Die tunesichen Spieler jubeln nach ihrem Sieg gegen Nigerien.

Fußball | Africa-Cup Tunesien und Burkina Faso im Viertelfinale des Afrika-Cups

Stand: 23.01.2022 22:26 Uhr

Tunesien gegen Nigeria und Burkina Faso in einem spannenden Elfmeter-Krimi gegen Gabun haben das Viertelfinale des Afrika-Cups erreicht.

Topstürmer Taiwo Awoniyi vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin ist am Sonntagabend (23.01.2022) mit Nigeria beim Afrika-Cup in Kamerun überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. Die "Super Eagles" verloren in Unterzahl mit 0:1 (0:0) gegen Tunesien. Der Sieger von 2004 trifft in der Runde der letzten acht auf Burkina Faso, das sich mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Gabun durchgesetzt hatte.

Rote Karte gegen Iwobi

Youssef Msakni erzielte in der 47. Minute den entscheidenden Treffer für die Tunesier. Im Tor von Mitfavorit Nigeria, bei dem der glücklose Awoniyi schon nach einer Stunde ausgewechselt wurde, patzte Maduka Okoye beim Gegentreffer schwer. Wenig später sah Everton-Profi Alex Iwobi wegen groben Foulspiels die Rote Karte (64. Minute).

Gabun lange in Unterzahl gegen Burkina Faso

Tunesien trifft in der Runde der letzten acht auf Burkina Faso, das sich mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Gabun durchgesetzt hatte. Gabun spielte seit der 67. Minute in Unterzahl. Die Partie hatte nach 120 Minuten 1:1 gestanden, nachdem der für Aston Villa spielende Bertrand Traoré Burkina Faso in der 27. Minute in Führung geschossen hatte. Seinem Teamkollegen Adama Guira aber unterlief in der Nachspielzeit ein Eigentor, was Gabun überhaupt erst in die Verlängerung brachte.

Die Spieler von Burkina Faso feiern nach dem Abpfiff ihren Sieg gegen Gabun.

Zuvor hatte Sidney Obissa in der 67. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte dann der erst in der 114. Minute eingewechselte Ismahila Ouédraogo.

2013 hatte Burkina Faso, das zu den ärmsten Ländern der Erde zählt, den Sieg bei den Afrika-Meisterschaften durch eine Final-Niederlage gegen Nigeria verpasst.