Elf des Spieltags - Lewandowski und sein Gefolge

Elf des Spieltags - Lewandowski und sein Gefolge

Robert Lewandowski war auch bei Bayern Münchens Sieg auf Schalke alleine für die Tore zuständig. Aber auch andere Spieler stachen am 2. Spieltag heraus - nicht nur wegen ihrer Tore.

Spieler für die Elf des Spieltags

Tor - Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Schweizer Schlussmann hatte zwar im Spielaufbau hier und da seine Probleme, war aber der große Rückhalt der "Fohlen" in Mainz. Gleich zwei Mal entschärfte er in einer keineswegs überlegen geführten Partie der Gäste aus kurzer Distanz gegen Karim Onisiwo und war sonst auch meistens Herr der Lage im Strafraum.

Tor - Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Schweizer Schlussmann hatte zwar im Spielaufbau hier und da seine Probleme, war aber der große Rückhalt der "Fohlen" in Mainz. Gleich zwei Mal entschärfte er in einer keineswegs überlegen geführten Partie der Gäste aus kurzer Distanz gegen Karim Onisiwo und war sonst auch meistens Herr der Lage im Strafraum.

Abwehr - Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach): Gladbachs Rechtsverteidiger sorgte auch in Mainz für einige unruhige Momente und war mit am 0:1 beteiligt. Aber Lainer steckte nicht auf, sorgte für viel Aktion auf seiner rechten Außenbahn: 21 Sprints, 70 Ballkontakte, 11,2 Kilometer Laufleistung. Dann machte er mit seinem ersten Bundesliga-Tor auch noch das 1:1 und wurde somit zum Schwungrad für die Aufholjagd der Borussia.

Abwehr - Niklas Süle (Bayern München): Gemeinsam mit dem ebenfalls starken Neuzugang Lucas Hernández sorgte Süle im Abwehrzentrum der Bayern für eine extreme physische Präsenz, an der Guido Burgstaller, selbst ja durchaus durchsetzungsstark, immer wieder abprallte. Dass Süle dazu fast zehn Kilometer lief, ein hervorragendes Stellungsspiel bewies und nahezu jeden Ball an den eigenen Mann brachte, rundete eine starke Leistung ab.

Abwehr - Ermin Bicakcic (1899 Hoffenheim): Bicakcic überzeugte defensiv mit 76 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Beim hohen Ballbesitzanteil der TSG verlor er nie die Ruhe und fand mit fast jedem Pass den eigenen Mann. Vorne brachte er Hoffenheim im zweiten Durchgang mit seinem wichtigen Ausgleichstreffer zurück ins Spiel.

Abwehr - Achraf Hakimi (Borussia Dortmund): Mit seiner Einwechslung bekam die linke Abwehrseite der Dortmunder nicht nur mehr Stabilität, auch nach vorne sorgte der Außenverteidiger für enormen Druck. Mit dem Kopfballtreffer zum 2:1 krönte Hakimi seine Leistung an diesem Abend.

Mittelfeld - Nuri Sahin (Werder Bremen): Sahin war der Taktgeber im Bremer Mittelfeld und machte seine Sache gut. 91 Prozent seiner Pässe kamen an. Sieben Torschüsse bereitete er vor - einen davon erfolgreich bei Niclas Füllkrugs Treffer zur Werder-Führung. Auch seine Zweikampfquote war mit 58 Prozent mehr als ordentlich.

Mittelfeld - Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen): An seiner alten Wirkungsstätte in Düsseldorf unterstrich Bayers Rekordzugang wieder einmal seine Gefährlichkeit als Standardspezialist. Aus einem seiner Freistöße resultierte das 2:0 durch Charles Aranguiz. Indirekt war er schon am ersten Treffer beteiligt gewesen, als er Eigentorschütze Lewis Baker im Rücken bedrängte. Demirbay war immer anspielbar, verteilte klug die Bälle an seine Mitspieler und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. 26 Duelle bestritt er, so viele wie sonst keiner in seinem Team. Seine Leistung mindert nicht, dass er durch einen Ballverlust im Mittelfeld den Ehrentreffer der Düsseldorfer mit ermöglichte. Da war die Partie längst entschieden.

Mittelfeld - Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Knapp 70 Minuten war die Kölner Abwehr zur Stelle, aber Sancho (11,4 gelaufene Kilometer, 29 Sprints) ließ nie locker und hatte auch in der Schlussphase noch die Beine für Entscheidendes. Das 1:1 machte er mit einem Schlenzer mit seinem schwächeren linken Fuß. Vor dem 2:1 spielte er die FC-Verteidigung zusammen mit Julian Brandt schwindelig und beim 3:1 hatte er auch noch in der Nachspielzeit Kraft und Auge, um für Paco Alcácer aufzulegen.

Mittelfeld - Julian Brandt (Borussia Dortmund): Die Einwechslung des Nationalspielers in der 62. Minute belebte sofort das Angriffsspiel der Dortmunder. Nicht einmal eine Minute, nachdem Brandt auf dem Feld war, setzte er mit einem Traumpass Reus in Szene - und es brannte im Kölner Strafraum. Nicht nur Reus, die gesamte BVB-Offensive profitierte vom Auftritt des Ex-Leverkuseners.

Angriff - Kevin Volland (Bayer 04 Leverkusen): Phasenweise sah es so aus, als mache der Leverkusener Stürmer mit der Düsseldorfer Defensive, was er wollte. Immer wieder wich Volland vor allem auf den rechten Flügel aus, wo er Gegenspieler André Hoffmann nach allen Regeln der Kunst narrte. Bei seinen beiden Assists zum 0:1 und 0:3 ließ er den Düsseldorfer Linksverteidiger ganz alt aussehen. Vier Torschussvorlagen gab er, so viele wie kein anderer Akteur auf dem Platz. Mit ein bisschen Glück hätte er selbst einen Treffer erzielen können, aber das soll seine engagierte Leistung nicht schmälern.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Robert Lewandowski erzielte gegen Schalke 04 seine Saisontreffer drei, vier und fünf. Am zweiten Spieltag. Das sagt eigentlich schon alles über die Form des Polen, der gegen die Schalker besonders gerne trifft. War der Elfmeter zum 1:0 noch eine seiner leichteren Übungen, zeigte er beim 2:0 per Freistoß eine traumhafte Schusstechnik, ehe er bei seinem dritten Tor Salif Sané nahezu mühelos aussteigen ließ und eiskalt vollstreckte.

Die Elf des 2. Spieltags von sportschau.de

Stand: 26.08.2019, 06:55 Uhr

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