Altglienicke vs. Chemie Leipzig

Fußball | Regionalliga Chemie Leipzig geht bei Altglienicke unter

Stand: 15.03.2024 21:18 Uhr

Die BSG Chemie Leipzig hat beim Gastspiel in Berlin eine deutliche Pleite hinnehmen müssen. Ein Doppelschlag im ersten Durchgang und ein Slapstick-Tor brachen den Leutzschern dabei das Genick.

Die BSG Chemie Leipzig hat das Auswärtsspiel bei der VSG Altglienicke nach einer schwachen Leistung klar und deutlich mit 0:4 (0:3) verloren.

Verhaltener Beginn

Nach der späten Niederlage gegen Zwickau am vergangenen Sonntag sollte es für die BSG Chemie gegen die VSG Altglienicke wieder mehr zu feiern geben, doch beide Mannschaften begannen sehr verhalten und wollten zunächst keine Fehler machen. Die Gastgeber hatten in den ersten 20 Minuten zwar mehr Spielkontrolle, schafften es aber kaum sich nach vorne zu arbeiten, sodass sich das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. Chemie wollte zunächst sicher stehen und über Konter Akzente setzen, zahlreiche Abspielfehler machten den Plan jedoch schnell zunichte.

Altglienicker Doppelschlag

Dann ging es plötzlich schnell - zu schnell für die Leipziger Verteidigung: Ein eigener Abstoß landete umgehend in den Füßen der Berliner, die sich durchkombinierten und den Ex-Magdeburger Philip Türpitz auf dem rechten Flügel fanden. Dessen halbhohe Hereingabe brachte Ali Abu-Alfa mit einer Grätsche irgendwie zum 0:1 über die Linie (20.). Nur wenige Augenblicke später rappelte es schon wieder: Beinahe nach dem Anstoß war es erneut Abu-Alfa, der im BSG-Strafraum frei zum Abschluss kam. Sein abgefälschter Schuss landete bei Tolcay Cigerci, der überlegt an Benjamin Bellot vorbei einschob (22.).

Nachdem die Jagatic-Elf mit einem Schuss an die Latte von Lucas Surek (30.) beinahe den Anschluss erzielt hatte, erhöhten die Berliner. Wieder spielten sich die Blau-Weißen mit Türpitz und Cigerci leichtfüßig durch die Chemie-Hälfte, wobei Letztgenannter den Ball schließlich sehenswert zum 0:3-Pausenstand ins lange Eck schlenzte (34.).

Altglienicke vs. Chemie Leipzig

Tolcay Cigerci zirkelt den Ball an Benjamin Bellot vorbei zum 0:3.

Slapstick-Treffer zum Endstand

Der zweite Durchgang brauchte nicht viel Anlaufzeit, damit die VSG wieder gefährlich vor das Tor kam. Bereits nach zwei Minuten musste Philipp Harant nach einer Ecke kurz vor der Linie klären. Nach 58 Minuten fiel dann die endgültige Entscheidung: Nach einem langen Abwurf kam Bellot weit aus seinem Tor, Denis Jäpel legte die Kugel an seinem eigenen Keeper vorbei zu Abu-Alfa, der aus 25 Metern flach ins leere Tor zum 0:4 einschob. Durch 30 ereignisarme Minuten war das auch der Endstand.

pka

Stimmen zum Spiel:

Chemie-Coach Jagatic: "Wir wissen, dass wir es besser machen können."

Chemie-Torwart Bellot: "Da kommt vieles zusammen."