Angreiferin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg

NDR-Sport Hass-Kommentare gegen Nationalspielerin Huth vom VfL Wolfsburg: "Geht woanders haten"

Stand: 29.11.2023 11:45 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Nationalspielerin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg gegen homophobe Kommentare auf der Plattform X verteidigt.

"Wir kommentieren, moderieren und blocken zum Teil. Bedauerlicherweise ist das also schon die moderierte Variante. Umso mehr freuen wir uns über positives Feedback und Gegenstimmen. Wichtig!", schreibt der DFB.

Zum Post bei Twitter

Der Verband hatte nach der Ankunft des deutschen Teams vor dem Nations-League-Spiel in Rostock gegen Dänemark (Freitag, 20.30 Uhr, im NDR Livecenter mit Audio-Vollreportage) ein Foto gezeigt, das die Vizekapitänin vom VfL Wolfsburg mit ihrer Ehefrau Laura und einem Kinderwagen zeigt.

Das Paar war nach der Weltmeisterschaft in Australien Eltern des Sohnes Emil geworden. Die 32-jährige Huth hatte in verschiedenen Medien offen über die künstliche Befruchtung gesprochen, die ihre Lebensgefährtin in Spanien vorgenommen hatte. Bei X äußern nun Personen ihren Unmut über das Familienmodell.

"Schon sehr viel ausgeblendet"

"Wir haben schon sehr viele ausgeblendet", schrieb der DFB zur Kritik einer Userin, die die Löschung dieser Hass-Kommentare verlangte. Außerdem forderte der Verband an einer Stelle auf: "Geh doch bitte woanders haten. Danke."

Im Fußball der Frauen herrscht - anders als bei den Männern - generell ein offener Umgang mit Homosexualität.