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Özil-Debüt für Fenerbahce im Derby gegen Galatasaray geplant

Mesut Özil posiert in Istanbul mit einem Fenerbahce-Schal. Noch war er nicht im Einsatz.

Mesut Özil soll sein Debüt für seinen neuen Klub Fenerbahce im Istanbuler Stadtderby gegen den verhassten Rivalen Galatasaray am 6. Februar feiern. Das berichten türkische Medien. Demnach soll Özil (32) nach seinem Transfer vom FC Arsenal an den Bosporus am Dienstag in einer großen öffentlichen Zeremonie seinen Vertrag bis 2024 bei Fenerbahce unterschreiben. In der Folge habe der Klub zwei Testspiele angesetzt, um den Weltmeister von 2014 spielfit zu bekommen. Özil hat seit März 2020 keine Partie mehr bestritten. Die Erwartungen an den neuen Regisseur sind riesig. "Über Mesuts Qualitäten müssen wir nicht groß reden", sagte der technische Direktor Erol Bulut, "für mich gehört er als Zehner zu den Top 10 der Welt. Und er hat einen guten Charakter."

Ex-Bundesligaprofi Subotic will Karriere fortsetzen

Denkt noch nicht ans Karriereende: Neven Subotic.

Der frühere Bundesligaprofi Neven Subotic will seine Fußballkarriere auch nach dem vorzeitigen Abschied vom türkischen Club Denizlispor nicht beenden. "Ans Aufhören denke ich noch lange nicht. Meine Zukunft sehe ich aus persönlichen Gründen, die sich in den letzten Monaten geändert haben, näher an Deutschland", sagte der 32 Jahre alte Abwehrspieler zu "Sport1". Er sei fit und habe «noch einige Ziele vor Augen». Subotic, der in Deutschland auch für den FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und den 1. FC Köln gespielt hatte, war im September von Union Berlin in die Türkei gewechselt, wo er seinen Vertrag aber nun vorzeitig aufgelöst hat.

Zinedine Zidane mit Coronavirus infiziert

Zinédine Zidane ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zum Zustand des 48 Jahre alten Trainers von Real Madrid wurde zunächst nichts bekannt. Damit kann Zidane sein Team nicht beim Liga-Spiel gegen den Tabellen-17. Deportivo Alavés am Samstag coachen.

DFB stellt Ermittlungen gegen Herthas Cunha ein

Matheus Cunha vom Bundesligisten Hertha BSC muss keine nachträgliche Sperre befürchten. Der Kontrollausschuss des DFB stellte das Ermittlungsverfahren gegen den Brasilianer ein. Cunha war zunächst verdächtigt worden, im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (0:0) eine Beleidigung Richtung gegnerische Trainerbank geäußert zu haben. Ein entsprechender Nachweis konnte jedoch nicht erbracht werden.

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Dressur: Sieg und Platz zwei für Werth in Salzburg

Isabell Werth

Mit einem Sieg im Grand Prix und Platz zwei in der Kür kehrte die sechsmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth vom Weltcup in Salzburg zurück ins heimische Rheinberg. Hatte die 51-Jährige im Sattel der Oldenburger Stute Weihegold noch am Samstag im Grand Prix die Nase klar vor Mannschafts-Weltmeisterin Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera, so drehte diese in der abschließenden Kür den Spieß um und siegte mit drei Prozentpunkten Vorsprung nicht weniger deutlich.

Rallye Monte Carlo: Weltmeister Ogier feiert Rekordsieg

Weltmeister Sebastien Ogier hat seinen nächsten "Heimsieg" bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo eingefahren. Beim WM-Auftakt im Fürstentum triumphierte der Franzose bereits zum achten Mal und stieg zum alleinigen Rekordsieger auf. Es war zugleich sein 50. Rallye-Erfolg. Der Toyota-Pilot hatte nach 14 Wertungsprüfungen einen Vorsprung von 32,6 Sekunden auf seinen britischen Markenkollegen Elfyn Evans. Dritter wurde der Belgier Thierry Neuville im Hyundai (+1:13,5 Minuten). Der siebenmalige Weltmeister Ogier gewann auch die abschließende Powerstage und verlässt Monaco mit der Maximalausbeute von 30 Punkten.

Formel 1: Mick Schumacher testet alten Vettel-Ferrari

Mick Schumacher, Rennfahrer aus Deutschland, geht zur Box im Rahmen seiner ersten Testfahrt im Formel-1-Ferrari.

Mick Schumacher darf vor seiner ersten Formel-1-Saison als Stammpilot weitere Kilometer in einem alten Rennwagen von Sebastian Vettel sammeln. Wie Ferrari mitteilte, testet der 21 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Donnerstagnachmittag sowie am Freitagvormittag in Fiorano den SF71H, in dem Vettel 2018 Vizeweltmeister wurde. Ferrari gibt an fünf Tagen insgesamt sieben Piloten die Gelegenheit, in einem drei Jahre alten Boliden Erfahrungen zu sammeln, darunter auch dem neuen Stammfahrer Carlos Sainz (Spanien) sowie mehreren Talenten aus der hauseigenen Nachwuchsakademie. Mick Schumacher fährt 2021 für den US-Rennstall Haas, er wird aber weiter von Ferrari gefördert.

Tennis: Zverev will in Deutschland mehr zum Vorbild werden

Will an seinem Ansehen in Deutschland arbeiten: Alexander Zverev.

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev will in seiner Heimat präsenter werden. Sein früherer Manager Patricio Apey habe ihn "international gesehen", sagte der 23-Jähre der "Bild am Sonntag". Sein Heimatland "und damit auch der deutsche Markt wurden links liegen gelassen. Das ist aber absurd. Ich bin in Hamburg geboren und aufgewachsen. Deutschland ist meine Heimat", sagte Zverev, der sich aktuell in Melbourne vor den Australien Open (ab 8. Februar) in Quarantäne befindet. Zverev strebt nach eigenen Worten eine viel stärkere Vorbildfunktion für den Tennis-Nachwuchs in Deutschland an.

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