Das leere Olembe Stadium in Yaounde

Fußball | Afrika-Cup Afrika-Cup: Stadion wird nach Katastrophe für Halbfinale und Endspiel wieder geöffnet

Stand: 30.01.2022 18:36 Uhr

Acht Tote und 38 Verletzte gab es bei einer Massenpanik am Omlebé-Stadion in Youndé. Nun verkündet die afrikanische Konföderation (CAF): Für das Halbfinale und das Endspiel wird das Stadion wieder geöffnet.

CAF-Präsident Patrice Motsepe habe einen Bericht über die Katastrophe entgegengenommen, teilte der Verband am Sonntag (30.01.2022) mit. Dieser Bericht sei von der CAF-Sicherheitsabteilung und dem Organisationskomitee erstellt worden. Angesichts von Zusagen für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen stimmte das Organisationskomitee einstimmig zu, das Stadion nur wenige Tage nach dem Unglück wieder zu öffnen.

"Sind zuversichtlich, dass die Sicherheit gewährleistet sein wird"

"Zusammenfassend sind CAF, das lokale Organisationskomitee und die Regierung von Kamerun, die die Sicherheit und die Ressourcen im Olembé-Stadion erheblich erhöht haben, zuversichtlich, dass die Sicherheit von Zuschauern und Besuchern gewährleistet sein wird", hieß es in der Mitteilung.

Ein Spiel im Halbfinale und auch das Endspiel werden damit in dem Stadion gespielt, vor dem sich das Unglück ereignete.

Tote und Verletzte nach Massenpanik vor den Stadiontoren

Im Vorfeld der Achtelfinalpartie zwischen Gastgeber Kamerun und den Komoren am 24. Januar 2022 war es vor dem Stadion zu einer Massenpanik gekommen. Die Stadionkapazität von eigentlich 60.000 Zuschauer war wegen der Coronavirus-Pandemie auf maximal 48.000 Zuschauer reduziert worden. Als die Tore geschlossen waren, drängten immer mehr Fans nach.

Ein Spiel Viertelfinale und eins im Halbfinale wurden daraufhin vom Olembé-Stadion in das Stade Ahmadou Ahidjo verlegt, das sich ebenfalls in Yaoundè befindet.