Aktuelle Sportnachrichten, Berichte, Liveticker, Videos, Ergebnisse, Tabellen, SPORTSCHAU |

Mehr Sport

Tennis: Roger Federer fällt monatelang aus

Tennis-Superstar Roger Federer fällt nach einer Knieoperation monatelang aus. Wie der 38 Jahre alte Schweizer am Donnerstag in den sozialen Medien mitteilte, muss er unter anderem auch für die French Open (18. Mai bis 7. Juni) absagen. Federer wird erst bei den Rasenturnieren im Sommer wieder angreifen. "Mein rechtes Knie hat mich eine kleine Weile gestört", schrieb Federer bei Twitter. Er habe sich daher am Mittwoch einer Arthroskopie unterzogen: "Nach dem Eingriff haben die Ärzte mir bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war und sie sehr zuversichtlich sind, dass ich mich voll erhole." Er könne es nicht erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen, schrieb die langjährige Nummer eins der Welt: "Wir sehen uns auf Rasen." Der 20-malige Major-Sieger, der zuletzt bei den Australian Open im Halbfinale ausgeschieden war, hatte 2017 und 2018 schon auf die Sandsaison verzichtet. Beim Turnier in Halle/Westfalen vom 13. bis 21. Juni könnte der Rekordsieger sein Comeback feiern.

Biathlon: Übertragungsrechte bis 2026 bei ARD und ZDF

Die EBU (European Broadcasting Union) hat ihre Zusammenarbeit mit der IBU (International Biathlon Union) über den aktuell laufenden Vertrag hinaus bis 2026 verlängert. Damit können ARD und ZDF bis einschließlich der Saison 2025/26 alle Biathlon-Veranstaltungen live im Rahmen ihrer Wintersportprogrammierung übertragen. Die Vereinbarung zwischen EBU und IBU umfasst unter anderem alle Biathlon-Weltcups sowie sämtliche Biathlon-Weltmeisterschaften, darunter auch die Heim-WM 2023 in Oberhof.

Tennis: WTA sagt Turnier in China ab

Die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen (WTA) hat die erste Auflage des Turniers im chinesischen Xian wegen der Coronavirus-Epidemie abgesagt. Das gab die WTA am Donnerstag bekannt. Die mit 125.000 Dollar dotierte Hartplatzveranstaltung, die erstmals Teil des Tenniskalenders war, sollte zwischen dem 13. und dem 19. April stattfinden. "Wir beobachten die Situation ganz genau, weil es nichts Wichtigeres gibt, als die Gesundheit unserer Spielerinnen, unserer Mitarbeiter und unserer Fans", hieß es in einer Mitteilung. Mittlerweile sind in China schon mehr als 2000 Menschen an dem Virus gestorben. In der vergangenen Woche war bereits der Große Preis von China (19. April) verschoben worden. Wann das Formel-1-Rennen nun stattfinden soll, steht noch nicht fest.

Fußball

Deutschland weiter auf Platz 15 der FIFA-Weltrangliste

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft belegt weiterhin den 15. Platz der FIFA-Weltrangliste. Dabei gab es in der am Donnerstag veröffentlichten Tabelle kaum Veränderungen im Vergleich zum Vormonat, da seither nur 15 Freundschaftsspiele ausgetragen wurden. Angeführt wird die Liste weiter von Belgien vor Frankreich, Brasilien und England. Aufsteiger des Monats ist Palästina. Durch den Erfolg beim Bangabandhu-Pokal in Bangladesh im Januar sammelten die Palästinenser die meisten Punkte und überholten in der Rangliste Estland, Trinidad und Tobago, Mosambik und Kenia. Das Team kletterte auf Platz 103.

FC Barcelona verpflichtet Angreifer Braithwaite

Eine kuriose Transferregel hat dem spanischen Fußballmeister FC Barcelona auch nach Ende der Wechselfrist einen Neuzugang beschert. Wie die Katalanen am Donnerstag mitteilten, wechselt der dänische Stürmer Martin Braithwaite (28) mit sofortiger Wirkung vom Ligakonkurrenten CD Leganes nach Barcelona. Die Ablösesumme beträgt festgeschriebene 18 Millionen Euro, Braithwaite erhält bei Blaugrana einen Vertrag bis 2024. Möglich wird der Wechsel durch eine besondere Regelung im spanischen Fußball. Diese ermöglicht Vereinen eine Not-Verpflichtung auch nach Schließung des Transferfensters, wenn ein Spieler verletzungsbedingt länger als fünf Monate ausfällt. Das trifft auf den früheren Dortmunder Ousmane Dembele zu, der nach einer erneuten Muskelverletzung bis Saisonende nicht zur Verfügung steht.

Verdacht der Spielmanipulation: FIFA ermittelt gegen Myanmar

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Nationalmannschaft Myanmars wegen einer möglichen Spielmanipulation ins Visier genommen. Die FIFA ermittelt wegen des Verdachts von Unregelmäßigkeiten bei der deutlichen Niederlage der Südostasiaten in der WM-Qualifikation im Oktober 2019 in Kirgistan (0:7). "Es ist normal, dass die FIFA bei einem Sieg in dieser Höhe ermittelt", sagte Myanmars Verbands-Präsident Zaw Zaw: "Wir unterstützen die Ermittlungen."

Empfehlungen der Redaktion

Darstellung: