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Fußball

UEFA-Chef Ceferin kritisiert Infantinos Pläne erneut

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat den umstrittenen Plänen von FIFA-Boss Gianni Infantino zu einem Verkauf neuer Turnierformate mit scharfen Worten eine erneute Absage erteilt. Nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden der europäischen Klubvereinigung ECA, Andrea Agnelli, erneuerte der Slowene seine Kritik an Infantinos Vorhaben, eine neue Weltliga für Nationalmannschaften sowie eine reformierte Klub-WM an ein Investoren-Konsortium zu veräußern. "Wir sind uns einig, dass wir keinen Wettbewerb an eine Wirtschaftsorganisation verkaufen können. Das dürfen wir nicht. Wir sind nicht die Besitzer des Fußballs, wir sind gewählt als seine Vertreter", sagte Ceferin am Dienstag in Brüssel: "Wir sind uns einig, dass der Fußball nicht zum Verkauf steht. Wir sind uns einig, dass der Fußball nicht nur auf Gewinnmaximierung abzielen darf."

Länderspiel: Haraguchi und Osako treffen für Japan

Die Bundesliga-Profis Genki Haraguchi und Yuya Osako haben Japans Fußball-Nationalmannschaft im letzten Länderspiel des Jahres zu einem klaren Sieg geführt. Beim 4:0 (2:0) gegen Kirgisistan in Toyota trafen sowohl Hannovers Haraguchi (19. Minute) als auch der eingewechselte Yuya Osako (72.) von Werder Bremen. Die weiteren Treffer vor 38.353 Zuschauern erzielten Ryosuke Yamanaka (2.) und Shoya Nakajima (73.). Für Japan war es im fünften Spiel nach der WM der vierte Sieg.

Boateng kämpft um Nationalmannschafts-Zukunft

Jérôme Boateng

Jérôme Boateng will weiter um einen Platz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kämpfen. "Ich bin nicht zurückgetreten!", betonte der Abwehrspieler von Bayern München im Interview mit der "Sport Bild": "Jüngere Spieler müssen Einsatzzeiten bekommen, auch auf meiner Position. Aber am Ende setzt sich die Qualität durch." Boateng (30) hatte in den letzten beiden Länderspielen des Jahres gegen Russland (3:0) und die Niederlande (2:2) von Bundestrainer Joachim Löw ein Pause verordnet bekommen. Stattdessen durften sich unter anderem die deutlich jüngeren Niklas Süle (23), Antonio Rüdiger (25) und Matthias Ginter (24) in der Dreier-Abwehrkette beweisen.

Mehr Sport

Trainingssturz - Vonn muss Saisonstart verschieben

Lindsey Vonn

Superstar Lindsey Vonn aus den USA muss ihren Start in den alpinen Ski-Weltcup verschieben. Die Abfahrts-Olympiasiegerin von Vancouver hat sich bei einem Sturz im Super-G-Training in Copper Mountain eine Knieverletzung zugezogen. Vonn kann daher in den ersten Speedrennen ihrer Abschiedssaison mit zwei Abfahrten und einem Super-G Ende November und Anfang Dezember auf ihrer Hausstrecke in Lake Louise nicht antreten.

Vertrag bei den Bengals: Edebali zurück in der NFL

Footballer Kasim Edebali kehrt in die US-Profiliga NFL zurück. Der Linebacker aus Hamburg hat einen Vertrag bei den Cincinnati Bengals unterschrieben. Das gab der Klub am Dienstag (Ortszeit) bekannt. Edebali (29) war in der Vorbereitung auf die laufende Saison bei der letzten Reduzierung des Kaders ("roster cut") auf 53 Spieler von den Chicago Bears gestrichen worden. Die Bengals sind für den Routinier die sechste NFL-Station. Zuvor stand Edebali bei den New Orleans Saints, Denver Broncos, Detroit Lions, Los Angeles Rams und den Bears unter Vertrag.

Weltmeisterin Blum ist Reitsportlerin des Jahres

Simone Blum

Die Springreiterin Simone Blum ist vom Reit-Weltverband FEI als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Das gab die FEI am Dienstag (20.11.2018) bei der Mitgliederversammlung in Bahrain bekannt. Die 29-Jährige aus dem bayerischen Zolling hatte im September in den USA nach fünf fehlerlosen Runden mit der Stute Alice überraschend WM-Gold im Einzel gewonnen. "Es macht mich sehr stolz, diesen Award zu gewinnen, den schon viele Top-Reiter vor mir bekommen haben", sagte Blum. "Ich glaube, davon träumen viele Reiter." Zu den bisher ausgezeichneten deutschen Reitern gehören Meredith Michaels-Beerbaum, Michal Jung und Isabell Werth.

Basketball: Crawford fällt bei Alba Berlin durch den Medizincheck

Die erhoffte Verpflichtung des früheren NBA-Profis Jordan Crawford hat sich für Basketball-Vizemeister Alba Berlin zerschlagen. Der 30-jährige US-Amerikaner ist durch den Medizincheck gefallen und wird nicht unter Vertrag genommen. Das gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. Die Berliner wollten Crawford wegen ihrer großen Verletzungssorgen auf den Guard-Positionen für einen Monat engagieren und müssen sich nun nach Alternativen umschauen. Crawford (1,98 m) hat in der NBA seit 2010 inklusive Play-offs 294 Spiele absolviert.

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