Fußball-Bundesliga: Die Elf des Spieltags mit dem Supersturm

In Galaform präsentierten sich Robert Lewandowski und Erling Haaland am 19. Spieltag der Fußball-Bundeliga. Neben den beiden Stürmern stehen noch andere Siegertypen in der Elf des Spieltags.

Spielzsene 19. Spieltag Fußball-Bundesliga

Tor - Peter Gulacsi (RB Leipzig): Ja, es gibt Torwart-Kollegen, die an diesem 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga Elfmeter gehalten haben. Aber kein Schlussmann hat den Sieg für sein Team so festgehalten wie Gulacsi. Satte zehn Schüsse auf seinen Kasten wehrte der Ungar ab, zum Teil abgefälscht, aus kurzer Distanz oder mit schlechter Sicht. Für sein phasenweise passives Team war er damit ganz wichtiger Erfolgsgarant.

Tor - Peter Gulacsi (RB Leipzig): Ja, es gibt Torwart-Kollegen, die an diesem 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga Elfmeter gehalten haben. Aber kein Schlussmann hat den Sieg für sein Team so festgehalten wie Gulacsi. Satte zehn Schüsse auf seinen Kasten wehrte der Ungar ab, zum Teil abgefälscht, aus kurzer Distanz oder mit schlechter Sicht. Für sein phasenweise passives Team war er damit ganz wichtiger Erfolgsgarant.

Abwehr - Thomas Meunier (Borussia Dortmund): Zuletzt war der Belgier fast so etwas wie das Dortmunder Sorgenkind. Wenige Impulse, nicht immer defensiv überzeugend. Im Spiel gegen Freiburg war das anders. Gleich zwei Treffer steuerte Meunier zum Heimsieg bei und strahlte zugleich auf der rechten Abwehrseite viel Präsenz und Sicherheit aus.

Abwehr - Jeremiah St. Juste (1. FSV Mainz 05): Drei Monate haben sie in Mainz nach einer Schulterverletzung auf ihn gewartet. Beim Comeback gegen Bochum war Innenverteidiger St. Juste sofort wieder voll da. Dabei war der 25-Jährige Stabilisator der Abwehr und mit vier Torschüssen auch gefährlichster Offensivmann. Kein Wunder, dass ihm auch der Siegtreffer beim 1:0-Erfolg gelang.

Abwehr - Josko Gvardiol (RB Leipzig): Gerade mal 19 Jahre ist der Kroate alt und doch schon nicht mehr aus der Leipziger Abwehr wegzudenken. Als Teil der Dreierkette räumte er auch beim Sieg in Stuttgart alles ab, was ihm zu nah kam, gewann 71 Prozent seiner Zweikämpfe. Vor allem VfB-Rechtsverteidiger Konstantinos Mavropanos bekam die Physis Gvardiols immer wieder zu spüren.

Abwehr - Bastian Oczipka (Union Berlin): Unermüdlich bearbeitete Oczipka beim Berliner Sieg gegen Hoffenheim die linke Außenbahn. Keiner hatte auf Berliner Seite mehr Ballkontakte oder flankte mehr als der 33-Jährige. Mit einer feinen Vorlage legte Oczipka zudem den Berliner Ausgleich zum 1:1 auf.

Mittelfeld - Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund): Beim Kantersieg gegen Freiburg bestätigte Dahoud, dass er Dortmunds Motor im Zentrum ist. Kein Spieler auf dem Feld spulte mehr Kilometer ab (11,8). Dazu führte Dahoud mit die meisten Zweikämpfe (26) und war mit einem Treffer und einer ganz feinen Vorlage für Erling Haaland offensiv präsent. Kein Wunder, dass der 26-Jährige mittlerweile auch bei größeren Klubs auf der Liste stehen soll.

Mittelfeld - Anton Stach (1. FSV Mainz 05): Nur neun Teil-Einsätze hat Stach gebraucht, um sich in der Bundesliga zu akklimatisieren. Seit dem 14. Spieltag steht der 23-Jährige in der Mainzer Startelf und beim Arbeitssieg gegen Bochum war er im Mittelfeld ganz wichtiger Faktor, die kampfstarken Gäste in Schach zu halten. 33 Zweikämpfe, vier Torschüsse, 12,6 Kilometer Laufleistung - kein Mainzer war präsenter.

Mittelfeld - Thomas Müller (Bayern München): Den Assist-Rekord von 21 aus der Saison 2019/20 wird Müller wohl in dieser Saison noch übertreffen. Beim 4:0 in Köln steuerte er seine Vorlagen 15 und 16 zum Bayern-Erfolg bei. Nach wie vor erfasst kaum einer Situationen so schnell und umfassend wie der 32-Jährige.

Mittelfeld - Grischa Prömel (Union Berlin): "Mister Zuverlässig" war auch gegen Hoffenheim zur Stelle. Prömel markierte nicht nur per Abstauber den Siegtreffer, sondern war auch als unermüdlicher Verbindungsspieler (12,5 Kilometer Laufleistung) defensiv wie offensiv an zahlreichen Aktionen beteiligt.

Angriff: Erling Haaland (Borussia Dortmund): Wäre nicht das leichte Rumoren um seine Zukunft, der König von Dortmund hätte nur Grund zum Strahlen. Gegen Freiburg markierte der Norweger seinen sechsten Doppelpack in dieser Saison. Auch wenn er nur 31 Ballkontakte hatte, war Haaland für die Gäste-Abwehr eine ständige Gefahr.

Angriff: Robert Lewandowski (Bayern München): Er hört einfach nicht auf. Mit drei Toren schoss Lewandowski die Münchner in Köln fast alleine zum Sieg. Schuss mit rechts, zwei Mal Schuss mit links - 23 Treffer sind es damit schon wieder in dieser Saison. Als erst zweiter Spieler nach Gerd Müller (369) erreichte er mit dem Dreierpack die Marke von 300 Bundesliga-Treffern.

Die Sportschau-Elf des 19. Spieltags der Fußball-Bundesliga.

Stand: 17.01.2022, 07:00 Uhr

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