Dynamo Dresden - 1. FC Heidenheim 1:1 Dresden und Heidenheim treten auf der Stelle

Stand: 21.02.2022 00:01 Uhr

Dynamo Dresden und der 1. FC Heidenheim haben es verpasst, ihren Zielen in der 2. Fußball-Bundesliga näherzukommen. In einer schwachen Partie zum Auftakt des 23. Spieltages trennten sich die beiden Teams am Freitag (18.02.2022) mit 1:1 (0:0).

Die Anfangsphase der Partie zwischen Dresden und Heidenheim war geprägt von Zweikämpfen und Fehlpässen. Die Gäste übernahmen zwar recht früh die Spielkontrolle, gefährlich wurde es vor dem heimischen Tor jedoch zunächst nicht. Das lag auch daran, dass Dynamo extrem defensiv ausgerichtet war, bei gegnerischem Ballbesitz alle zehn Feldspieler in der eigenen Hälfte positionierte.

Dresden-Trainer Schmidt verliert die Geduld

In der 28. Minute musste dann aber doch erstmals Dresden-Keeper Anton Mitryushkin retten. Nach einer Flanke von Tobias Mohr lenkte er den Ball mit den Fingerspitzen im letzten Moment am einschussbereiten Robert Leipertz vorbei.

Offenbar war die defensive Ausrichtung jedoch nicht die von Alexander Schmidt erarbeitete Taktik. Nach dieser Möglichkeit reagierte der Trainer, wechselte gleich zweimal aus, um Schwung ins eigene Offensivspiel zu bringen. Und tatsächlich agierte Dresden mutiger, ohne jedoch die ganz große Gefahr zu versprühen.

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Schwungvolle Viertelstunde nach der Pause

Nach einer Halbzeit ohne Schuss auf eines der beiden Tore dauerte es nach der Pause keine zehn Minuten, bis es erstmals gefährlich wurde. Nach einer Flanke von Mohr war der in der Halbzeitpause eingewechselte Stefan Schimmer per Kopf zur Stelle und erzielte das 1:0 für Heidenheim (55.).

Dresden gelang es jedoch, sofort zurückzuschlagen. Nachdem Jan Schöppner bei einem Kopfballduell im gegnerischen Strafraum gefoult wurde, gab es Elfmeter für die Gastgeber. Christoph Daferner trat an und traf zum Ausgleich für Dynamo (59.). Nach einem Heidenheimer Fehler kam der Stürmer unmittelbar nach dem Anstoß wieder an den Ball und zum Abschluss, zielte aber ein wenig zu hoch (61.).

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Dresden macht Druck, kommt aber nicht durch

Dresden war jetzt die dominante Mannschaft, geriet aber auch immer wieder über die rechte Abwehrseite in Bedrängnis. Nicht nur wegen seiner Torvorlage war Heidenheims Mohr der beste Mann auf dem Platz. Auf beiden Seiten blieben weitere gefährliche Strafraumszenen jedoch aus. Michael Aktoto hatte per Kopf in der ersten Minute der Nachspielzeit noch die beste Dresdner Möglichkeit.

Und so blieb es am Ende bei der Punkteteilung, die keinem der beiden Klubs weiterhilft. Heidenheim verpasste die Chance, den Rückstand auf die Aufstiegsplätze zu verringern, Dresden die Möglichkeit, sich noch weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen.

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