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Fußball

Idrissou in Österreich vor Abschiebung

Der frühere Bundesliga-Stürmer Mohamadou Idrissou (39) steht offenbar vor der Abschiebung aus Österreich in sein Geburtsland Kamerun. "Mo Idrissou ist im Schubhaftzentrum Vordernberg. Offenbar hat etwas mit seinen Papieren nicht gestimmt", sagte Edi Lieber, Obmann bei Idrissous derzeitigem Arbeitgeber DSV Leoben, der Kleinen Zeitung. Das österreichische Bundesministerium für Inneres bestätigte die Personalie nicht direkt, sprach gegenüber der Kronenzeitung aber von einer "Person mit fußballerischer Vergangenheit" im Schubhaftzentrum Vordernberg. "Für das Visum braucht man eine Unbedenklichkeitserklärung. Offenbar hat er die nicht zusammengebracht", erklärte Lieber weiter.

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Britin Aggar tritt aus WADA-Athletenkomitee zurück

Die ehemalige britische Paralympics-Athletin Vicki Aggar ist aus Protest über die Russland-Entscheidungen der Welt-Anti-Doping-Agentur aus der Wada-Athletenkommission zurückgetreten. Das teilte die frühere Ruderin und Bronze-Medaillengewinnerin von 2008 in Peking am Freitag mit. "Ich habe nicht das Gefühl, dass die Wada noch existiert", schrieb Aggar in den sozialen Netzwerken. Sie könne nicht länger Teil einer Organisation sein, die Politik über Prinzipien stelle. Die WADA hatte am Montag wegen manipulierter Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor eine Vierjahressperre gegen Russland verhängt. In dieser Zeit dürfen russische Athleten nur unter neutraler Fahne bei Olympischen Spielen wie im Sommer 2020 in Tokio und im Winter 2022 in Peking sowie bei Weltmeisterschaften starten. Aggar zählte zu den Athletinnen und Athleten, die sich für einen kompletten Ausschluss Russlands ausgesprochen hatten.

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