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Marozsan und Däbritz im französischen Pokalfinale

Im französischen Pokalfinale der Frauen kommt es am nächsten Sonntag (21.00 Uhr) zum Duell der deutschen Fußball-Nationalspielerinnen Dzsenifer Marozsan und Sara Däbritz. Marozsan zog mit Meister und Titelverteidiger Olympique Lyon beim ersten Pflichtspiel nach über fünfmonatiger Corona-Zwangspause durch ein 1:0 (0:0) gegen EA Guingamp ins Endspiel ein. Am Abend folgte Däbritz, die bei Paris St. Germains 2:1 (0:1) bei Girondins Bordeaux knapp acht Monate nach einem Kreuzbandriss ihr Pflichtspiel-Comeback gab. "Es war ein echtes Pokalspiel. Wir hätten besser spielen können, aber die Hauptsache ist, dass wir im Finale stehen", sagte Marozsan nach dem mühsamen Halbfinal-Erfolg des Champions-League-Seriensiegers.

Antwerpen holt ersten Titel seit knapp 30 Jahren

Der belgische Fußball-Traditionsklub Royal Antwerpen hat nach 28 Jahren wieder einen Titel errungen. Im Endspiel um den nationalen Pokal setzte sich das Team gegen Meister FC Brügge mit 1:0 (1:0) durch. Der ehemalige israelische Club-Brügge-Spieler Lior Refaelov (25. Minute) erzielte im Geisterendspiel im König-Baudouin-Stadion von Brüssel das Tor des Tages. Durch den Cup-Erfolg ist Antwerpen direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, während der RSC Charleroi den Umweg über die Qualifikationsrunden nehmen muss. Die Meisterschaftssaison in Belgien war wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden. Der FC Brügge war als Tabellenerster nach dem 29. Spieltag zum Meister bestimmt worden. Es war der 16. Titel für den Verein.

Weigl verliert mit Benfica portugiesisches Pokalfinale

Der portugiesische Fußball-Meister FC Porto hat das Double gewonnen und am Samstagabend zum 17. Mal den nationalen Pokal erobert. Im Geisterendspiel in Coimbra behielt Porto trotz 52 Minuten Unterzahl mit 2:1 (0:0) gegen Rekordchampion Benfica Lissabon, Klub von Ex-Nationalspieler Julian Weigl, die Oberhand. Es war das erste Double für Porto seit 2011. Der 25 Jahre alte kongolesische Innenverteidiger Chancel Mbemba (47. Minute/58.) war zweifacher Torschütze für den Cup-Gewinner in der zweiten Halbzeit. Der Brasilianer Carlos Vinizius (84.), der nach einer Stunde für Weigl eingewechselt wurde, gelang per Elfmeter nur noch die Resultatsverkürzung. Porto spielte ab der 38. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen den Kolumbianer Luis Diaz in Unterzahl.

Klubbesitzer Hagi wirft sich selbst als Trainer raus

Der Klubbesitzer Gheorghe Hagi (55) hat den Trainer Gheorghe Hagi von seinen Aufgaben entbunden. Diesen ungewöhnlichen Schritt verkündete Rumäniens Fußball-Ikone bei seinem Klub Viitorul Constanta. Ausschlaggebend seien die schwachen sportlichen Ergebnisse in der jüngeren Vergangenheit gewesen. Seit 2014 hatte der 124-malige Nationalspieler seinen Verein gecoacht. Er werde sich nun auf die Suche nach einem neuen Trainer machen, verkündete Hagi auf der Homepage. Viitorul ist bekannt für seine gute Nachwuchsarbeit und hatte unter Hagi 2017 die Meisterschaft in Rumänien errungen. Die Nachwuchsschulung werde er allerdings weiterhin entscheidend mitbestimmen, betonte der einstige Weltklassespieler.

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Sabally muss zweite Saisonniederlage einstecken

Deutschlands Basketball-Hoffnung Satou Sabally hat ihre zweite Niederlage in der US-Profiliga WNBA kassiert und konnte dabei ihre jüngste Top-Performance nicht wiederholen. Gegen die Las Vegas Aces verloren Sabally und die Dallas Wings am Sonntag (Ortszeit) mit 70:79. Sabally, die davor mit einem Double-Double gegen Indiana Fever geglänzt hatte, kam in ihrem vierten WNBA-Spiel auf zehn Punkte und sechs Rebounds. Besonders ihre Wurfquote ließ zu wünschen übrig, die 22-Jährige traf nur drei von zehn Versuchen aus dem Feld. Dabei verwandelte sie keinen ihrer vier Würfe von der Dreierlinie. "Ich muss einfach weiter werfen", sagte Sabally. Am vergangenen Freitag hatte sie bei ihrer bisher besten Leistung mit 23 Punkten und 17 Rebounds gegen Fever überragt. Nach der Partie gegen Las Vegas stehen die Wings in der WNBA-Blase in Bradenton/Florida nun bei zwei Siegen und zwei Niederlagen aus vier Spielen.

Golfprofi Maximilian Kieffer in Birmingham Sechster

Maximilian Kieffer hat beim Europa-Tour-Turnier im englischen Birmingham den sechsten Platz belegt und damit sein erstes Top-10-Resultat seit gut 16 Monaten erzielt. Der 30 Jahre alte Düsseldorfer verbesserte sich am Sonntag auf der Schlussrunde der mit einer Million Euro dotierten Veranstaltung mit einer 68 und insgesamt 275 Schlägen noch einmal um elf Positionen. Kieffer hatte zuletzt Ende März 2019 in Kuala Lumpur als Fünfter ein Topergebnis erreicht. Sieger in Birmingham wurde mit 270 Schlägen der Engländer Sam Horsfield, der damit seinen ersten Erfolg auf der Tour feierte. Einen Schlag dahinter landete der Belgier Thomas Detry auf dem zweiten Platz. 

Formel 3: Beckmann erneut auf dem Podium

David Beckmann (Hagen) bleibt in der Formel 3 auf der Erfolgswelle. Zwei Wochen nach seinem Sieg auf dem Hungaroring fuhr der 20-Jährige am Sonntag in Silverstone auf Rang zwei. Der Trident-Pilot musste sich allein dem Russen Alexander Smoljar (ART Grand Prix) geschlagen geben, der direkt vor ihm von der Pole Position ins achte Saisonrennen gestartet war. In der Gesamtwertung der Motorsport-Nachwuchsserie verbesserte sich Beckmann mit 61,5 Punkten auf Rang drei, Spitzenreiter Oscar Piastri (Australien/94) musste seinen Prema-Boliden wegen technischer Probleme abstellen. Im Hauptrennen am Samstag hatte sich Beckmann mit Rang neun begnügen müssen, dieser bescherte ihm aber gemäß der Reverse-Grid-Regel den sehr guten zweiten Startplatz für den Sprint über 20 Runden am Sonntag. Beckmanns Teamkollege Lirim Zendeli (Bochum) verpasste am vierten Rennwochenende der Saison als 13. und 11. die Punkteränge jeweils knapp. Weiter ohne Zähler sind Sophia Flörsch (Grünwald/Campos) und David Schumacher (Bergheim/Charouz), Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Ralf Schumacher. Flörsch fuhr auf die Plätze 22 und 21, Schumacher kam als 25. und 15. ins Ziel.

Thomas gewinnt in Memphis und führt jetzt Weltrangluste an

Golfprofi Justin Thomas (USA) hat mit seinem Triumph bei der World Golf Championship in Memphis die Führung in der Weltrangliste übernommen. Der 27-Jährige gewann das mit 10,25 Millionen Dollar dotierte Turnier mit 267 Schlägen und löste damit den Spanier Jon Rahm an der Spitze ab. Thomas hatte bereits 2018 für vier Wochen auf Platz eins der Weltrangliste gestanden. Beim parallel ausgetragenen Turnier der US-Tour in Truckee/Kalifornien holte der US-Amerikaner Richy Werenski den Sieg. Alex Cejka (München) landete auf dem geteilten 61. Rang, der frühere Weltranglistenerste Martin Kaymer (Mettmann) war am Cut gescheitert. In dieser Woche steht mit der PGA Championship das erste Major des Jahres auf dem Programm.

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