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Fußball

Rassistische Rufe und Golfballwurf gegen Schwedens Isak in Rumänien

Rumäniens Fans waren schon bei den Heimspielen gegen Spanien und Malta mit rassistischem Verhalten aufgefallen - jetzt hat auch Schwedens Stürmer Alexander Isak in Bukarest entsprechende Rufe hinnehmen müssen. Er habe ein paar rassistische Schimpfwörter gehört, aber zum Schiedsrichter gesagt, dass er das Spiel nicht unterbrechen müsse, sagte der am Freitagabend bei Schwedens 2:0-Sieg in Bukarest eingewechselte Profi von Real Sociedad dem schwedischen Sender "SVT". "Ich denke, man sollte sich von solchen - Entschuldigung - Idioten nicht auf diese Weise beeinflussen lassen", sagte der ehemals für Borussia Dortmund spielende 20-Jährige. Im Fernsehen war zu sehen, wie in der Endphase des Spiels sogar ein Golfball aus den Zuschauerrängen in Isaks Richtung geworfen wurde, als er gerade mit dem Ball an der Torauslinie entlang dribbelte. Schiedsrichter Daniele Orsato unterbrach die Begegnung daraufhin kurzzeitig.

U21-Trainer Kuntz erhält Fair-Play-Medaille des DFB

U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz ist mit der Fair-Play-Medaille des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgezeichnet worden. Der 57-Jährige wurde am Samstag im Capitol Theater in Düsseldorf für sein vorbildliches Verhalten vor dem ersten EM-Endrunden-Spiel der deutschen U21 gegen Dänemark in diesem Jahr ausgezeichnet. Kuntz hatte die UEFA darauf hingewiesen, dass versehentlich ein Video vom dänischen Abschlusstraining im Internet hochgeladen worden war und damit zugänglich war.

Messi trifft nach Zwangspause für Argentinien

Lionel Messi

Superstar Lionel Messi hat nach dreimonatiger Zwangspause die Fußball-Nationalmannschaft Argentiniens zum 1:0 (1:0)-Sieg über Brasilien geschossen. In Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, schoss der sechsmalige Weltfußballer einen Foulelfmeter nach 14 Minuten zwar so schwach, dass Brasilien Keeper Alisson mit dem Arm parieren konnte, doch den Abpraller verwandelte Messi dann unhaltbar. Trainer Lionel Scaloni feierte damit am Freitag den ersten Erfolg in seiner Amtszeit über den großen Rivalen aus Brasilien. Sein Team profitierte aber auch davon, dass Gabriel Jesus, der Star von Manchester City, nach neun Minuten einen Foulelfmeter neben den Pfosten schoss. Messi war vom Weltverband FIFA der für drei Monate gesperrt worden, weil er nach dem Spiel um Platz drei Korruptionsvorwürfe gegen die südamerikanische Konföderation Conmebol erhoben hatte.

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Reit-WM 2022 im dänischen Herning

Die nächste Reit-WM im Springen und in der Dressur findet im Jahr 2022 in Herning statt. Der Reitsport-Weltverband FEI vergab am Samstag das Event auf seiner Generalversammlung in Moskau an die dänische Stadt, die 2013 bereits Ausrichter der Spring- und Dressur-EM war. In drei Jahren werden in Herning auch die Weltmeister in der Para-Dressur und im Voltigieren ermittelt. Bei den vergangenen Weltreiterspielen 2018 in Tryon/USA wurden noch Titelkämpfe in acht Disziplinen an einem Ort ausgetragen, doch wegen organisatorischer Probleme wurde das Format geändert. Die WM in der Vielseitigkeit und im Fahren steigt 2022 im italienischen Pratoni del Vivaro.

Bundestag beschließt zusätzliche 30 Millionen Euro für Spitzensport

Der Bundestag hat die Fördermittel für den Spitzensport in Deutschland um rund 30 Millionen Euro erhöht. Im Bundeshaushalt für 2020 sind damit insgesamt 265 Millionen Euro dafür vorgesehen. "Das ist ein enorm wertvolles Signal der Politik an unsere Athletinnen und Athleten sowie an unsere Verbände. Mit diesem erfreulichen Aufwuchs können wir die Umsetzung der Leistungssportreform weiterhin intensiv vorantreiben", sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Freitag (15.11.2019). Vor allem mit dem Start einer Altersversorgung für Athleten sei ein Meilenstein gesetzt worden. Die dafür vorgesehenen 2,7 Millionen Euro pro Jahr sollen Athleten unterstützen, die während ihrer aktiven Karriere keine Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen.

Radprofi Roger Kluge am Herzen operiert

Roger Kluge

Bahnrad-Weltmeister Roger Kluge hat eine Herz-OP nach eigenen Angaben gut überstanden und bereits wieder Wettkämpfe bestritten. "Die OP ist gut verlaufen, ich kann das ausblenden und spüre keinen Unterschied", sagte der 33 Jahre alte Berliner der "Märkischen Oderzeitung". Der Eingriff beim dreimaligen Tour-de-France-Teilnehmer wurde bereits am 7. Oktober in Antwerpen durchgeführt. Nach einer Rennpause startete Kluge am vergangenen Wochenende beim Bahnrad-Weltcup in Glasgow. Beim Lotto-Soudal-Profi war ein kleines Loch zwischen den beiden Vorhöfen des Herzens seit einigen Jahren bekannt. Kluge bestätigte zudem, dass er bereits Mitte März 2018 einen leichten Schlaganfall erlitten habe.

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