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Fußball

Europa League: Teilausschluss für Glasgow Rangers

Wegen rassistischer Gesänge einiger Anhänger muss der schottische Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers das Play-off-Rückspiel der Europa League gegen Legia Warschau (29. August) unter einem teilweisen Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Entscheidung der Ethik- und Disziplinarkommission gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag bekannt. Am 18. Juli war es in der 1. Qualifikationsrunde gegen St. Joseph's FC zu den Vorfällen gekommen. Nun muss gegen Warschau ein Bereich von mindestens 3000 Plätzen freigehalten und dort das UEFA-Logo mit der Aufschrift "#EqualGame" platziert werden.

Bürki beim BVB zurück im Tor

Stammtorhüter Roman Bürki wird beim deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund nach überstandener Verletzung in die Startelf zurückkehren. Der Schweizer löst am Freitag beim Aufsteiger 1. FC Köln seinen Landsmann Marwin Hitz ab, der ihn in den bisherigen drei Pflichtspielen der Saison (Supercup, Pokal, Liga) gut vertreten hatte.

Hinteregger: Kein Verstoß gegen Doping-Bestimmungen

Frankfurts Fußballprofi Martin Hinteregger hat im Bundesligaspiel gegen Hoffenheim nicht gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen. Das teilte die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) am Freitag (23.08.2019) mit. Der Innenverteidiger hatte beim 1:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Sonntag eine Viertelstunde vor Spielende einen Wadenkrampf erlitten, spielte schließlich aber weiter. Bevor Hinteregger auf das Spielfeld zurückkehrte, drückte ihm ein Betreuer ein Präparat in die Hand, das er einnahm. Die NADA analysierte nach eigenen Angaben die TV-Aufnahmen und prüfte die von der Eintracht vorgelegten Unterlagen.

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Eishockeystar Kusnezow vom Weltverband für vier Jahre gesperrt

Wegen Kokainkonsums ist der russische Eishockeystar Jewgeni Kusnezow vom Weltverband IIHF für vier Jahre gesperrt worden. Der Stürmer der Washington Capitals wurde bei der WM im Mai in der Slowakei positiv auf die Substanz getestet, teilte die IIHF am Freitag mit. Damit dürfte er nicht an den Olympischen Spielen 2022 in Peking teilnehmen, wenn die nordamerikanische Profiliga NHL ihre Spieler dafür freigeben sollte. Kusnezow hatte bei der WM mit der russischen Nationalmannschaft Bronze gewonnen.

Baseball: MLB verbietet Venezolanern Spiele in der Heimat

Die nordamerikanische Major League Baseball will ihren Spielern Einsätze in venezolanischen Profiligen verbieten. Dies berichtet das "Wall Street Journal". Die MLB beruft sich dabei auf das US-Wirtschaftsembargo gegen den sich in der Dauerkrise befindenden südamerikanischen Staat. Das Verbot soll sowohl für Spieler der MLB wie auch aus unteren Klassen gelten. Gleichwohl sollen venezolanische Profis in ihr Heimatland zurückkehren dürfen, ohne Probleme bei folgenden Einreisen in die USA befürchten zu müssen. Baseball ist im von großen politischen und wirtschaftlichen Krisen gebeutelten Venezuela der noch vor Fußball populärste Sport. 68 Spieler des Landes stehen bei den 30 MLB-Klubs unter Vertrag, Dutzende in den unteren Profiligen. Bislang war es üblich, dass besonders Minor-League-Profis in den Pausen der US-Klassen in der heimischen Liga antraten. 

Radsport: Giro-Sieger Carapaz fällt für Vuelta aus

Nach einem Trainingsunfall hat Giro-Sieger Richard Carapaz seinen Start bei der am Samstag beginnenden Spanien-Rundfahrt der Radprofis abgesagt. Dies teilte sein Rennstall Movistar am Donnerstag (22.08.2019) mit. Demnach habe sich der Ecuadorianer eine Prellung der rechten Schulter zugezogen, gebrochen sei aber nichts. Die Verletzung benötige aber "mehr Zeit, um vollständig zu verheilen. Dies schließt einen Start im Rennen aus", schrieb Movistar. Der Unfall des 26-Jährigen, der als erster Radprofi seines Landes den Giro gewann, hatte sich bereits am vergangenen Sonntag ereignet.

Tödlicher Ruder-Unfall vor WM durch defektes Boot

Der tödliche Unfall eines behinderten Sportlers aus Weißrussland bei den Vorbereitungen zur Ruder-Weltmeisterschaft in Österreich ist auf ein defektes Sportgerät zurückzuführen. Eine Stabilisationsvorrichtung am Boot sei gebrochen gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dadurch sei das Boot gekippt. Der 33 Jahre alte querschnittsgelähmte Sportler galt laut Polizei als guter Schwimmer. Warum er nach dem Kentern dennoch untergegangen ist, bleibe unklar. Der Ruderer war am Mittwoch mit seinem Einer im Training auf der Regattastrecke Ottensheim bei Linz beim Wendepunkt umgekippt. Er konnte sich aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbstständig befreien. Kurz vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ging der 33-Jährige plötzlich unter. Das Ruderboot wurde sichergestellt. Es zeigte sich, dass einer der seitlich am Boot zur Schwimmstabilisierung angebrachte Arme gebrochen war.

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