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Handballer Olsen kehrt von Hannover nach Dänemark zurück

Bundesliga-Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf wird nach dieser Handball-Saison einen weiteren Leistungsträger verlieren. Nach dem Wechsel von Nationalspieler Timo Kastening zu MT Melsungen gab auch der dänische Weltmeister und Olympiasieger Morten Olsen am Freitag seine Rückkehr in die Heimat zu GOG Gudme bekannt. Der 35-Jährige unterschrieb bei seinem früheren Verein einen ab 2020 gültigen Dreijahresvertrag.

Yankees in den Playoffs vor dem Aus

Rekordmeister New York Yankees steht in den Playoffs der Major League Baseball (MLB) vor dem Aus. Der 27-malige Champion verlor das vierte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Houston Astros mit 3:8 und liegt mit 1:3 zurück. Es war die zweite Niederlage in Folge im heimischen Yankees-Stadium. Spiel fünf findet am Samstag (1.08 Uhr MESZ) erneut in New York statt - die Partien sechs und sieben würden in Houston stattfinden. Das vierte Spiel war aufgrund einer schlechten Wetterprognose von Donnerstag (MESZ) auf Freitag verschoben worden. Die beiden Teams ermitteln den World-Series-Gegner der Washington Nationals, die zum ersten Mal im Finale stehen.

Eishockey-Nationalspieler Kühnhackl siegt weiter

Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl ist mit den New York Islanders der dritte Sieg nacheinander in der nordamerikanischen NHL gelungen. Das Team gewann am Donnerstag (Ortszeit) 3:1 bei den Winnipeg Jets. Der 27 Jahre alte Landshuter blieb ohne Scorer-Punkt. Nationaltorhüter Thomas Greiss kam nicht zum Einsatz. New Yorks Mathew Barzal (28. Minute/40.) erzielte zwei der drei Tore seines Teams. Die Calgary Flames konnten sich ohne Nationalspieler Tobias Rieder mit 5:1 gegen die Detroit Red Wings behaupten. Für den 26 Jahre alten Rieder war es das zweite Spiel in Serie ohne Einsatz.

Tennis-Wunderkind Gauff sieht Greta Thunberg als Vorbild

Tennis-Wunderkind Cori Gauff (15) sieht die junge Klima-Aktivistin Greta Thunberg (16) als Inspiration. "In letzter Zeit führen jüngere Leute Bewegungen an, und die Welt muss sich wohl daran gewöhnen, denn wir kennen es sonst, dass uns ältere Menschen sagen, was wir zu tun haben", sagte die amerikanische Teenagerin. Ihre Generation habe nun aber "entschieden, dass es Zeit ist, sich selbst zu äußern". Gauff verfolgt die Klima-Bewegung sehr aufmerksam und möchte ihre steigende Berühmtheit dazu nutzen, um eigene Botschaften zu senden: "Ich wollte schon immer nicht bloß eine Tennisspielerin sein." Gauff hatte vergangene Woche in Linz ihren ersten Titel auf der WTA-Tour gewonnen. Im Juli hatte sie in Wimbledon für Furore gesorgt, als sie sich bis ins Achtelfinale kämpfte.

Streit mit China: NBA-Commissioner schließt Entlassung von Houston-Manager aus

Im Konflikt zwischen der NBA und China haben chinesische Funktionäre die Entlassung von Houston-Rockets-Manager Daryl Morey nach dessen kritischen Tweet gefordert. Das bestätigte der Chef der besten Basketball-Liga der Welt, NBA-Commissioner Adam Silver, am Donnerstag in New York. "Wir haben gesagt: Das wird auf keinen Fall passieren. Wir werden ihn auch auf keinen Fall sanktionieren", sagte Silver und erklärte, dass die Entlassungsforderung sowohl von Vertretern der chinesischen Regierung als auch aus der Wirtschaft gekommen sei. Die Äußerungen von Morey hatten in China eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Rockets-Manager hatte auf Twitter ein Bild mit den Worten "Fight for Freedom - Stand with Hong Kong" veröffentlicht - Kämpft für die Freiheit, unterstützt Hongkong. Der chinesische Basketballverband beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit dem NBA-Team. Zudem beendeten chinesische Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen mit der NBA. Morey hatte seinen Tweet anschließend wieder gelöscht. Silver räumte ein, dass die Liga bereits "substanzielle" finanzielle Verluste spüre. Dennoch blieb der 57-Jährige bei seinem Standpunkt: "Wir wollten, dass wirklich jeder versteht, dass wir freie Meinungsäußerungen unterstützen."

Fußball

Matip verlängert in Liverpool

Der ehemalige Bundesliga-Profi Joel Matip hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Champions-League-Sieger FC Liverpool langfristig verlängert. Der Klub von Teammanager Jürgen Klopp machte zur Laufzeit zwar keine Angaben, laut Medienberichten soll der 28 Jahre alte Defensivspieler aber bis 2024 bei den Reds unterschrieben haben.

Italienischer Traditionsklub US Palermo ist bankrott

US Palermo wird aufgelöst. Ein Gericht erklärte am Freitag den Bankrott des inzwischen in die Viertklassigkeit abgestürzten Fußballklubs. Zuvor hatte der langjährige Klubchef Maurizio Zamparini, der 2017 zurückgetreten war, vergeblich versucht, mit einem Angebot von zehn Millionen Euro die Auflösung des Vereins abzuwenden. Palermo, das von 2004 bis 2017 mit einem Jahr Unterbrechung Erstligist war, wurden diverse administrative Vergehen, darunter Bilanzfälschungen in den Spielzeiten 2014/15 bis 2016/17 vorgeworfen. Der Ex-Klub von Luca Toni, Edinson Cavani und Paulo Dybala, in der abgelaufenen Saison sportlich Tabellendritter der zweiten italienischen Liga, musste deswegen zwangsabsteigen und startete in der Saison 2019/20 nur in der viertklassigen Serie D.

Südkorea fordert Strafe für Geisterspiel im Norden

Südkoreas Fußballverband fordert eine Bestrafung Nordkoreas für das Spiel in der WM-Qualifikation. Ein Brief sei bereits beim asiatischen Dachverband eingereicht worden, bestätigte der südkoreanische Verband.  Die Partie am Dienstag wurde trotz wiederholter Versuche südkoreanischer Rundfunkanstalten weder live im Fernsehen übertragen, noch wurden Fans in das Kim Il Sung Stadion gelassen. Das Spiel vor leeren Zuschauerrängen endete 0:0. Nach der Partie sagte der Teammanager der Südkoreaner, Choi Young-il, das Spiel sei von den Nordkoreanern "wie ein Krieg geführt" worden. Die Spieler der Gastgeber stiegen demnach mit großer Härte ein und beschimpften zudem ihre Gegner mehrfach.

Spanischer Clásico wird auf Dezember verschoben

Der für den 26. Oktober angesetzte Clasico zwischen dem Titelverteidiger FC Barcelona und Rekordmeister Real Madrid wird verschoben. Dies teilte der spanische Fußballverband (RFEF) am Freitag mit. Bis Montag sollen die Klubs einen Nachholtermin finden, als mögliches Datum ist der 18. Dezember im Gespräch. Spanische Medien hatten bereits am Mittwochabend übereinstimmend berichtet, dass sowohl die Liga LFP als auch die RFEF eine komplette Verlegung des in Barcelona angesetzten Traditionsduells befürwortet hätten. In Barcelona werden am 26. Oktober große Demonstrationen aufgrund der Verurteilung von Vertretern der katalanischen Separatisten erwartet. Zwischenzeitlich war auch ein Tausch des Heimrechts im Gespräch. Diese Idee wurde allerdings wegen organisatorischer Probleme wieder verworfen.

DFB-Generalsekretär Curtius äußert sich zu Can und Gündogan

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius ist überzeugt, dass die zurückgenommenen Likes der beiden deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Emre Can in der Türkei große Aufmerksamkeit erfahren haben. "Sie haben beide klar gesagt, dass sie gegen Krieg sind und gegen jede Form von Gewalt. Ich glaube, das hat in der Türkei sehr viel mehr Aufmerksamkeit erzeugt, als wenn sie geschwiegen hätten", sagte Curtius in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Beide türkischstämmigen Auswahlfußballer hatten zunächst ein Bild der türkischen Nationalspieler beim Militär-Salut geliked, diese Likes aber später wieder zurückgenommen. Auf die Frage, warum der DFB sich nicht sofort von den Likes der beiden abgegrenzt habe, antwortete Curtius: "Nach dem Bekanntwerden der Likes haben die Spieler in Tallinn noch vor dem Anpfiff selbst Stellung bezogen. Und mit dem direkten Zurücknehmen der Likes haben sie darüber hinaus eine deutliche Distanzierung zum Ausdruck gebracht." Oliver Bierhoff habe am Montag noch einmal explizit von einem klaren Fehler gesprochen und mit seinen Aussagen unterstrichen, "für welche verbindenden Werte der Verband steht", sagte Curtius.

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