3. Liga Zwickau friert nach Pleite in München im Tabellenkeller fest

Stand: 21.01.2023 18:36 Uhr

Im Münchner Schneegestöber hat der FSV Zwickau die nächste Niederlage kassiert. Beim TSV 1860 kassierte die Enochs-Elf eine verdiente 1:3-Niederlage, die bereits wenige Sekunden nach Spielbeginn ihren Anfang nahm.

Die Partie begann für die Westsachsen mit einer kalten Dusche im Flockenwirbel: Nach 28 Sekunden gingen die Gastgeber durch Raphael Holzhauser in Führung, der freistehend vor dem Zwickauer Tor zum Kopfball kam. Die erste Offensiv-Aktion des FSV endete ebenfalls mit einem Tor durch Noel Eichinger (6.), doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Im Gegenzug legten die Löwen mit dem 2:0 nach, als Fynn Lakenmacher einen Fehler von Jan Löhmannsröben bestrafte und die Kugel im linken Eck versenkte. In der zehnten Minute gab es die nächste Chance für die Münchner durch Joseph Boyamba, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Zwickau-Keeper Johannes Brinkies scheiterte.

Enochs nimmt Löhmannsröben raus

Nach zwölf Minuten reagierte FSV-Coach Enochs, der Leonhard von Schrötter für den überforderten Löhmannsröben in die Partie brachte. Mit zunehmender Spieldauer fing sich Zwickau und kam zu einer kleinen Drangphase. In dieser hatte Eichinger die beste Möglichkeit mit einem Schuss aus halbrechter Position, den TSV-Keeper Marco Hiller gerade noch parieren konnte. Im Anschluss verflachte die Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Löwen jedoch erneut zu. Dabei köpfte Martin Kobylanski das Spielgerät freistehend aus Nahdistnaz zur 3:0-Pausenführung über die Linie.

Martin Kobylanski erziehlt ein Tor.

Martin Kobylanski erziehlt das 3:0 für die Münchner

Baumann verkürzt nach der Pause

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Enochs mit Mike Könnecke, Yannic Voigt und Dominic Baumann frische Kräfte. Das Trio beflügelte das Zwickauer Spiel. Der FSV übernahm nun die Spielkontrolle und wurde mutiger. Die Bemühungen belohnte Baumann, mit seinem Kopfballtreffer zum 1:3 (56.). Auch danach drängten die Gäste auf den Anschluss, doch die kopfballstarke Defensive der Sechziger ließ kaum etwas zu. Somit blieb es bei der elften Saisonniederlage für den FSV, der damit weiter im Tabellenkeller auf einem Abstiegsplatz festhängt.

Stimen zum Spiel

FSV-Coach Enochs: "Es ist extrem bitter"

Trainer Michael Köllner (TSV) bei Magenta: "Es war grundsätzlich viel Druck im Kessel. Umso schöner ist es, dass wir als Mannschaft und Verein das Spiel gewonnen haben (...) Wir waren unheimlich bissig in den Zweikämpfen. Man hat gesehen, die Mannschaft wollte von Sekunde eins."