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Formel 1 würdigt toten Ex-Weltmeister Lauda

Niki Lauda

Die Formel 1 würdigt den am Montagabend verstorbenen dreimaligen Weltmeister Niki Lauda beim Großen Preis von Monaco am Sonntag mit sichtbaren Zeichen der Trauer. Die Mercedes-Teammitglieder werden ab Donnerstag Trauerflor tragen, dies bestätigte ein Sprecher des Weltmeisterrennstalls am Mittwoch (22.05.2019). Zudem wird des Verstorbenen in noch nicht näher definierter Weise auf den beiden Silberpfeilen mit einer Botschaft gedacht. Auch Laudas frühere Rennställe Ferrari und McLaren wollen ihre Trauer beim sechsten Grand Prix des Jahres im Fürstentum zum Ausdruck bringen. Ob es vor dem Rennen eine Gedenkminute geben wird, liegt in der Hand des Automobil-Weltverbandes FIA beziehungsweise des Formel-1-Managements.

Schwimm-Olympiasiegerin Meilutyte erklärt Rücktritt

Schwimm-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Ruta Meilutyte, der wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regularien eine mehrjährige Sperre droht, hat am Mittwoch ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. "Ich bin bereit für ein neues Kapitel in meinem Leben", sagte die 22-Jährige. Anfang Mai hatte der litauische Schwimmverband mitgeteilt, dass Meilutyte eine Sperre erwarte. Demnach habe der Weltverband FINA mitgeteilt, dass sie innerhalb von zwölf Monaten dreimal nicht für unangekündigte Dopingkontrollen aufzufinden gewesen sei. Um Tests außerhalb von Wettkämpfen zu ermöglichen, müssen Spitzenathleten ihre Trainingszeiten angeben sowie täglich eine Stunde sowie den Ort benennen, während derer sie für unangekündigte Kontrollen zur Verfügung stehen.

Badminton-WM: DBV-Auswahl spielt um Platz 15

Bundestrainer Detlef Poste

Die deutschen Badmintonspieler haben ihr letztes Gruppenspiel bei der WM der gemischten Mannschaften verloren und spielen im chinesischen Nanning um Platz 15. Beim Sudirman Cup unterlag die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gegen Kanada 2:3. Die ersten beiden Partien hatte das Team von Bundestrainer Detlef Poste gegen Israel und Singapur jeweils 3:2 gewonnen. Nach der Einstufung in die B-Gruppe war für das DBV-Team maximal Platz 13 möglich. Im letzten WM-Spiel geht es am Donnerstag (05.00 Uhr MESZ) gegen die Niederlande.

Volleyball: Deutsche Frauen verlieren Auftakt der Nations League

Die deutschen Volleyballerinnen haben zum Auftakt der Nations League eine Niederlage kassiert. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski unterlag Thailand im polnischen Oppeln mit 0:3 (24:26, 19:25, 22:25). In der ersten Woche des Wettbewerbs verzichtet Koslowski größtenteils auf Spielerinnen, die bis zuletzt im Kampf um die deutsche Meisterschaft im Einsatz gewesen waren. Weitere Gegner sind Polen und Italien.

Fußball

SV Drochtersen-Assel erneut im DFB-Pokal

Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel hat den Niedersachsen-Pokal gewonnen und sich somit erneut für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Die Mannschaft aus dem Landkreis Stade siegte im Finale am Mittwoch gegen den Drittligisten SV Meppen überraschend mit 1:0 (0:0) und kann nun wieder auf lukrative Einnahmen und namhafte Gegner hoffen. In der vergangenen Saison traf Drochtersen/Assel in der ersten Pokalrunde auf den FC Bayern München und zeigte bei der 0:1-Niederlage eine mehr als achtbare Leistung. Vor 3051 Zuschauern erzielte Alexander Neumann in der 78. Minute den Siegtreffer. Die Auslosung für die Erstrunden-Partien des DFB-Pokals 2019/20 findet am 15. Juni statt.

Wolfsburg II gewinnt Aufstiegs-Play-off-Hinspiel zur 3. Liga

Die zweite Mannschaft des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga eine gute Ausgangspostion verschafft. Im Hinspiel der Aufstiegs-Play-offs in der Regionalliga setzten sich die Wolfsburger (Meister Nord) vor den Augen von VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und FCB-Präsident Uli Hoeneß mit 3:1 (3:1) gegen Bayern München II (Meister Bayern) durch. Michele Rizzi (7.) und Daniel Hanslik (33./45.) erzielten die Treffer für die Wolfsburger Reserve, die noch nie in der 2008 eingeführten eingleisigen 3. Liga spielte. Ein Eigentor von Robin Ziegele (44.) bedeutete den zwischenzeitlichen Anschluss für die Bayern. Das Rückspiel findet am Sonntag (16.00 Uhr) im Grünwalder Stadion in München statt. In der kommenden Saison wird damit nach einem Jahr Unterbrechung wieder eine zweite Mannschaft in der 3. Liga spielen. Nach dem Abstieg von Werder Bremen II 2018 sind in der noch laufenden Saison erstmals seit Liga-Gründung nur Erstvertretungen am Start.

Absteiger Energie Cottbus verkauft "virtuelles Heimspiel"

Nach dem abermaligen Abstieg aus der 3. Fußball-Liga bittet Energie Cottbus mit einer ungewöhnlichen Aktion um Spenden. Partner, Unterstützer und Sympathisanten sollen Tickets zum Preis von 19,66 Euro, angelehnt an das Gründungsdatum des Vereins, für das "fiktive Heimspiel" der Lausitzer im Stadion der Freundschaft erwerben. Der Hashtag lautet: Einmalvollmachenbitte! Die nicht reale Partie "gegen die fußballerische Bedeutungslosigkeit", wie der Verein es auf seiner Website beschreibt, soll am 31. Januar 2020, dem 54. Vereinsgeburtstag, "ausgetragen werden". Nach zwei Jahren in der Regionalliga Nordost und dem Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse zur Saison 2018/19, stiegen die Cottbuser nach dem 1:1 im "Endspiel" bei Ligakonkurrent Eintracht Braunschweig erneut in die Amateurliga ab.

Hollerbach heuert bei belgischem Erstligisten an

436 Tage nach seiner Entlassung beim damaligen Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat Bernd Hollerbach einen neuen Job gefunden. Der 49-Jährige unterschrieb beim belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron einen Zweijahresvertrag. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. Hollerbach, der in Hamburg nach drei Unentschieden und vier Niederlagen am 12. März 2018 entlassen worden war, tritt in der belgischen Kleinstadt die Nachfolge von Bernd Storck an und arbeitet dort mit Sportdirektor Jürgen Röber zusammen. Storck, der den Klub vor dem Abstieg rettete, hatte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Tabellenzehnten nicht verlängert.

Real Madrid erhält 20 Millionen Euro zurück

Real Madrid hat im Streit um mehr als 20 Millionen Euro vor dem EU-Gericht Recht bekommen. Der spanische Fußball- Rekordmeister hatte nach einer Entscheidung der Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission Geld aus dem Verkauf seines Trainingsgeländes zurückzahlen müssen, erhält nun nach Vereinsangaben vom Mittwoch aber insgesamt 20,4 Millionen Euro wieder. 1998 hatte Real sein Trainingsgelände an die Stadt verkauft und als Teil des Geschäfts Land im Wert von 595.000 Euro erhalten. Der Klub konnte auf dem Gelände nicht bauen und gab es 2011 an die Stadt zurück. Dafür erhielt Real 22,7 Millionen Euro - der neue kalkulierte Wert des Grundstücks. Die EU-Kommission sah den Preis als zu hoch und die Zahlung als unerlaubte staatliche Unterstützung an. Das EU- Gericht teilte diese Ansicht nicht. Die Kommission kann das Urteil vor dem Europäischen Gerichtshof jedoch noch anfechten.

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