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UEFA legt U20-WM-Teilnehmer fest - Deutschland nicht dabei

Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat keine Chance mehr auf die Qualifikation für die Junioren-WM im kommenden Jahr. Die Europäische Fußball-Union beschloss am Dienstag wegen der Corona-Pandemie die Absage der Eliterunde und Endrunde der U19-EM, die als Qualifikationswettbewerb für die U20-Endrunde des Weltverbands FIFA gedient hätte. Deshalb werden die fünf europäischen Startplätze an die fünf der Koeffizientenrangliste zufolge bestplatzierten Teams vergeben. Das sind England, Frankreich, Italien, die Niederlande und Portugal. Bereits im vergangenen Jahr war kein deutsches Team bei der U20-WM dabei.

UEFA: Konflikt im Südkaukasus bislang ohne Einfluss auf EM-Planung

Der Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach hat noch keinen Einfluss auf die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Sommer, die auch in Aserbaidschans Hauptstadt Baku stattfinden soll. Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union entschied zwar am Dienstag, dass "bis auf Weiteres" keine UEFA-Partien in Armenien und Aserbaidschan ausgetragen werden. Die Entscheidung habe aber "keine Auswirkungen auf die Vorbereitungen für die EM-Endrundenspiele in Baku im Juni nächsten Jahres." Im Olympiastadion der Hauptstadt sind drei Gruppenspiele sowie ein Viertelfinale angesetzt. Je nach Turnierverlauf könnte auch die deutsche Nationalmannschaft in der Runde der letzten Acht nach Baku reisen. "Nach eingehender Lagebeurteilung des Ende September ausgebrochenen Konflikts ist die UEFA zum Schluss gekommen, dass die Bedingungen, in diesen Ländern UEFA-Spiele durchzuführen, derzeit nicht gegeben sind", teilte der Verband am Dienstag mit. Die beiden Ex-Sowjetrepubliken kämpfen seit Jahrzehnten um die bergige Region mit etwa 145.000 Bewohnern. Berg-Karabach wird von Armenien kontrolliert, gehört aber völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. In einem Krieg nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren verlor Aserbaidschan die Kontrolle über das Gebiet. Seit 1994 galt eine brüchige Waffenruhe.

Tschechischer Fußballverbands-Vizepräsident tritt nach Razzia zurück

Der langjährige Vizevorsitzende des tschechischen Fußballverbands, Roman Berbr, hat nach einer Polizeirazzia seinen Rücktritt erklärt. Das teilte der Verband am Montag mit. Der 66 Jahre alte frühere Schiedsrichter ist einer von 20 Beschuldigten in der Affäre, in der es um mutmaßliche Spielmanipulationen in der zweiten und dritten Liga geht. Die Polizei hatte am Freitag die Geschäftsstelle des Verbands in Prag durchsucht. In einer Sondersitzung beschloss der Verband zudem, fast die gesamte Schiedsrichterkommission einschließlich ihres Vorsitzenden abzuberufen. Eine andere Entscheidung sei nicht möglich gewesen, sagte der Verbandsvorsitzende Martin Malik. Der Skandal betreffe "eine hohe Zahl an Schiedsrichtern über mehrere Spielklassen hinweg".

Van Dijk fällt nach Knie-OP auf unbestimmte Zeit aus

Der FC Liverpool und sein deutscher Teammanager Jürgen Klopp müssen auf unbestimmte Zeit auf Abwehrstar Virgil van Dijk verzichten. Wie die "Reds" am Sonntag mitteilten, wird der 29 Jahre alte Niederländer wegen einer nicht näher erläuterten Bänderverletzung am Knie operiert. Dass van Dijk am Samstag im Derby beim FC Everton (2:2) durch die Attacke von Torwart Jordan Pickford einen Kreuzbandriss erlitten habe, wie Medien berichteten, bestätigte Liverpool nicht explizit. "Für seine Rückkehr ins Geschehen wurde kein spezifischer Zeitrahmen festgelegt. Nach der OP wird Virgil van Dijk ein Rehabilitationsprogramm mit der medizinischen Abteilung des Teams beginnen", hieß es in der Klub-Mitteilung.

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NBA: Stan Van Gundy wird Trainer der Pelicans

Stan Van Gundy wird nach zwei Jahren als NBA-Experte für das Fernsehen wieder Trainer in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Der 61-Jährige übernimmt die New Orleans Pelicans um Jungstar Zion Williamson, das gab Van Gundy selbst bei Twitter bekannt. "Ich bin begeistert, zum talentierten Team der New Orleans Pelicans zu stoßen", schrieb der Rückkehrer. Der US-Amerikaner Van Gundy, zuletzt für den Sender CBS im Einsatz, hat bereits zwölf Jahre als NBA-Headcoach gearbeitet. Seine bisherigen Stationen waren die Miami Heat, Orlando Magic und Detroit Pistons. In New Orleans folgt Van Gundy auf Alvin Gentry, der im August nach dem Aus im Rennen um einen Play-off-Platz entlassen worden war.

Djokovic verzichtet auf Masters-Tennisturnier in Paris-Bercy

Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic verzichtet auf eine Teilnahme am Masters-1000-Tennisturnier Anfang November in Paris-Bercy. Das bestätigte der 33-Jährige der serbischen Zeitung "Sportski Zurnal" (Mittwoch) und begründete seine Absage damit, dass er keine Punkte für die Weltrangliste gewinnen könne. Djokovic hatte das Pariser Hallenturnier 2019 gewonnen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gilt in diesem Jahr die Regelung, dass das bessere Ergebnis bei einem Turnier aus beiden Jahren für die Weltrangliste zählt. Der spanische French-Open-Gewinner Rafael Nadal hatte am Dienstag seine Teilnahme am Pariser Turnier zugesagt. Djokovic will in der kommenden Woche in Wien und dann Mitte November bei den ATP Finals in London antreten.

Kölner Haie verleihen Marcel Müller bis Saisonstart an Kassel Huskies

Die Kölner Haie verleihen auch Marcel Müller bis zum Saisonstart an die Kassel Huskies. Wie der Club aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Mittwoch mitteilte, nimmt der 32-Jährige bei den Nordhessen am Trainings- und Vorbereitungsbetrieb teil. Er soll zusammen mit Haie-Kapitän Moritz Müller, der bereits in der Vorwoche ebenfalls auf Leihbasis zum Club aus der DEL2 gewechselt war, zum offiziellen Trainingsstart der Kölner Haie zurückkehren. "Ich bedanke mich bei den Kölner Haien, die es mir ermöglichen, mich bei den Kassel Huskies auf den Saisonstart in der DEL vorzubereiten. Es tut gut jetzt wieder unter Wettkampfbedingungen trainieren zu können. Ich freue mich aber auch schon, wieder bald das Haie-Trikot zu tragen", sagte Stürmer Marcel Müller.

NBA: Lue neuer Cheftrainer bei den Clippers

Die Los Angeles Clippers haben am Dienstagabend die Beförderung von Tyronn Lue zum neuen Cheftrainer und Nachfolger von Doc Rivers offiziell bekanntgegeben. Das Basketball-Team aus Kalifornien hatte sich nach dem enttäuschenden Aus im Halbfinale der Western Conference nach sieben Jahren von Rivers getrennt. Lue war einer seiner Assistenten. Zuvor hatte er für die Cleveland Cavaliers gearbeitet und dort 2016 mit Superstar LeBron James den ersten NBA-Titel der Cavaliers geholt. Mit dem Clippers-Stadtrivalen Los Angeles Lakers hatte er zudem als Spieler zwei Meisterschaften gewonnen.

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