Bundesliga-Abstieg - Zweite Liga ist kein Gesundbrunnen

Niedergeschlagen: Werder-Spieler 1980

Traditionsvereine

Bundesliga-Abstieg - Zweite Liga ist kein Gesundbrunnen

Von Frank Hellmann

Der Absturz in die Zweitklassigkeit kann einen reinigenden Effekt haben. Dafür gibt es in jüngerer Vergangenheit die Beispiele VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt oder auch Borussia Mönchengladbach. Doch ein Allheilmittel ist die Strafversetzung mitnichten. Vor allem nicht in der Pandemie.

In der Chronik des SV Werder Bremen gilt der 24. Mai 1980 bis heute als Tiefpunkt. Nach einer 0:5-Pleite gegen den 1. FC Köln verabschiedeten sich die Grün-Weißen das erste und bislang einzige Male aus der Bundesliga. Jahrelanges Siechtum war mit dem Abstieg bestraft worden.

Plötzlich kreuzten im Weserstadion nicht der FC Bayern und Borussia Dortmund auf, sondern die SpVgg Erkenschwick oder Union Solingen. Rückblickend gilt die Saison 1980/81 in der Zweiten Bundesliga Nord (damals war das Unterhaus noch zweigeteilt) aber als Geburtsstunde der erfolgreichsten Ära. Nur wenige Leistungsträger gingen, darunter Jürgen Röber zum FC Bayern.

Werder Bremen wuchs in den 1980er Jahren zur Marke

Bremens Trainer Otto Rehhagel mit dem Europapokal

Bremens Trainer Otto Rehhagel mit dem Europapokal

Sogar der damalige Nationaltorwart Dieter Burdenski blieb in Bremen und spätestens als Otto Rehhagel das Traineramt endgültig vom erkrankten Kuno Klötzer übernahm, war der Sturmlauf der Hanseaten nicht mehr aufzuhalten. Werder kam postwendend wieder, eroberte in den 1980er Jahren fast durchgängig mit mutigem Offensivfußball jahrelang die deutschen Fußball-Herzen und heimste bald auch Titel ein. Das Grundgerüst der Mannschaft um Klaus Fichtel, Jonny Otten, Thomas Schaaf, Benno Möhlmann, Uwe Reinders oder Erwin Kostedde kam aus der Zweiten Liga.

Die Strafrunde über Bocholt oder Oldenburg als Geburtsstunde einer neuen Ära: All das ist verdammt lang her. Und trotzdem will niemand in Bremen das wiedererleben. Zu groß sind heute die sportlichen und wirtschaftlichen Einschnitte, die ein Abstieg verursacht. Hinzu kommen die Ungewissheiten der Pandemie. Und doch kann ein Abstieg einen Neuanfang markieren. Und dafür muss man gar nicht vier Jahrzehnte, sondern nur ein Jahrzehnt zurückgehen, wo in Bezug auf Fernsehgelder und Gehälter schon die heutigen Verhältnisse herrschten.

Abstieg der Schande bei Eintracht Frankfurt

Die Spur führt dabei zu Eintracht Frankfurt. Als Gründungsmitglied blieb die SGE lange Zeit erstklassig und musste erst 1996 zum ersten Mal den Gang in die Zweite Liga antreten. In den Jahren 2001 und 2004 folgten weitere Abstiege, ehe in der Saison 2011 zum vorerst letzten Mal die Segel in der Bundesliga gestrichen werden mussten.

Die Begleiterscheinungen beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit wüsten Fanausschreitungen waren so unschön, dass der Begriff vom "Abstieg der Schande" die Runde machte. Nicht mal der als Nothelfer angeheuerte Christoph Daum konnte der lahmen Truppe wieder Beine machen. Der Schaden war auf allen Ebenen riesengroß.

Ausschreitungen bei Frankfurts Abstieg 2011

Ausschreitungen bei Frankfurts Abstieg 2011

Der Zuschauerschnitt, die Sponsorenerlöse, das Eigenkapital - überall gab es teils heftige Einschnitte. Inklusive aller Folgekosten bezifferte der heutige Vorstandssprecher Axel Hellmann die Kosten aus dem Abstieg auf 50 Millionen Euro. Immerhin: Mit einem höchst ambitionierten Zweitligaetat von 45 Millionen Euro glückte 2012 der sofortige Wiederaufstieg - fast die Hälfte ging für die Gehälter drauf.

"Wir haben alles mobilisiert, was wir können"

Es war ein Drahtseilakt: Patrick Ochs und Marco Russ hatten sich zum VfL Wolfsburg verabschiedet, dafür holte die Eintracht 14 neue Spieler, aber das Gerüst um Pirmin Schwegler oder Sebastian Rode blieb zusammen. Alles auf Wiederaufstieg hieß die Leitlinie. Der damalige Vorstandschef Heribert Bruchhagen erinnert sich: "Wir haben alles mobilisiert, was wir können." Die Eintracht wollte nicht so enden wie der 1. FC Kaiserslautern, der heute vom Sturz in die Regionalliga bedroht ist - dieses abschreckende Beispiel erwähnten die Hessen in der Rückschau häufiger. Der Kraftakt gelang.

Letztlich wuchs die Identifikation mit dem Klub, die Transfers saßen besser, die Kaderharmonie erhielt größere Wertschätzung. Auch die Strukturen passte die Eintracht an, eine wichtige Rolle spielte über die Jahre der 2011 installierte Sportdirektor Bruno Hübner, der nun aufhören wird. In der Saison 2015/2016 musste die Eintracht zwar noch mal in die Relegation, aber letztlich war der Abstieg 2011 ein Mahnmal, von dem sich der Klub bestens erholt hat. Möglicherweise winkt zehn Jahre später erstmalig die Champions League.

Der VfB Stuttgart zog 2019 die richtigen Schlüsse

Und aktuell gibt es noch einen Verein, der die Gesundung über die Zweite Liga hinbekommen hat: der VfB Stuttgart. Auch dem schwäbischen Traditionsverein ist die Zweite Liga nicht fremd. Im Gegenteil: Seit Bundesligagründung verbrachte der Verein für Bewegungsspiele einige Jahre in der Zweitklassigkeit - drei Abstiege 1975, 2016 und 2019 sind notiert.

Das gerade mal zwei Jahre zurückliegende Drama nach den Relegationsspielen gegen Union Berlin könnte einem Verein wie dem FC Schalke 04 Mut machen. Denn mit einer Reihe richtiger Personalentscheidungen, vor allem mit dem Manager Sven Mislintat und dem Trainer Pellegrino Matarazzo , aber auch der Kaderzusammenstellung, ist Stuttgart anscheinend wieder auf einem guten Weg.

Fast jeder Traditionsverein ist mal dran

Interessant ist allemal der risikoreiche Ansatz, den der VfB 2019 für die Zweite Liga wählte. Der Sportdirektor erlag nicht der Versuchung, den Aufstieg mit einer erfahrenen Truppe erzwingen zu wollen: "Wir haben uns ganz bewusst für einen Ritt auf der Rasierklinge entschieden. Wir haben keine Mannschaft zusammengestellt, die uns einen sicheren Aufstieg garantiert."

Schalke 04 - wenn Urgesteine absteigen müssen

Der FC Schalke 04 steigt in die zweite Bundesliga ab. So ist es schon so einigen Traditionsvereinen und Fußball-Urgesteinen ergangen. Eine Auswahl in Bildern.

Die Absteiger der Bundesliga

Am Dienstag (20.04.2021) war es soweit. Seit der Niederlage bei Arminia Bielefeld ist es für Schalke rechnerisch nicht mehr möglich, die Klasse zu halten Der Absturz vollzog sich schnell. Noch vor drei Jahren waren die "Königsblauen" deutscher Vizemeister und standen 2019 im Achtelfinale der Champions League.

Am Dienstag (20.04.2021) war es soweit. Seit der Niederlage bei Arminia Bielefeld ist es für Schalke rechnerisch nicht mehr möglich, die Klasse zu halten Der Absturz vollzog sich schnell. Noch vor drei Jahren waren die "Königsblauen" deutscher Vizemeister und standen 2019 im Achtelfinale der Champions League.

Wenn Bundesliga-Urgesteine absteigen, dann ist das immer besonders bitter - für die Fans, natürlich für den Klub selbst und irgendwie auch für die Liga. So ergangen ist es schon vielen Traditionsvereinen - mit unterschiedlichem Ausgang.

Für Fußball-Deutschland war es ein Schock. Nach neun deutschen Meisterschaften stieg Gründungsmitglied 1. FC Nürnberg 1969 erstmals aus der Bundesliga ab. Doch nicht nur das, es geschah das Unvorstellbare, denn der "Club" war damals Titelverteidiger und musste als Meister die Klasse verlassen. Ein 0:3 beim 1. FC Köln besiegelte das Desaster für die Franken. Nach neun Jahren Zweitklassigkeit stieg der FCN zwar wieder auf, entwickelte sich aber über die Jahre zur Fahrstuhlmannschaft. Insgesamt zählen die Statistiker neun Bundesliga-Abstiege, den bisher letzten 2019. An die alten Erfolge konnten die Nürnberger nie wieder anknüpfen.

Der erste Abstieg 1975 war für den VfB Stuttgart nicht wirklich eine Katastrophe. Zwei Jahre später ging es wieder nach oben und die große Zeit des VfB, die sollte noch kommen. Drei deutsche Meisterschaften, zwei Vizemeisterschaften, ein Pokalsieg und zwei Europapokal-Finale machten den VfB zu einem Spitzenklub - auch international. Der erneute Absturz nach fast 40 Jahren Ligazugehörigkeit im Jahr 2016 war deshalb eine Überraschung und für die Region ein Trauerspiel. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg ging es 2019 sogar ein drittes Mal eine Etage runter. Es war zu befürchten, dass sich der große VfB zum Fahrstuhlklub entwickeln und nicht mehr dauerhaft im Oberhaus halten würde. In der aktuellen Bundesligasaison macht es das junge Team als Neuling jedoch sehr gut und hat mit dem Abstieg nichts zu tun.

Überraschend war es nicht, bitter war es dennoch: 1980 musste Werder Bremen den Gang in die zweite Bundesliga antreten. Unter dem Trainerduo Rudi Assauer/Fritz Langner reichte es nach einigen Jahren im Mittelmaß nicht mehr zum Klassenerhalt. Dennoch war der Abstieg so etwas wie ein Betriebsunfall. Denn er ist bis heute der einzige in der Werder-Geschichte geblieben. Schon 1981 stieg das Gründungsmitglied der Bundesliga wieder auf und feierte danach große Erfolge - unter anderem drei deutsche Meisterschaften und den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1992.

Die ganz großen Erfolge konnte er nie feiern, doch irgendwie war der MSV Duisburg als Gründungsmitglied der Bundesliga immer mit dabei und stand 1979 sogar im Halbfinale des UEFA-Pokals. 1982 dann der Abstieg: Die "Zebras" mussten unter Trainer Kuno Klötzer in die zweite Liga. Danach wurde es turbulent. Der Klub wurde bis in die Oberliga Nordrhein durchgereicht, berappelte sich wieder, stieg wieder auf - aber auch wieder ab, aus der Bundesliga insgesamt sechs Mal. In der aktuellen Saison geht es in der 3. Liga um den Klassenerhalt.

Eintracht Frankfurt und die Bundesliga - das gehörte mehr als 30 Jahre lang zusammen. So hatte auch bei den Hessen lange niemand damit gerechnet, am Ende der Saison 1995/96 tatsächlich absteigen zu müssen. In der Winterpause war man Zehnter, der Kader - unter anderem mit Torwart Andres Köpke, Uwe Bindewald, Manfred Binz, Jay-Jay Okocha, Ralf Falkenmayer oder Thomas Doll - gut besetzt. Doch nach einer desaströsen Rückrunde war es dann soweit. Der erste Abstieg leitete unruhige Zeiten ein, auch 2001, 2004 und 2011 ging es runter in Liga zwei. In der aktuellen Saison könnte sich die Eintracht nun zum ersten Mal für die Champions League qualifizieren.

Die Saison 1995/96 war keine gute für die Bundesliga, denn an deren Ende verfiel auch die Pfalz in kollektives Wehklagen. Der 1. FC Kaiserslautern, der Klub des legendären Fritz Walter und natürlich ebenfalls Gründungsmitglied der Bundesliga, stieg ebenfalls zum ersten Mal ab. Die Trauer wäre wohl nicht ganz so groß ausgefallen, hätte man gewusst, was zwei Jahre später passiert. Denn da holten die "Roten Teufel" nach dem sofortigen Wiederaufstieg unter Trainer-Ikone Otto Rehhagel sensationell die deutsche Meisterschaft - und der Abstieg zwei Jahre zuvor war vergessen und galt sogar als heilsam. Allerdings stieg der FCK 2006 erneut und 2012 sogar zum dritten Mal aus der Bundesliga ab. Finanziell gebeutelt, hat er sich davon seither nicht mehr erholt und kämpft gerade in der 3. Liga ums Überleben. Kurios: In der Saison 1996/97 nahmen die Pfälzer als Zweitligist am Europapokal der Pokalsieger teil.

Gründungsmitglied, erster deutscher Meister, das "Real Madrid des Westens": Es entsprach lange nicht dem Selbstverständnis des 1. FC Köln, überhaupt einmal in Abstiegsgefahr zu geraten. 1998 ging es dann dennoch in die zweite Liga. Der Klub, der sich Jahre zuvor noch angeschickt hatte, dem FC Bayern im Meisterschaftskampf Paroli zu bieten, hatte sich verschuldet. Danach wurden die "Geißböcke" zur Fahrstuhlmannschaft: 2002, 2004, 2006, 2012 und 2018 ging es jeweils in die Zweitklassigkeit. Auch in der aktuellen Saison hat es der FC schwer, die Klasse zu halten.

Fünf deutsche Meisterschaften, zwei UEFA-Pokalsiege, unzählige Europapokal-Schlachten, Fans in aller Welt - das war Borussia Mönchengladbach unter den Trainern Hennes Weißweiler und Udo Lattek in den 1970er Jahren. Doch dann wurden die "Fohlen" langsam aber sicher abgehängt - finanziell und sportlich. 1999 dann der Abstieg, der rund um den Bökelberg für Entsetzen sorgte. Auch nach der Bundesligarückkehr 2001 blieb es durchwachsen, 2007 ging es erneut eine Klasse runter. Zwar stieg die Borussia postwendend wieder auf, rettete sich 2011 aber erst in der Relegation vor Abstieg Nummer drei. Erst seit 2012 geht es für Mönchengladbach wieder nach oben.

Mächtig stolz war der Hamburger SV darauf, über viele, viele Jahre das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Bundesliga zu sein, eine Art Institution Fußball-Deutschlands. Und das völlig zu Recht. Unvergessen ist die Stadionuhr, die die Jahre, Tage und Stunden, Minuten und Sekunden des Erfolges zählte. Doch am 12. Mai 2018 stieg der "Dino" erstmals nach 55 Spielzeiten Ligazugehörigkeit ab. Seitdem will es nichts mehr werden mit der Rückkehr des einstigen Meisters und Europapokal-Siegers. Nach zwei verpassten Aufstiegen kämpft der HSV jetzt zum dritten Mal um die Rückkehr ins Oberhaus.

Zurück zum FC Schalke. Den Ruhrgebietsklub würde es nicht zum ersten Mal erwischen. Vor allem der erste sportliche Niedergang im Jahr 1981 war nach 55 Jahren Erstklassigkeit ein Schock, von dem sich die "Knappen" lange nicht erholten, denn auch 1983 und 1988 musste man den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Dennoch darf der Traditionsverein hoffen, denn überstanden hat der Verein bisher alle Abstiege.

Stattdessen setzte Mislintat sofort auf viele junge Spieler. Der Hintergrund: "Um nach einem möglichen Aufstieg dann auch in der ersten Liga bestehen zu können, müssen wir unsere Idee vom Fußball schon in der Zweiten Liga praktizieren. Nach diesen Kriterien haben wir das Team gebaut."

Der Blick auf die Bundesliga-Geschichte zeigt ohnehin: Fast jeder große Name verschwindet mal von der Bildfläche Bundesliga. Nur der FC Bayern München (seit der Saison 1965/66), Bayer Leverkusen (seit 1979/80), VfL Wolfsburg (seit 1997/98), TSG 1899 Hoffenheim (seit 2008/09), FC Augsburg (seit 2011/12), RB Leipzig (seit 2016/17) und Union Berlin (seit 2019/20) sind noch nie abgestiegen, der 1. FC Nürnberg mit neun Abstiegen bislang am häufigsten.

Auch Mönchengladbach hat Erfahrungen gemacht

Erwischt hat es selbst den einstigen Bayern-Herausforderer Borussia Mönchengladbach, in den 1970er Jahren die vielleicht beliebteste Marke des deutschen Fußballs: erstmals 1999 (Wiederaufstieg 2001), dann noch einmal 2007 (Wiederaufstieg 2008). Als Wegweiser begreift der heutige Manager Max Eberl aber in der Rückschau viel mehr den Fast-Abstieg 2011, als die Relegationsspiele gegen den VfL Bochum herhalten mussten, um sich in der Bundesliga zu behaupten. Es war gleichzeitig die Geburtsstunde einer Mannschaft mit Marc-André ter Stegen im Tor oder Marco Reus im Sturm, auf der Bank saß Lucien Favre.

Eberl rückte in dieser Krise auf den Posten des Sportchefs, der bald die "Fohlenelf" in völlig andere Sphären führen sollte. Auch am Niederrhein erwuchs aus einer Krise eine neue Chance. "2011 war eine unheimlich lehrreiche Erfahrung auch für mich. Letztlich ist der ganze Verein aus dieser Phase gestärkt hervorgegangen", sagte Eberl einige Jahre später. Diese Talfahrt hat ihn bis heute geprägt: "Wenn ich hier immer noch die Realität in den Vordergrund rücke, dann vor diesem Hintergrund."

Corona-Krise verschlimmert alles

Aber ein Allheilmittel ist der Abstieg mitnichten. Zu groß ist heute die finanzielle Lücke zwischen den beiden Spielklassen. In der Saison 2019/2020 setzte die Bundesliga 3,8 Milliarden Euro um, in der Zweiten Bundesliga waren es 726 Millionen Euro. Also nur gut ein Fünftel davon. Aktuell reißt die Corona-Krise überall noch grässliche Furchen in die ohnehin bei den meisten Abstiegskandidaten eher auf Kante genähten Etats.

Das Gebilde FC Schalke 04 ist mit einem großen Schuldenberg in dreistelliger Millionenhöhe belastet, bei Werder Bremen ist bereits ein mit einer Landesbürgschaft abgesicherter 20-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr ausreichend. Der Verein will mit einer Mittelstandsanleihe in derselben Größenordnung das nächste Finanzloch stopfen. Und das alles unter der Voraussetzung, dass es nicht zum zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte kommt.

Stand: 22.04.2021, 10:12

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