Treffsicher - Die Elf des Spieltags

Treffsicher - Die Elf des Spieltags

Gleich sieben Torschützen haben es in die Elf des 22. Bundesliga-Spieltags von sportschau.de geschafft.

Manuel Neuer beim Jubelsprung in Köln

Tor - Manuel Neuer (Bayern München): Trotz des klaren 4:1-Sieges in Köln musste Bayerns Torhüter mehrfach sein ganzes Können unter Beweis stellen. In letzter Sekunde klärte er vor dem auf ihn zustürzenden Mark Uth. Beim Schuss von Florian Kainz musste sich Neuer strecken. Gegen Anthony Modeste parierte er gleich zweimal aus kurzer Distanz mit bemerkenswerten Reflexen. Ohne diese Aktionen hätte es trotz der hohen Führung tatsächlich noch einmal eng werden können für sein Team.

Tor - Manuel Neuer (Bayern München): Trotz des klaren 4:1-Sieges in Köln musste Bayerns Torhüter mehrfach sein ganzes Können unter Beweis stellen. In letzter Sekunde klärte er vor dem auf ihn zustürzenden Mark Uth. Beim Schuss von Florian Kainz musste sich Neuer strecken. Gegen Anthony Modeste parierte er gleich zweimal aus kurzer Distanz mit bemerkenswerten Reflexen. Ohne diese Aktionen hätte es trotz der hohen Führung tatsächlich noch einmal eng werden können für sein Team.

Abwehr - Lars Bender (Bayer Leverkusen): Der Bayer-Kapitän (Bild links) begann auf seiner eigentlichen Stammposition im zentralen Mittelfeld und bereitete dort den Ausgleichstreffer von Kai Havertz vor. In der zweiten Halbzeit beackerte Bender wieder die rechte Abwehrseite und war mit 12,3 Kilometern der lauffreudigste Spieler auf dem Platz.

Abwehr - Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen): Der Winter-Zugang zeigte auch in seinem zweiten Spiel für Leverkusen eine abgezockte Leistung. Tapsoba (r.) hatte die meisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Platz und beendete zahlreiche Berliner Angriffe mit gutem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten.

Abwehr - Dedryck Boyata (Hertha BSC): Boyata traf beim SC Paderborn schon in der zehnten Minute zum 1:0 für die Hertha. Mehr als mit seinen offensiven Fähigkeiten überzeugte der Belgier aber mit seiner Kernkompetenz, der Verteidigung. Boyata gewann 77 Prozent seiner Zweikämpfe, so viele wie sonst kein Berliner. Darüber hinaus zeigte er ein überragendes Stellungsspiel und blockte so viele Schüsse ab. Somit hatte er großen Anteil am 2:1-Auswärtssieg der Berliner.

Mittelfeld - Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach): Ob auf der Doppelsechs in der ersten Hälfte oder auf der Acht im zweiten Durchgang: Neuhaus war beim Sieg in Düsseldorf ein Aktivposten. Er gab gegen seinen Ex-Verein die meisten Torschüsse ab (5), leitete das wichtige 2:1 mit schönem Pass ein und traf selbst zum 4:1-Endstand. Für seine Ballsicherheit erhielt er ein Sonderlob von Mitspieler Marcus Thuram.

Mittelfeld - Achraf Hakimi (Borussia Dortmund): Auch gegen Frankfurt war Hakimi (l.) wie immer unermüdlich auf der rechten Seite unterwegs. Er agierte zwar manchmal etwas überhastet, war unter dem Strich aber ein absoluter Aktivposten. Bei seinen beiden Assists zeigte der frisch gebackene Vater gute Übersicht. Hinten hatte er mit dem starken Filip Kostic keine Probleme. Hakimi hatte die meisten Ballkontakte auf dem Platz (116) - in dieser Form extrem wertvoll für den BVB.

Mittelfeld - Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Beim 4:0 gegen Frankfurt war er an den meisten Offensivaktionen beteiligt. Sancho agierte zentral hinter Mittelstürmer Erling Haaland - und das machte er sehr agil und beweglich. Souverän war sein Abschluss beim 2:0, dazu spielte er einen klugen Pass auf Hakimi vor dem 3:0.

Mittelfeld - Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund): Er zeigte gegen Eintracht Frankfurt auf seiner linken Seite zahlreiche starke Offensivaktionen, war spielfreudig und blieb in der Rückwärtsbewegung ohne jegliche Probleme. Guerreiro leitete das dritte Tor super ein, traf beim vierten Treffer selbst.

Angriff - Serge Gnabry (Bayern München): Eigentlich hätte man es wissen können: Schließlich spielt Serge Gnabry besonders gerne gegen den 1. FC Köln. Sechs Tore in fünf Partien lautet seine Bilanz. Zudem erzielte er seinen ersten Doppelpack gegen die Rheinländer. Gnabry war von der Kölner Defensive aufgrund seiner Schnelligkeit sowie seiner technischen Möglichkeiten so gut wie nie in den Griff zu bekommen und gab acht Torschüsse ab.

Angriff - Wout Weghorst (VfL Wolfsburg): Auch wenn zwei seiner drei Treffer durch Elfmeter zustande kamen - der Niederländer war der beste Mann auf dem Platz. Wieder einmal bewies Weghorst, dass er nicht nur treffen kann, sondern auch als Wandspieler und Arbeiter wichtig ist. Das beweisen über elf Kilometer Laufleistung, die meisten Sprints aller Akteure (34) und die zweitmeisten Torschüsse. Weghorst ist der erste Wolfsburger, der drei Liga-Dreierpacks geschnürt hat.

Angriff - Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach): Er spielte Düsseldorfs Verteidiger Kasim Adams mehrfach schwindelig, war an fast jedem gefährlichen Gladbacher Angriff beteiligt und sammelte seine Assists Nummer sieben und acht. Spieler wie Thuram machten den Unterschied im Vergleich mit den Düsseldorfern.

Die Elf des 22. Spieltags im Überblick

Stand: 17.02.2020, 08:30 Uhr

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