Essen, Bielefeld, Wolfsburg und Leverkusen im Pokal-Halbfinale der Frauen

 Charlotte Blümel vom FSV Gütersloh (l) und Ingrid Syrstad Engen vom VfL

Runde der letzten acht

Essen, Bielefeld, Wolfsburg und Leverkusen im Pokal-Halbfinale der Frauen

Die SGS Essen und Zweitligist Arminia Bielefeld sind Bayer Leverkusen ins Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen gefolgt. Der VfL Wolfsburg komplettiert die Runde.

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg sind als letzte Mannschaft in das Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Double-Gewinner wurde am Mittwochabend (03.06.2020) seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 3:0 (1:0) beim Zweitligisten FSV Gütersloh durch.

Die Niedersachsen dominierten das Spiel von Beginn an und kamen in der 14. Minute durch Lara Dieckenmann zum Führungstreffer. Sechs Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Alexandra Popp auf 2:0, den Schlusspunkt setzte Dieckenmann mit ihrem zweiten Treffer (62. Minute).

Der FSV, für den es das erste Pflichtspiel nach der Corona-Unterbrechung war, schlug sich wacker, hatte jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Chance auf das Weiterkommen. Im Halbfinale gastiert Wolfsburg in der kommenden Woche beim Zweitligisten Arminia Bielefeld

Essen im Bundesliga-Duell erfogreich

Die SGS Essen gewann in einem reinen Bundesliga-Duell bei Turbine Potsdam mit 3:1 (2:1), zuvor hatte Zweitligist Arminia Bielefeld überraschend den SC Sand mit 3:2 (0:1) geschlagen.

Essens Spielerinnen bejubeln ein Tor durch Etonam Nicole Anyomi (2. v. l.)

Essens Spielerinnen bejubeln ein Tor durch Etonam Nicole Anyomi (2. v. l.)

Die zwischenzeitliche 1:0-Führung durch Sophie Weidauer reichte den Turbinen nicht zum Halbfinaleinzug. Kurz darauf hatte Gina Chmielinski sogar den zweiten Turbine-Treffer auf dem Fuß, doch der Ball wurde im letzten Moment von Essens Kapitänin Marina Hegering am Überschreiten der Torlinie gehindert.

Turbine verliert zwei Spielerinnen

Stattdessen fiel auf der Gegenseite erst der Ausgleich durch Nicole Anyomi (44.) und wenige Sekunden später sogar das 1:2 durch Lea Schüller (45.). Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff sorgte die überragende Hegering mit einem Traumtor aus 25 Metern zum 3:1 für die Vorentscheidung (51.). Zumal Turbine nach 64. Spielminuten auch noch Abwehrchefin Elsig mit Gelb-Rot (Reklamieren/Foul) verlor. Noch schlimmer traf es Anna Gerhard. Die Abwehrspielerin wurde nach 35 Minuten mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt.

Überraschender Sieg der Leverkusenerinnen

Bereits am Dienstag hatten die Fußballerinnen von Bayer Leverkusen das Halbfinale erreicht. Der Außenseiter warf die Mannschaft von der TSG Hoffenheim mit einem 3:2 (1:1/0:1)-Sieg nach Verlängerung aus dem Wettbewerb.

Die Hoffenheimerinnen gingen durch Maximiliane Rall in der 42. Minute in Führung. Doch Milina Nikolic (66. Minute) brachte die Frauen-Werkself in die Verlängerung. Nach dem Wiederbeginn sorgte die eingewechselte Ivana Rudelic (92./112.) mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit der Verlängerung (120.+2) konnte Hoffenheims Tabea Waßmuth nur noch verkürzen.

Die Halbfinale steigen am 10. und 11. Juni, das Finale in Köln ist für den 4. Juli geplant.

dpa/sid/red | Stand: 03.06.2020, 15:04

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