Nullnummer hilft weder Wolfsburg noch Hertha weiter

Nullnummer gegen die Hertha: Wolfsburg weiter in der Krise Sportschau 17.01.2022 07:37 Min. Verfügbar bis 30.06.2022 Das Erste

VfL Wolfsburg - Hertha BSC 0:0

Nullnummer hilft weder Wolfsburg noch Hertha weiter

Der VfL Wolfsburg ist gegen Hertha BSC über ein 0:0 nicht hinausgekommen. Beiden Mannschaften hilft der eine Punkt in der Fußball-Bundesliga aktuell nur wenig weiter.

Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt erkämpfte sich nach zuletzt sechs Liga-Pleiten in Serie ein 0:0 im Krisenduell gegen Hertha BSC. Die "Wölfe" schnupperten am Samstag (15.02.2022) sogar am Sieg, vergaben aber gerade in der ersten Hälfte gute Möglichkeiten.

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Weder Wolfsburg noch Hertha mit dem Zähler zufrieden

Nach dem Punkt kann Kohfeldt zumindest ein bisschen durchschnaufen. Dennoch wird der derzeitige Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga den Ansprüchen des Werksklubs nicht annähernd gerecht, und der Auftritt gegen Hertha ließ insgesamt erneut zu wünschen übrig.

Stürmer Wout Weghorst sprach am Sportschau-Mikro von "überragenden ersten 30 Minuten", er habe es selbst auch vorne versäumt, "eine gute Möglichkeit" zu nutzen. Aber zumindest wurde die erschreckende Niederlagenserie beendet.

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Die ganz blasse Hertha bleibt einen Rang vor Wolfsburg. Berlins Verteidiger Niklas Stark nahm das "Spiel zu null" gerne mit, natürlich habe die Hertha sich aber "mehr vorgenommen".

Wolfsburg wartet erst ab

"Egal, wie - gewinnen", hatte Kohfeldt als Motto für die Partie ausgegeben. Doch anstatt vor 500 zugelassenen Zuschauern auf eine schnelle Führung zu drängen, wartete sein Team erst einmal ab und wollte bloß keinen Fehler machen.

Die Verunsicherung nach all den Rückschlägen zuletzt war den "Wölfen" deutlich anzumerken. In der 16. Minute hatten die Hausherren aber plötzlich doch eine riesige Chance, Luca Waldschmidt vergab aus kurzer Distanz aber kläglich. Auch Yannick Gerhardt versagten die Nerven (29.).

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Ansonsten plätscherte die Partie lange - dem Tabellenstand der beiden Teams entsprechend - lediglich dahin. Auch weil sich die Hertha kaum am Spiel beteiligte, zudem gab es viele kleine Fouls.

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Wolfsburger Wille, späte Berliner Offensive

Wolfsburg war der Wille zwar nicht abzusprechen, aber oft fehlten den Aktionen die nötige Cleverness, die letzte Konsequenz oder einfach die Präzision. Der Ex-Meister hatte aber auch Glück, dass Schiedsrichter Robert Hartmann einen Kopfballtreffer von Niclas Stark nach einer Ecke wegen eines vermeintlichen Fouls nicht gab (43. Minute).

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Kurz zuvor hätten Kohfeldt und Co. gerne einen Elfmeter bekommen, nachdem Renato Steffen bei einem Laufduell mit Jordan Torunarigha zu Fall kam - der Videoassistent griff nicht ein.

Erst spät gaben die Berliner, bei denen Ishak Belfodil nach seiner Corona-Infektion zurückkehrte und Marco Richter eine gute Möglichkeit hatte (73.), ihre Passivität auf, dadurch nahm das Tempo der Partie zu. So entwickelte sich immer noch ein alles andere als hochklassiges, aber immerhin spannendes Spiel.

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Wolfsburg tritt am nächsten Spieltag sonntags (15.30 Uhr) in Leipzig an, die Hertha empfängt am selben Tag Bayern München (17.30 Uhr).

sid/dpa/red | Stand: 17.01.2022, 00:01

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