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IOC feilt am Bewerbungsverfahren - "Evolution der Revolution"

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will das Bewerbungsverfahren für Olympische Spiele weiter reformieren und so vor allem die Zukunft der Winterspiele sichern. "Wir hatten 2014 mit dem Start der Agenda 2020 die Revolution beim Bewerbungsverfahren für Olympischen Spiele, nun ist es Zeit für eine Evolution dieser Revolution", sagte IOC-Präsident Thomas Bach vor dem Start der Sitzung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch (19.06.2019). Im Kern soll es einen ständigen Austausch zwischen dem IOC und möglichen Bewerbern geben. Das IOC will aktiver in den Prozess eingreifen, chancenlose Kandidaten frühzeitig aus dem Rennen nehmen und vielleicht auf spätere Spiele vorbereiten. "Wir wollen nicht mehr so viele Verlierer produzieren", lautet das Credo von Bach. Damit das IOC die neue Rolle besser ausfüllen kann, sollen zwei permanente Kommissionen gegründet werden, eine für Sommer- und eine für Winterspiele.

Volleyballerinnen besiegen den Weltmeister

Die deutschen Volleyballerinnen haben in ihrem vorletzten Spiel in der Nations League Weltmeister Serbien geschlagen. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski gewann am Mittwoch (19.06.2019) in Ningbo mit 3:1 (25:14, 25:20, 23:25, 25:17) und feierte den sechsten Sieg im Wettbewerb. Bereits nach dem 0:3 am Vortag gegen Gastgeber China stand fest, dass die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) die Finalrunde der besten sechs Teams wie auch im Vorjahr verpassen würde. Mit 18 Punkten (sechs Siege, acht Niederlagen) schob sich das DVV-Team zumindest vorübergehend auf den zehnten Tabellenplatz. In Ningbo folgt nun zum Abschluss noch das Spiel gegen Bulgarien.

Formel 1: Noch keine Lösung für Ferrari-Probleme

 Sebastian Vettel führt das Fahrerfeld  an

Sebastian Vettels Ferrari-Team setzt beim Rennen in Frankreich am Sonntag (23.06.2019) nur begrenzte Hoffnungen in sein leicht überholtes Auto. "Was wir mitbringen werden, wird nicht die Lösung für unsere Probleme sein, aber die technischen Eindrücke, die wir durch diese Weiterentwicklungen bekommen, werden für unsere weiteren Maßnahmen wichtig sein", sagte Teamchef Mattia Binotto vor dem achten Formel-1-Saisonlauf in Le Castellet. Nach der jüngsten Enttäuschung von Kanada, als Vettel den Sieg wegen einer umstrittenen Zeitstrafe an Silberpfeil-Star Lewis Hamilton verlor, erwartet Binotto erneut ein schwieriges Wochenende: "Wir wissen, dass diese Art von Strecken für unser Paket nicht besonders vorteilhaft sind. Aber es ist nichts unmöglich." Ferrari wolle unbedingt auf die Strecke zurückkehren und es der Konkurrenz zeigen.

Fußball

Felix Kroos verlängert bei Union Berlin

Marvin Friedrich, Felix Kroos and Florian Hübner mit den Aufstiegsshirts

Felix Kroos bleibt Aufsteiger 1. FC Union Berlin auch in der Fußball-Bundesliga erhalten. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag über die kommende Saison mit einer Option auf ein weiteres Jahr, gültig für die erste und zweite Liga, teilte der Berliner Verein am Mittwoch mit. Der Bruder von Nationalspieler Toni Kroos stieß im Winter 2016 von Werder Bremen zu den Eisernen und war zwischenzeitlich auch Kapitän der Köpenicker sowie Vize-Kapitän in der Aufstiegssaison. Kroos erzielte in 100 Pflichtspielen für Union acht Tore und bereitete 13 Treffer vor.

Estlands Nationaltrainer Reim tritt nach 0:8-Rekordpleite zurück

Estlands Nationaltrainer Martin Reim

Wenige Tage nach dem 0:8 in der EM-Qualifikation gegen Deutschland hat Estlands Nationaltrainer Martin Reim seinen Rücktritt bekannt gegeben. Reim trainierte Estland seit Herbst 2016. Mit dem ehemaligen Nationalspieler (157 Länderspiele) an der Seitenlinie gewann  der  Baltenstaat 13 von 36 Länderspielen bei acht Remis und 15 Niederlagen. Mit einem Sieganteil von 36,1 Prozent war Reim nach Verbandsangaben der bisher erfolgreichste Trainer Estlands.

Lazio Rom zeigt Interesse an Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt

Der italienische Ex-Meister Lazio Rom hat offenbar U21-Nationalspieler Luca Waldschmidt vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg ins Visier genommen. Das berichtet die "Gazzetta dello Sport". Waldschmidt soll der Wunschspieler des Trainers Simone Inzaghi sein. Der Vertrag des 23 Jahre alten Stürmers in Freiburg läuft aber noch bis Juni 2022. Laut der Zeitung ist eine Ablöse von zwölf bis 15 Millionen Euro im Gespräch. Waldschmidt hatte beim 3:1-Auftaktsieg der U21 bei der EM in Italien und San Marino am Montag gegen Dänemark zum zwischenzeitlichen 3:0 getroffen.

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