fest. Der DFB verhängte am Montag gegen den CFC aufgrund des am 10. April eingereichten Insolvenzantrages einen Neun-Punkte-Abzug. Zwar haben die Sachsen noch eine Einspruchsfrist von sieben Tagen, stimmten dem Urteil aber bereits grundsätzlich zu.

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