Hört Ende 2024 beim DFB auf: Lutz Michael Fröhlich.

Deutscher Fußball-Bund Schiri-Boss Fröhlich hört Ende 2024 auf

Stand: 21.07.2023 14:16 Uhr

Lutz Michael Fröhlich gibt sein Amt als Geschäftsführer Sport und Kommunikation auf. Bis Ende 2024 wird der DFB-Schiedsrichter-Boss aber noch bleiben.

Der 65 Jahre alte Lutz Michael Fröhlich wird seinen bis zum 31. Dezember 2024 laufenden Vertrag als Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH nicht verlängern.

Diese Entscheidung teilte er den Bundesliga-Schiedsrichtern im Sommer-Trainingslager in Herzogenaurach mit, wie es in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes hieß. 

"Mir ist wichtig, dass für die DFB Schiri GmbH Planungssicherheit besteht und ein Prozess der Nachfolgeplanung rechtzeitig und unabhängig vom laufenden Spielbetrieb in Gang gesetzt werden kann", sagte der ehemalige FIFA-Referee. "Nach einer sehr intensiven und vielschichtigen Vorbereitung in Herzogenaurach in sehr guter Atmosphäre bin ich, ist die gesamte sportliche Leitung und sind alle Schiedsrichter voll motiviert, einen wesentlichen Beitrag zu einer fairen und sportlich erfolgreichen Saison 2023/2024 zu leisten."

Seit 2022 für DFB Schiri GmbH zuständig

Fröhlich ist einer von zwei Geschäftsführern der am 1. Januar 2022 gegründeten DFB Schiri GmbH. Florian Götte ist seitdem für den Bereich Management und Organisation verantwortlich.

Die DFB Schiri GmbH ist eine Tochtergesellschaft der DFB GmbH & Co. KG und der Deutschen Fußball Liga GmbH, an welcher der DFB mit 51 Prozent und die DFL zu 49 Prozent beteiligt sind. Sie bündelt Schiedsrichter-Dienstleistungen für die Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und den DFB-Pokal der Männer. Dazu gehört, rund 160 Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen für etwa 1000 Saisonspiele im nationalen Bereich bereitzustellen.