Frauen-Bundesliga spielt weiter - Meppen und Bremen steigen auf

Frauen-Bundesliga:  Gia Corley (FC Bayern München II)  und Katharina Schiechtl (SV Werder Bremen) im Zweikampf.

DFB-Bundestag

Frauen-Bundesliga spielt weiter - Meppen und Bremen steigen auf

Neben der 3. Liga nimmt auch die Frauen-Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder auf. Das entschied der DFB-Bundestag einstimmig. Die 2. Frauen-Bundesliga wird hingegen abgebrochen. Werder Bremen und der SV Meppen stehen als Aufsteiger ins Oberhaus fest.

Das Votum der Delegierten für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes am kommenden Freitag (29. Mai) fiel einstimmig aus. Die Mehrheit der Vereine hatte sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen. Lediglich der Tabellenletzte FF USV Jena kritisierte den Neustart, da in Thüringen aufgrund behördlicher Verordnungen bis zum 5. Juni kein Mannschaftstraining möglich ist.

Die für den 7. Juni geplante Partie gegen den SC Freiburg wird deshalb nicht wie geplant auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena ausgetragen. Stattdessen findet die Begegnung des 18. Spieltags im Möslestadion in Freiburg statt.

SV Meppen geht als Vierter hoch

Abgebrochen wird die Spielzeit 2019/20 in der 2. Frauen-Bundesliga. Die ersten Zwei dürfen aufsteigen, sportliche Absteiger gibt es keine. Somit rücken Werder Bremen als klarer Tabellenführer nach 16 Spieltagen und der SV Meppen als Tabellenvierter in der neuen Saison auf. Die zweitplatzierte Reserve des VfL Wolfsburg und die U20 der TSG Hoffenheim auf Rang drei waren nicht aufstiegsberechtigt, weil die Erstvertretungen der Klubs bereits in der Eliteliga spielen.

"Wir können auf das Erreichte nun unglaublich stolz sein", sagte Meppens sportliche Leiterin Maria Reisinger. "Wir haben an 13 von 16 Spieltagen auf einem Aufstiegsplatz gestanden. Natürlich fühlt sich dieser Erfolg gerade etwas unwirklich an, er ist aber auch das Ergebnis einer ehrlichen und intensiven Arbeit." Meppen spielt erstmals in der Frauen-Bundesliga.

"Auf sportliche Art wäre schöner gewesen"

Werder-Trainer Alexander Kluge sagte zur Bundesliga-Rückkehr der Bremerinnen: "Natürlich freuen wir uns, dass wir in der nächsten Saison in der Frauen-Bundesliga spielen dürfen. Trotzdem wäre es schöner gewesen, wenn wir den Aufstieg auf sportliche Art und Weise geschafft hätten, da eine Entscheidung auf dem Platz immer die beste Lösung ist."

dpa/sid | Stand: 25.05.2020, 17:46

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