Transfer-Karussell: Bescheidenheit sieht anders aus

Transfer-Karussell: Bescheidenheit sieht anders aus

Von Bescheidenheit in Corona-Zeiten ist auf dem Transfermarkt bislang nicht viel zu sehen. Die Sportschau präsentiert die bisherigen Top-Transfers.

Bayerns Neuzugang Leroy Sané an der Säbener Straße

Leroy Sané (24): Vor einem Jahr hatte Manchester City noch 100 Millionen Euro für den Linksaußen aufgerufen. Auch wenn sich der Preis deutlich verringert hat, möchte man nicht wirklich von einem Schnäppchen sprechen. Der FC Bayern München zahlt für Sané 60 Millionen Euro - 49 fest und bis zu elf Millionen an Boni. Inklusive des Gehalts für fünf Jahre umfasst der Deal ein Volumen, das sich nur Stammgäste der Champions League erlauben können.

Leroy Sané (24): Vor einem Jahr hatte Manchester City noch 100 Millionen Euro für den Linksaußen aufgerufen. Auch wenn sich der Preis deutlich verringert hat, möchte man nicht wirklich von einem Schnäppchen sprechen. Der FC Bayern München zahlt für Sané 60 Millionen Euro - 49 fest und bis zu elf Millionen an Boni. Inklusive des Gehalts für fünf Jahre umfasst der Deal ein Volumen, das sich nur Stammgäste der Champions League erlauben können.

Timo Werner (24): Der FC Chelsea legt 53 Millionen Euro für Nationalmannschafts-Stürmer Timo Werner auf den Tisch. In der abgelaufenen Spielzeit hatte Werner mit 28 Saisontoren in der Bundesliga großen Anteil an der Champions-League-Qualifikation seines Ex-Vereins RB Leipzig.

Arthur (23): So viel Geld wie Juventus Turin hat in diesem Sommer bislang kein europäischer Verein in einen einzelnen Spieler investiert. Für den Brasilianer Arthur, Akteur im zentralen Mittelfeld, überwiesen die Italiener 72 Millionen Euro an den FC Barcelona.

Miralem Pjanic (30): Im Gegenzug überweist der FC Barcelona 60 Millionen für den zentralen Mittelfeldspieler Pjanic an Juventus Turin. Der Bosnier hat nach Ansicht des langjährigen Barca-Scouts Josep Maria Minguella nur einen Fehler: "das Alter".

Álvaro Morata (27): Schon im Januar 2019 kehrte Morata für zunächst eineinhalb Jahre auf Leihbasis vom FC Chelsea zu seinem Jugendverein Atlético Madrid zurück. Nach dem Ende der Leihe lässt sich Atlético den Mittelstürmer nun 56 Millionen Euro kosten.

Mauro Icardi (27): Bereits Anfang September 2019 wechselte der Stürmer auf Leihbasis von Inter Mailand zu Paris Saint-Germain. Zwölf Tore und drei Vorlagen lieferte er in 31 Pflichtspielen für den Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel ab. PSG zog die Kaufoption und investierte 50 Millionen Euro.

Achraf Hakimi (21): Borussia Dortmund hätte den jungen marokkanischen Rechtsverteidiger gerne weiter auf Leihbasis beschäftigt. Das klappte jedoch nicht. So sicherte sich Inter Mailand dessen Dienste und zahlte an Real Madrid 40 Millionen Euro.

Hakim Ziyech (27): Der zweite marokkanische Nationalspieler in dieser Reihe gewann 2019 mit Ajax Amsterdam die Meisterschaft, den Pokal und den Superpokal. Im Jahr zuvor war er zum Fußballer des Jahres in den Niederlanden gekürt worden. Nun wechselt der Rechtsaußen für 40 Millionen Euro zum FC Chelsea.

Giovani Lo Celso (24): Vor Beginn der Saison 2019/20 wechselte der argentinische Mittelfeldspieler auf Leihbasis vom spanischen Erstligisten Betis Sevilla in die Premier League zu Tottenham Hotspur. Die Engländer haben ihn nun fest verpflichtet, für 32 Millionen Euro.

Trincão (20): Dem FC Barcelona ist der Rechtsaußen vom portugiesischen Klub SC Braga 31 Millionen Euro wert. Er war der erste Neuzugang Barcas. In seinem Vertrag, der bis zur Saison 2024/25 läuft, steht eine Ausstiegsklausel für 500 Millionen Euro.

Stand: 13.07.2020, 19:30 Uhr

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