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WM Kompakt | Meldungen

Neymar muss Training verletzt abbrechen

Neymar hat am Dienstag das gemeinsame Training mit der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft verletzungsbedingt abbrechen müssen. Vor dem Ende der Einheit in Sotschi wurde der humpelnde Angreifer von einem Betreuer vom Platz geführt. Er habe Schmerzen am Knöchel des rechten Fußes, sagte ein Sprecher des brasilianischen Verbands CBF: "Er trainiert morgen wieder ganz normal." Wegen einer Verletzung an jenem rechten Fuß war Neymar vor der WM in Russland etliche Wochen ausgefallen.

DFB-Team trifft in Sotschi ein

Die deutsche Nationalmannschaft ist nach einem über zweistündigen Flug in ihrem zweiten WM-Spielort Sotschi eingetroffen. In der Olympiastadt von 2014 steht für den Titelverteidiger bei der WM in Russland am Samstag das wegweisende Gruppenspiel gegen Schweden an. Bei einer weiteren Niederlage und einem Punktgewinn von Mexiko zuvor gegen Südkorea wären die Weltmeister um Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig gescheitert. Anschließend ging es mit dem Mannschaftsbus ins Hotel Resort Sotschi direkt am Meer. Dort hatte das DFB-Team bereits beim überraschenden Confed-Cup-Triumph 2017 gewohnt.

Ex-FIFA-Präsident Blatter in Moskau

Der frühere FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist n Moskau angekommen. Eingeladen wurde Blatter, der noch bis 2021 für alle Fußballaktivitäten gesperrt ist, von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Blatter war im Jahr 2010 im Amt, als die Endrunde nach Russland vergeben worden war. Am Mittwoch wird Blatter die Vorrunden-Partie zwischen Portugal und Marokko besuchen und am selben Tag auch Putin treffen.

Kroatien schickt Kalinic nach Hause

Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic hat Stürmer Nikola Kalinic (30) nach Hause geschickt - offiziell wegen einer Rückenblessur. "Er sollte ins Spiel kommen und sagte dann, dass er Schmerzen verspürt. Ich habe das akzeptiert", sagte Dalic am Montag nach dem 2:0-Sieg gegen Nigeria und ergänzte: "Da ich aber Spieler benötige, die bereit und gesund sind, habe ich diese Entscheidung getroffen."

Islands WM-Premiere mit Traumquote im TV

Das historische erste Spiel bei einer Fußball-WM war im isländischen Fernsehen der absolute Renner. Der Marktanteil lag bei 99,6 Prozent, twitterte der isländische Rundfunk am Montag. Quasi alle Isländer, die am Samstag zur Zeit der Partie den Fernseher eingeschaltet hatten, verfolgten also das Duell mit dem zweimaligen Weltmeister und sahen auch das erste jemals bei einer WM von Island erzielte Tor: den Ausgleich von Augsburgs Alfred Finnbogason. Der hat auch eine - wenngleich logisch nicht mögliche - Vermutung, was der Rest gemacht hat: "Die anderen 0,4 Prozent standen auf dem Platz."

WM für Tunesiens Torwart Hassen beendet

Die tunesische Fußball-Nationalmannschaft muss für den Rest der WM auf Torhüter Mouez Hassen verzichten. Der 23-Jährige erlitt im Spiel gegen England (1:2) in Wolgograd eine Verletzung an der linken Schulter und kann in Russland nicht mehr zum Einsatz kommen. Das teilte der tunesische Fußballverband FTF mit. Hassen hatte sich gegen England in der Anfangsphase mit starken Paraden hervorgetan, musste dann allerdings bereits nach 16 Minuten ausgewechselt werden. Er wurde durch Farouk Ben Mustapha ersetzt. Tunesien spielt in der Gruppe G noch gegen Belgien und Panama.

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Deutsche Fechter verpassen EM-Halbfinale

Einen Tag nach dem Einzeltriumph von Säbelspezialist Max Hartung sind die deutschen Fechter zum Auftakt der Mannschafts-Wettbewerbe bei der EM im serbischen Novi Sad leer ausgegangen. Die Florettfechter schieden dabei ebenso im Viertelfinale aus wie die Säbel-Frauen. Das Florett-Team verlor gegen den späteren Bronze-Gewinner Polen 44:45. Der Vorjahresfinalist Russland gewann den Finalkampf gegen Italien . Die Frauen unterlagen dem EM-Dritten Frankreich. Wie bei den Männern, sicherte sich auch bei den Damen die Mannschaft aus Russland Gold gegen die Ukraine.

Tennis: Murray verliert knapp bei Comeback

Tennisstar Andy Murray hat sein erstes Match nach fast einjähriger Verletzungspause knapp verloren. Der dreimalige Grand-Slam-Gewinner, der gerade von einer Hüftverletzung genesen ist, unterlag in der ersten Runde des Rasenturniers im Queen's Club dem Australier Nick Kyrgios, Nummer 21 der Weltrangliste, mit 6:2, 6:7 (4:7), 5:7. Das Turnier im Londoner Westen hat Murray bereits fünfmal gewonnen.

Tennis: Argentinier Kicker drei Jahre gesperrt

Nicolas Kicker aus Argentinien

Der argentinische Tennis-Profi Nicolas Kicker ist einer lebenslangen Sperre wegen Spielmanipulationen entgangen. Die von den Tennisverbänden gegründete Anti-Betrugs-Einheit sperrte den 25-Jährigen am Dienstag für sechs Jahre, die Hälfte der Sperre wurde allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss Kicker 25.000 Dollar Strafe zahlen. Die Nummer 100 der ATP-Weltrangliste wurde für schuldig erachtet, zwei Matches auf der Challenger Tour manipuliert zu haben. Betroffen sind ein Spiel im italienischen Padua im Juni 2015 sowie eines drei Monate später im kolumbianischen Barranquilla.

Erfurt geht nach BBL-Abstieg in 2. Regionalliga

Fans der Rockets aus Gotha in der Erfurter Messehalle

Die Rockets Erfurt haben nach dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga und dem Verzicht auf einen Start in der 2. Liga (ProA) aus wirtschaftlichen Gründen auch ihr Teilnahmerecht für die dritthöchste Klasse (ProB) zurückgezogen. "Die erste Männermannschaft wird im neuen Jahr dann in der 2. Regionalliga starten", sagte Vereinspräsidentin und Gesellschafterin Astrid Kollmar. Man wolle sich "in Zukunft wieder auf die Nachwuchsarbeit konzentrieren". Derweil haben fünf Gesellschafter um den ehemaligen Rockets-Manager Wolfgang Heyder die XXL Baskets GmbH mit Sitz in Erfurt gegründet und möchten das ProB-Startrecht übernehmen

Formel 1: Red Bull ab 2019 mit Honda-Motoren

Der Formel-1-Rennstall Red Bull fährt ab 2019 mit Honda-Motoren. Wie das Team am Dienstag (19.06.2018) bekannt gab, schlossen der japanische Hersteller und Red Bull eine Vereinbarung für zwei Jahre. Damit endet nach der laufenden Saison die zwölfjährige Zusammenarbeit mit Renault. Die Entscheidung zum Wechsel ist keine Überraschung. Red Bull war in den vergangenen Jahren immer wieder unzufrieden mit der Motoren-Entwicklung. Seit diesem Jahr fährt das Schwesterteam Toro Rosso bereits mit Honda-Antrieben.

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