Julia Behnke wirft

Qualifikation für Paris 2024 Deutsche Handballerinnen kommen Olympia großen Schritt näher

Stand: 11.04.2024 22:14 Uhr

Die deutschen Handballerinnen sind beim Olympia-Qualifikationsturnier in Neu-Ulm mit einem souveränen Sieg gestartet. Gegen Slowenien gewann die Auswahl des DHB mit 31:25.

Beste deutsche Werferin vor 4.026 Zuschauern war Rückraumspielerin Julia Maidhof mit neun Toren. Der Sieg war besonders wertvoll, weil Slowenien in der Vierergruppe als ernstzunehmender Konkurrent galt. Zwei der vier teilnehmenden Teams werden sich qualifizieren. DHB-Sportvorstand Axel Kromer sprach von einem "super Auftakt", dieser gebe "Sicherheit" für die nächste Partie.

Im zweiten Spiel des Heimturniers trifft die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Samstag auf Montenegro, zu sehen im Livestream bei sportschau.de. Außerdem geht es noch gegen Paraguay.

Frühe Zeitstrafen gegen Deutschland

Schon vor dem Anpfiff gab es eine gute Nachricht für die DHB-Auswahl. Co-Kapitänin Alina Grijseels meldete sich nur eine Woche nach ihrer in der EM-Qualifikation gegen die Ukraine erlittenen Sprunggelenkverletzung rechtzeitig fit. Die Frankreich-Legionärin musste in der temporeichen Anfangsphase auch gleich ran, weil die im Rückraum gesetzten Emily Bölk und Xenia Smits schon früh Zeitstrafen kassierten. 

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Das DHB-Team startete druckvoll und führte nach gut zehn Minuten beim 6:3 erstmals mit drei Toren. Einige Unkonzentriertheiten ermöglichten den Sloweninnen jedoch innerhalb weniger Minuten den Ausgleich.  

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Der WM-Sechste ließ sich davon aber nicht beeindrucken und agierte im Angriff weiter zielstrebig. Lohn war eine erneute Drei-Tore-Führung (11:8), die vier Minuten vor der Pause sogar auf fünf Treffer ausgebaut wurde. Großen Anteil daran hatte Torfrau Katharina Filter, die dem deutschen Team mit zahlreichen Paraden die nötige Sicherheit gab. 

Filter starker Rückhalt im Tor

Nach dem Wechsel begannen beide Mannschaften nervös und leisteten sich etliche Fehler. So blieb der Vorsprung der Gastgeberinnen konstant bei drei bis vier Toren. Neben Maidhof überzeugte im Angriff vor allem Linksaußen Johanna Stockschläder, die nach einem ersten Fehlversuch alle ihre Würfe im Tor unterbrachte. In der Schlussphase zog das deutsche Team noch einmal an und Tor um Tor davon.

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Filter war zwischen den Pfosten weiter ein starker Rückhalt, und vorn wurden die Angriffe zumeist konzentriert abgeschlossen. Der Erfolg im Duell mit den Sloweninnen geriet nicht mehr in Gefahr. Mit einem weiteren Sieg gegen Montenegro kann die DHB-Auswahl bereits am Samstag den Trip zu den Sommerspielen perfekt machen.