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Zehnkämpfer Rico Freimuth beendet Saison vorzeitig

Zehnkampf-Vizeweltmeister Rico Freimuth (Halle/Saale) hat seine Saison vorzeitig beendet. Der 31-Jährige postete auf Instagram ein Bild, das ihn völlig erschöpft auf einer Laufbahn liegend zeigt. Dazu schrieb er: "Ich bin nicht in der Lage, in diesem Jahr Wettkämpfe zu bestreiten. Meine Saison ist vorbei." Bereits im Vorjahr hatte Freimuth seine Saison wegen "mentaler Müdigkeit" vorzeitig beendet. Vor knapp vier Wochen erst versuchte er sich beim traditionellen Meeting in Götzis am Comeback, gab aber nach drei Disziplinen auf.

Tour de Suisse: Erneuter Sprintsieg für Viviani

Der italienische Radprofi Elia Viviani hat bei der Tour de Suisse seinen zweiten Tagessieg in Folge gefeiert. Viviani setzte sich am Mittwoch (19.06.2019) im Sprint auf der leicht ansteigenden Zielgeraden in Einsiedeln vor dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan durch. Der Slowake verteidigte aber seine Gesamtführung erfolgreich und liegt 14 Sekunden vor dem Australier Michael Matthews. Die deutschen Profis hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Rick Zabel (Unna/Katuscha-Alpecin) landete als bester Deutscher auf dem 45. Platz. Das Rennen über 177 km mit Start in Münchenstein wurde lange von einer Ausreißergruppe um den Slowenen Matej Mohoric (Bahrain-Merida) geprägt, der insgesamt 163 km an der Spitze verbrachte.

BBL-Lizenz: Nürnberg scheitert auch im zweiten Anlauf

Die Nürnberg Falcons haben auch im zweiten Anlauf keine Lizenz für die Basketball Bundesliga (BBL) erhalten. Der Lizenzligaausschuss der BBL entschied, "dem Klub aufgrund der unveränderten Nichterfüllung wesentlicher Anforderungen des BBL-Lizenzstatuts weiterhin keine Lizenz für die kommende Spielzeit zu erteilen". Das teilte die Liga am Mittwoch (19.06.2019) mit. Gegen eine erste Entscheidung über die Nichterteilung der Spielberechtigung hatte Nürnberg Berufung eingelegt und weitere Nachweise und Unterlagen eingereicht. Nach der Prüfung durch den Gutachterausschuss kam der Lizenzligaausschuss allerdings nicht zu einer anderen Entscheidung. Die Falcons können sich nun dafür aussprechen, dass das ruhende Schiedsgerichtsverfahren wieder aufgenommen wird. Sollte Nürnberg es nicht schaffen, wird die Liga den freien Teilnehmerplatz im Rahmen eines Wildcard-Verfahrens vergeben. Falls sich kein geeigneter Kandidat findet, würde die Saison 2019/2020 mit 17 Mannschaften durchgeführt.

IOC feilt am Bewerbungsverfahren - "Evolution der Revolution"

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will das Bewerbungsverfahren für Olympische Spiele weiter reformieren und so vor allem die Zukunft der Winterspiele sichern. "Wir hatten 2014 mit dem Start der Agenda 2020 die Revolution beim Bewerbungsverfahren für Olympischen Spiele, nun ist es Zeit für eine Evolution dieser Revolution", sagte IOC-Präsident Thomas Bach vor dem Start der Sitzung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch (19.06.2019). Im Kern soll es einen ständigen Austausch zwischen dem IOC und möglichen Bewerbern geben. Das IOC will aktiver in den Prozess eingreifen, chancenlose Kandidaten frühzeitig aus dem Rennen nehmen und vielleicht auf spätere Spiele vorbereiten. "Wir wollen nicht mehr so viele Verlierer produzieren", lautet das Credo von Bach. Damit das IOC die neue Rolle besser ausfüllen kann, sollen zwei permanente Kommissionen gegründet werden, eine für Sommer- und eine für Winterspiele.

Volleyballerinnen besiegen den Weltmeister

Die deutschen Volleyballerinnen haben in ihrem vorletzten Spiel in der Nations League Weltmeister Serbien geschlagen. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski gewann am Mittwoch (19.06.2019) in Ningbo mit 3:1 (25:14, 25:20, 23:25, 25:17) und feierte den sechsten Sieg im Wettbewerb. Bereits nach dem 0:3 am Vortag gegen Gastgeber China stand fest, dass die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) die Finalrunde der besten sechs Teams wie auch im Vorjahr verpassen würde. Mit 18 Punkten (sechs Siege, acht Niederlagen) schob sich das DVV-Team zumindest vorübergehend auf den zehnten Tabellenplatz. In Ningbo folgt nun zum Abschluss noch das Spiel gegen Bulgarien.

Formel 1: Noch keine Lösung für Ferrari-Probleme

 Sebastian Vettel führt das Fahrerfeld  an

Sebastian Vettels Ferrari-Team setzt beim Rennen in Frankreich am Sonntag (23.06.2019) nur begrenzte Hoffnungen in sein leicht überholtes Auto. "Was wir mitbringen werden, wird nicht die Lösung für unsere Probleme sein, aber die technischen Eindrücke, die wir durch diese Weiterentwicklungen bekommen, werden für unsere weiteren Maßnahmen wichtig sein", sagte Teamchef Mattia Binotto vor dem achten Formel-1-Saisonlauf in Le Castellet. Nach der jüngsten Enttäuschung von Kanada, als Vettel den Sieg wegen einer umstrittenen Zeitstrafe an Silberpfeil-Star Lewis Hamilton verlor, erwartet Binotto erneut ein schwieriges Wochenende: "Wir wissen, dass diese Art von Strecken für unser Paket nicht besonders vorteilhaft sind. Aber es ist nichts unmöglich." Ferrari wolle unbedingt auf die Strecke zurückkehren und es der Konkurrenz zeigen.

Fußball

Financial Fairplay: Marseille muss Strafe zahlen

Olympique Marseille hat sich im Rahmen von Financial-Fairplay-Untersuchungen mit der UEFA auf einen Vergleich geeinigt und muss mindestens zwei Millionen Euro Strafe zahlen. Eine weitere mögliche Strafzahlung von vier Millionen Euro hänge laut UEFA-Mitteilung vom Mittwoch davon ab, inwiefern sich Marseille an Bedingungen halte. Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. Olympique darf im Finanzjahr, das 2020 endet, nur ein maximales Minus von 30 Millionen Euro machen, im darauffolgenden Jahr gar keins. Auch der rumänische Club CFR Cluj und FK Qairat Almaty aus Kasachstan einigten sich mit der UEFA auf Vergleiche.

Marco Giampaolo neuer Trainer beim AC Mailand

Marco Giampaolo

Marco Giampaolo wird neuer Trainer des AC Mailand. Wie der italienische Traditionsklub am Mittwoch bekanntgab, erhält der 51-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Giampaolo hatte zuletzt Sampdoria Genua trainiert und in Italien unter anderem auch schon für Cagliari, Siena, Catania, Cesena, Brescia und Empoli gearbeitet. Er folgt auf Gennaro Gattuso, von dem sich die Mailänder Ende Mai getrennt hatten.

UEFA-Entscheidung: Neymar bleibt gesperrt

Brasiliens Superstar Neymar

Der brasilianische Fußball-Superstar Neymar kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Abgesehen von der Affäre um eine vermeintliche Vergewaltigung hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Mittwoch (19.06.2019) die Sperre für den Stürmer des französischen Meisters Paris St. Germain bestätigt. Der 27-Jährige muss in den kommenden drei Champions-League-Partien zuschauen. Der Einspruch von PSG wurde zurückgewiesen. Grund für die Sperre ist eine Schiedsrichter-Beleidigung. Der damals verletzt fehlende Neymar hatte nach dem Ausscheiden der Pariser im Achtelfinale der Königsklasse gegen den englischen Rekordmeister Manchester United in einem Instagram-Post dem Schiedsrichtergespann um den Slowenen Damir Skomina die Schuld am Scheitern gegeben.

Wegen Becca-Querelen: FCK will Mitgliederversammlung vorziehen

Der viermalige deutsche Fußball-Meister 1. FC Kaiserslautern will seine Jahreshauptversammlung von Dezember auf September vorziehen, um die Querelen rund um den Einstieg des Luxemburger Investors Flavio Becca aufzuarbeiten. Das gab der Drittligist am Mittwoch (19.06.2019) bekannt. Hintergrund ist unter anderem der Antrag eines Mitglieds, wonach der Beiratsvorsitzende Patrick Banf und zwei weitere Mitglieder des Gremiums aus dem Verein ausgeschlossen werden sollen. Becca hatte den Rücktritt von Beiratsmitglied Michael Littig als Bedingung für seinen Einstieg bei den seit Jahrzehnten krisengeplagten Pfälzern gestellt. Dass es am Ende tatsächlich so kam, sahen viele Beobachter als eine Art Erpressung. Das Mitglied wirft Banf und Kollegen vor, in diesem Zusammenhang gegen die Satzung verstoßen zu haben.

Illegale Wetten: 9.000 Euro Strafe für Paul Scholes

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Paul Scholes ist mit einer glimpflichen Strafe für seine unerlaubten Wetten davongekommen. Das 44 Jahre alte Idol von Rekordmeister Manchester United wurde vom englische Verband FA zu einer Zahlung von knapp 9.000 Euro verdonnert und zusätzlich "verwarnt". Scholes hatte zwischen dem 17. August 2015 und dem 12. Januar 2019 insgesamt 140 Wetten auf Fußballspiele platziert. Da Scholes in diesem Zeitraum jedoch bereits Mitbesitzer des Zweitligisten Salford City war, verstießen die Wetten gegen die Statuten. "Ich habe volles Verständnis für die Strafe und akzeptiere sie voll und ganz", sagte Scholes.

Felix Kroos verlängert bei Union Berlin

Marvin Friedrich, Felix Kroos and Florian Hübner mit den Aufstiegsshirts

Felix Kroos bleibt Aufsteiger 1. FC Union Berlin auch in der Fußball-Bundesliga erhalten. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag über die kommende Saison mit einer Option auf ein weiteres Jahr, gültig für die erste und zweite Liga, teilte der Berliner Verein am Mittwoch mit. Der Bruder von Nationalspieler Toni Kroos stieß im Winter 2016 von Werder Bremen zu den "Eisernen" und war zwischenzeitlich auch Kapitän der Köpenicker sowie Vize-Kapitän in der Aufstiegssaison. Kroos erzielte in 100 Pflichtspielen für Union acht Tore und bereitete 13 Treffer vor.

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