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Tennis: Zverev wieder die Nummer drei der Welt

Alexander Zverev aus Hamburg ist wieder die Nummer drei der Tennis-Welt. Der 21-Jährige verbesserte sich durch seinen Einzug ins Halbfinale des ATP-Masters in Monte Carlo im Ranking um eine Position und ist damit so hoch platziert wie zuletzt am 13. November 2017. Aus deutscher Sicht hatten nur Boris Becker, Michael Stich und Tommy Haas jemals eine solch hohe Platzierung erreicht. Seinen Status als Nummer eins untermauerte Rafael Nadal. Der Mallorquiner behauptete den Platz mit seinem elften Triumph im Fürstentum, bei dem er sogar ohne Satzverlust blieb.

Eliud Kipchoge gewinnt Marathon in London

Eliud Kipchoge hat beim London-Marathon den angestrebten Weltrekord um eineinhalb Minuten verpasst. Der Kenianer siegte am Sonntag bei der 38. Auflage des 42,195-Kilometer-Klassikers in inoffiziellen 2:04:27 Stunden und blieb über der alten Bestmarke seines Landsmanns Dennis Kimetto (2:02:57) von Berlin 2014. Damit setzte sich Kipchoge zum dritten Mal nach 2015 und 2016 an der Themse durch. Der Äthiopier Tola Kitata kam in 2:05:05 Stunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der britische Lauf-Held Mo Farah in 2:06:32 Stunden. Bei den Frauen siegte die Kenianerin Vivian Cheruiyot in 2:18:31 Studnen.

Snooker-WM: Titelverteidiger scheitert in Runde eins

Snooker-Weltmeister Mark Selby muss seinen Traum vom Titel-Hattrick begraben. Der 34-jährige Engländer verlor sein Auftaktspiel im Crucible Theatre in Sheffield gegen Landsmann Joe Perry deutlich mit 4:10. 2017 hatte der Weltranglistenerste Selby seinen Titel im Finale gegen den schottischen Altmeister John Higgins (18:15) erfolgreich verteidigt. Der fünfmalige Snooker-Weltmeister Ronnie O'Sullivan hat dank einer fulminanten Aufholjagd sein Erstrunden-Aus verhindert. Der Weltranglistenzweite gewann gegen den Schotten Stephen Maguire 10:7.

Rudern: Naske und Thiele werden Einer-Meister

Tim Ole Naske bleibt deutscher Skiff-Meister. Bei den deutschen Kleinbootmeisterschaften in Essen siegte der WM-Sechste deutlich vor Stephan Krüger und Oliver Zeidler. Damit hat der 21-Jährige beste Aussichten, auch international der deutsche Einer-Fahrer zu bleiben. Den Titel im Frauen-Einer holte sich Annekatrin Thiele. Im Männer-Zweier verteidigten die Achter-Weltmeister Richard Schmidt/Malte Jakschik ihren Titel vor Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld. Dieses Quartett hat damit beste Chancen auf die Achter-Nominierung.

Fußball kompakt

Thorsten Fink trainiert die Grashoppers

Der frühere HSV-Trainer Thorsten Fink wird neuer Chefcoach beim Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich. Fink erhielt einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr und wird bereits am Samstag im Liga-Spiel beim Tabellenletzten FC Lausanne auf der Bank sitzen. Als Spieler von Bayern München wurde Fink unter anderem Champions-League-Sieger 2001 und viermal deutscher Meister.

Chemnitzer FC steht als Absteiger fest

Der Chemnitzer FC steht neben Rot-Weiß Erfurt und Werder Bremen II als dritter Absteiger aus der 3. Liga fest. Der DFB verhängte am Montag gegen den CFC aufgrund des am 10. April eingereichten Insolvenzantrages einen Neun-Punkte-Abzug. Zwar haben die Sachsen noch eine Einspruchsfrist von sieben Tagen, stimmten dem Urteil aber bereits grundsätzlich zu.

Christian Gross wird Trainer bei Zamalek Kairo

Der frühere Stuttgarter Bundesliga-Coach Christian Gross wird Trainer beim ägyptischen Fußball-Traditionsklub Zamalek Kairo. Wie der Tabellendritte der laufenden Saison mitteilte, erhält der 63-Jährige einen Zweijahresvertrag, der jährlich mit einer Million Dollar Gehalt dotiert ist. Der Schweizer Gross, Ex-Profi des VfL Bochum, nimmt allerdings auf einem Schleudersitz Platz: Zamalek-Präsident Mortada Mansour hat seit seiner Amtsübernahme 2014 insgesamt 23-mal den Trainer gewechselt.

Ermittlungen gegen Inter und Milan

Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Präsidenten von Inter Mailand, Erick Thohir, und gegen den früheren Geschäftsführer des AC Mailand, Adriano Galliani, wegen Bilanzfälschung aufgenommen. Dabei geht es um Spielertransfers der italienischen Fußball-Erstligisten aus den Jahren 2013 und 2017. Deren Beträge sollen künstlich aufgeblasen worden seien, um die Bilanzen zu schönen, lautet der Verdacht der Ermittler.

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