Mit Kramaric, Bürki und Bremern - die Elf des 34. Spieltags

Mit Kramaric, Bürki und Bremern - die Elf des 34. Spieltags

Klar, mit vier Toren hat Hoffenheims Kramaric einen Platz in unserer Elf des 34. Spieltags sicher. Kurios: Dortmunds Torwart Bürki ist auch dabei - trotz vier Gegentoren. Bremer dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Roman Bürki

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): Ein 0:4 ist selten eine gute Bewerbung eines Torhüters für die Elf des Tages. Ohne Bürki wäre die Niederlage für Borussia Dortmund gegen Hoffenheim aber wohl noch höher ausgefallen. Als seine Mannschaft jegliche Gegenwehr vermissen ließ, zeigte der Schweizer starke Paraden gegen Munas Dabbur, Robert Skov und Christoph Baumgartner. Bei den Gegentoren war Bürki machtlos, dazu kam noch Pech, als der Strafstoß von Andrej Kramaric unter ihm durchrutschte.

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): Ein 0:4 ist selten eine gute Bewerbung eines Torhüters für die Elf des Tages. Ohne Bürki wäre die Niederlage für Borussia Dortmund gegen Hoffenheim aber wohl noch höher ausgefallen. Als seine Mannschaft jegliche Gegenwehr vermissen ließ, zeigte der Schweizer starke Paraden gegen Munas Dabbur, Robert Skov und Christoph Baumgartner. Bei den Gegentoren war Bürki machtlos, dazu kam noch Pech, als der Strafstoß von Andrej Kramaric unter ihm durchrutschte.

Abwehr - Ibrahima Konaté (RB Leipzig): Konaté kam neu in die Leipziger Dreierkette und avancierte defensiv zum besten Mann. Mit 33,8 Km/h legte der Franzose den schnellsten Sprint hin. Noch beeindruckender sind seine Zweikampf- und Passquote: 93 und 90 Prozent. Das sind überragende Werte für einen 21-jährigen Innenverteidiger.

Abwehr - Jérôme Boateng (Bayern München): Blitzblanke Leistung des bärenstarken Innenverteidigers der Bayern. Der bedauernswerte Wout Weghorst in der Wolfsburger Sturmspitze war gegen den körperlich auf Augenhöhe agierenden Boateng zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.

Abwehr - Christian Günter (SC Freiburg): Einmal mehr eine tadellose Vorstellung des Freiburger Linksverteidigers. In der Defensive ließ Günter nichts zu, den Angriff belebte er mit seinen Läufen und gefährlichen Flanken enorm. Zwei Assists bei vier Toren und sechs Torschussvorlagen sprechen eine deutliche Sprache über den Wert des Freiburger Kapitäns.

Mittelfeld - Pavel Kaderabek (TSG 1899 Hoffenheim): Neben dem vierfachen Torschützen Andrej Kramaric war Kaderabek einer von Hoffenheims Sieggaranten in Dortmund. Fast alle Angriffe der TSG liefen über den Tschechen, der die meisten Ballkontakte aller Hoffenheimer Spieler hatte und viele Flanken schlug. Dabei bewies er auch Übersicht, als er Kramaric im Rücken der Abwehr sah und so das 1:0 auflegte.

Mittelfeld - Yuya Osako (Werder Bremen): Einst schoss er den 1. FC Köln in den Europapokal, ein paar Jahre später schoss er ihn ab. Mit zwei Toren trug der Japaner beim 6:1-Sieg wesentlich dazu bei, dass Werder die Chance erhält, in der Relegation doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Ganz stark, wie ruhig er den Ball zum 1:0 in den Winkel schlenzte.

Mittelfeld - Andrej Kramaric (TSG 1899 Hoffenheim): Kramaric hat im Alleingang dafür gesorgt, dass der TSG Hoffenheim die Qualifikationsrunde zur Europa League erspart bleibt. Beim 4:0-Erfolg bei Borussia Dortmund schoss der Kroate alle Hoffenheimer Tore. Treffsicher aus der Distanz, stark im Eins-gegen-Eins und cool vom Elfmeterpunkt - Kramaric zeigte in Dortmund sein ganzes Potenzial. Zwölf Tore hat er in dieser Saison nun erzielt, dabei stand er verletzungsbedingt nur in 19 Spielen auf dem Feld.

Mittelfeld - Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): Der laufstärkste Borusse ist Hofmann fast in jedem Spiel, aber gegen Saisonende hat er auch noch das Toreschießen für sich entdeckt. Mit seinem Doppelpack gegen Wolfsburg hatte er seine Quote auf vier verdoppelt, jetzt legte er im "Endspiel" um die Königsklasse das wegweisende 1:0 gegen Hertha vor. Dazu bereitete er zentimetergenau den zweiten Treffer durch Breel Embolo vor.

Angriff - Thomas Müller (Bayern München): Das Hirn der Bayern in der Offensive. Mit seinen Ideen und seinem Direktspiel war Müller dafür verantwortlich, dass die Wolfsburger Hintermannschaft ein ums andere Mal ins Schwimmen geriet. Der Treffer zum 4:0 war am Ende sein verdienter Lohn.

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): 53 Millionen Euro - so viel lässt sich der FC Chelsea den Nationalstürmer kosten. Warum, zeigte Werner in seinem letzten Spiel für Leipzig. Der Stürmer war zweimal mit seinem Tempo und Torinstinkt auf und davon und schnürte seinen vorerst letzten Doppelpack in der Bundesliga. Werner egalisierte mit 17 Treffern auf fremden Platz noch einen Rekord von Jupp Heynckes aus dem Jahr 1974. 28 Saisontreffer sind außerdem eine persönliche Bestleistung.

Angriff - Milot Rashica (Werder Bremen): 18 Torschüsse gaben die zuvor zu Hause oft furchtbar harmlosen Bremer gegen den 1. FC Köln ab, bei neun davon hatte Rashica seine Füße oder den Kopf im Spiel. Einen Treffer erzielte er selbst, zwei bereitete er vor. Letztlich waren es sogar drei, denn auch den Ehrentreffer der Kölner bereitete Rashica mit einem viel zu kurzen Rückpass vor. Aber selbst dieser Fehler kann nicht verhindern, dass der Stürmer, der zwei Drittel seiner Zweikämpfe gewann, es am letzten Spieltag in die Elf des Tages schafft.

Die Elf des Tages in der Übersicht.

Stand: 27.06.2020, 20:05 Uhr

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