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Fußball

Alex Meier kehrt aus Australien zurück

Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Alex Meier kehrt nach kurzem Engagement im australischen Fußball wieder nach Deutschland zurück. Der Vertrag mit dem Angreifer sei in gegenseitigem Einvernehmen beendet worden, teilte sein bisheriger Club Western Sydney Wanderers auf seiner Website mit. Meier wolle aus persönlichen Gründen zurück nach Deutschland. "Ich bin dankbar für die Erfahrung", wird er zitiert. Der frühere Spieler des FC St. Pauli und von Eintracht Frankfurt war erst im September zum Team von Trainer Markus Babbel nach Sydney gegangen. In der Vergangenheit hatte Meier, der am Freitag 37 Jahre alt wurde, gesagt, er strebe nach seiner aktiven Karriere einen Job bei der Eintracht an. In der Bundesliga-Saison 2014/15 holte er mit 19 Treffern die Torjäger-Kanone.

Ebbe Sand wird Co-Trainer der dänischen Nationalmannschaft

Schalkes Ex-Stürmer Ebbe Sand wird Co-Trainer der dänischen Nationalmannschaft. Der 47-Jährige werde Assistent von Nationalcoach Åge Hareide, sein Vertrag laufe bis zur Fußball-EM im Sommer, teilte der dänische Fußballverband DBU mit. Sand war bereits zwischen 2008 und 2014 Stürmertrainer des Auswahlteams, nachdem er von 1998 bis 2004 in 66 A-Länderspielen 22 Tore für sein Land erzielt hatte. Zuletzt hatte Sand bis zum Sommer 2019 als Sportdirektor von Bröndby IF gearbeitet. Von dem dänischen Erstliga-Club war der Angreifer während seiner aktiven Zeit 1999 zum FC Schalke 04 gewechselt.

Ashley Young vor Wechsel zu Inter Mailand

Ashley Young wechselt nach achteinhalb Jahren beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United offenbar zum italienischen Topklub Inter Mailand. Nach Angaben der "Gazzetta Dello Sport" wird der 34-Jährige am Freitag in Mailand erwartet und dort einen Vertrag über 18 Monate unterschreiben. Als Ablöse für den Abwehrspieler sind 1,5 Millionen Euro plus Bonuszahlungen im Gespräch. Young war 2011 von Aston Villa zu United gewechselt, in 261 Premier-League-Spiele erzielte er 19 Tore. In der laufenden Saison stand der 39-malige englische Nationalspieler nur in zehn Begegnungen in der Startelf.

Derby County droht Punktabzug

Englands früherer Superstar Wayne Rooney muss beim englischen Fußball-Zweitligisten Derby County die Hoffnungen auf eine Premier-League-Rückkehr im kommenden Sommer womöglich schon begraben. Wegen Misswirtschaft in der Vergangenheit droht dem Klub des ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitäns ein Abzug von mehreren Punkten. Derby liegt derzeit acht Zähler hinter den Aufstiegsrunden-Plätzen. Der englische Ligaverband EFL bestätigte die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen "die Widder". Der zweimalige Meister soll zwischen 2015 und 2018 die Grenze von umgerechnet insgesamt rund 45 Millionen Euro Verlust überschritten haben. Aufgrund vergleichbarer Verstöße gegen die EFL-Finanzvorschriften waren Derbys Ligakonkurrent Birmingham City in der vergangenen Saison neun Punkte abgezogen worden.

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Tennis: Gojowczyk qualifiziert sich für Australian Open

Peter Gojowczyk hat über die Qualifikation den Sprung ins Hauptfeld der Australian Open geschafft. Der 30 Jahre alte Münchner setzte sich am Freitag in Melbourne im entscheidenden dritten Spiel gegen den Franzosen Constant Lestienne 6:2, 6:3 durch. Gojowczyk meisterte damit als einziger der deutschen Tennis-Herren beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison die Qualifikation. Der Stuttgarter Yannick Maden unterlag in seinem zweiten Match dem Italiener Lorenzo Giustino 7:6 (7:4), 2:6, 4:6. Bei den Damen hat am Samstag noch Antonia Lottner aus Stuttgart die Chance, sich zu qualifizieren. Die Spieles des Hauptfeldes beginnen am Montag.

Eishockey: Grubauer bleibt ohne Gegentor

Eishockey-Nationaltorwart Philipp Grubauer von den Colorado Avalanche ist zum ersten Mal in dieser Saison in der nordamerikanischen Eliteliga NHL ohne Gegentor geblieben. Der 28-jährige Rosenheimer steuerte zum 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)-Erfolg gegen die San Jose Sharks am Donnerstagabend (Ortszeit) 27 Paraden bei. Nach zuvor vier Niederlagen belegt das Team aus Denver in der Western Conference mit nun 58 Punkten aus 47 Spielen den zweiten Platz.

Sainz gewinnt Rallye Dakar zum dritten Mal

Rallye-Legende Carlos Sainz hat die erste Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien in überlegener Manier gewonnen. Der 57-jährige Spanier lag nach zwölf Etappen und 5096 Wertungskilometern im Mini des deutschen Teams X-raid vor Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (+6:21 Minuten/Toyota) aus Katar und dem französischen Rekordsieger Stephane Peterhansel (9:58/Mini). Für Sainz, der insgesamt vier Tagessiege feierte, war es der dritte Triumph nach 2010 und 2018. Al-Attiyah holte auf dem letzten Teilstück von Haradh nach Al-Quiddia mit 374 Wertungskilometern seinen ersten Etappensieg, der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso war als Vierter (3:25) knapp schneller als Peterhansel (3:31) und Sainz (3:56). Dakar-Debütant Alonso beendete die Rallye auf dem 13. Platz. Bei den Motorrädern sicherte sich der Amerikaner Ricky Brabec ungefährdet den Gesamtsieg. Der Honda-Pilot lag am Ende 16:26 Minuten vor seinem ersten Verfolger Pablo Quintanilla (Husqvarna) aus Chile. Dritter wurde Titelverteidiger Toby Price (24:06/Australien) auf seiner KTM. Den letzten Etappensieg holte sich der Chilene Jose Cornejo Florimo (Honda).

Leichtathletik: Weiterer kenianischer Läufer suspendiert

Wenige Tage nach dem früheren Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang Kiprotich ist der nächste kenianische Läufer wegen verpasster Dopingkontrollen vorläufig suspendiert worden. Der 23 Jahre alte Alfred Kipketer habe drei Tests nicht wahrgenommen, teilte die Athletics Integrity Unit (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics am Mittwoch mit. Der Kenianer wurde 2016 im Olympia-Finale über 800 Meter Siebter. Er bekommt nun die Möglichkeit einer Anhörung. Auch Kipsang wurde erst in der vorigen Woche provisorisch gesperrt. Wie die AIU bekanntgab, habe er gegen Meldeauflagen der Anti-Dopingrichtlinien verstoßen sowie Proben manipuliert bzw. dies versucht. Der 37-Jährige hatte 2013 in Berlin den Marathon-Weltrekord auf 2:03:13 Stunden verbessert.

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