Hamburgs Maximilian DiLeo und Seth Hinrichs beim verteidigen von Münchens Nihad Djedovic

Basketball | Bundesliga

BBL - Hamburg Towers gewinnen Spitzenspiel gegen Bayern München

Stand: 24.04.2022, 20:01 Uhr

Die Hamburg Towers haben das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga gegen den FC Bayern München für sich entschieden.

Der Tabellensiebte aus Hamburg gewann am Sonntag (24.04.2022) in der Basketball-Bundesliga (BBL) gegen den Tabellendritten aus München mit 87:83 (41:38). Mit dem dritten Erfolg nacheinander macht Hamburg einen großen Schritt Richtung Playoff-Qualifikation.

Towers gegen Bayern mit 16:4-Lauf zu Beginn

Die Towers eröffneten die Partie mit einem 16:4-Lauf und wurden in der ersten Hälfte von Robin Christen getragen, der bis dahin fünf Dreier versenkt hatte. Im dritten Durchgang brachte Deshaun Thomas (28 Punkte) die Bayern zurück ins Spiel.

Caleb Homesley avancierte mit einem Dreier zum 84:80 in der Schlussminute und 22 Punkten zu Hamburgs Matchwinner.

Bonn siegt knapp gegen Göttingen

An der Tabellenspitze stehen weiterhin die Telekom Baskets Bonn. Durch einen 78:76 (42:28)-Heimsieg über die BG Göttingen fuhren die Rheinländer ihren zehnten Erfolg nacheinander ein, zudem sicherten sich die Bonner den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Karsten Tadda traf bei 15 Sekunden auf der Uhr den spielentscheidenden Wurf, Javontae Hawkins avancierte mit 25 Zählern zum Topscorer.

Die Jobstairs Gießen 46ers wahrten ihre Minimalchancen auf den Klassenerhalt. Der Tabellenvorletzte entschied das Hessen-Derby bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt mit 76:75 (38:32) für sich. Damit stoppten die Gießener ihren Negativtrend von sechs Niederlagen in Serie. Kendale McCullum führte mit elf Punkten in den letzten sieben Minuten sein Team zum siebten Saisonerfolg. Der Syntainics MBC aus Weißenfels hat als Tabellensechzehnter aber drei Siege mehr auf dem Konto.

Oldenburg macht Klassenerhalt endgültig perfekt

Die EWE Baskets Oldenburg machten bereits am Samstag endgültig den Klassenerhalt perfekt. Die lange abstiegsbedrohten Oldenburger siegten mit 95:90 bei den MLP Academics Heidelberg und beseitigten damit auch rechnerisch alls Zweifel am Klassenerhalt. Phil Pressey und Reggie Lynch waren mit jeweils 15 Punkten die besten Werfer der Gäste.

Mit 24:40 Punkten überholten die Oldenburger, die unter Coach Ingo Freyer nach dem Jahreswechsel eine Aufholjagd starteten, zugleich den Gegner aus Heidelberg und kletterten auf den 13. Rang.

Ludwigsburg mit guten Aussichten im Playoff-Rennen

Die MHP Riesen Ludwigsburg feierten beim 77:75-Erfolg gegen Crailsheim einen wichtigen Erfolg im Rennen um die Playoff-Plätze. Ludwigsburg steht aktuell auf dem vierten Platz, der am Ende in der ersten Runde Heimrecht bedeuten würde.

Siebter Sieg in Serie - Alba bleibt auf Kurs

Bereits am Freitagabend hatte Alba Berlin mit einem souveränen 89:57-Sieg gegen Brose Bamberg den siebten Sieg in Serie eingefahren. Mit einer Bilanz von 23 Siegen und sechs Niederlagen ist der Meister weiter dem Spitzenreiter aus Bonn auf den Fersen. Alba hat zudem noch zwei Spiele weniger ausgetragen - und mit den wenigsten Niederlagen aller Teams weiter gute Chancen, die Hauptrunde auf dem ersten Platz abzuschließen. Der einstige Serienmeister Bamberg (15:16) bleibt Tabellenzehnter und droht, die Playoffs zu verpassen.

Entschieden war die Partie in Berlin eigentlich nach dem ersten Viertel. Alba dominierte von Beginn an das Match und ließ nach zehn Minuten lediglich acht Bamberger Punkte zu. Bis zur Pause baute das Team von Trainer Israel Gonzalez den Vorsprung auf 17 Zähler aus. Nach dem Seitenwechsel hatte der Titelverteidiger keine Probleme mit den schwachen Gästen und deklassierte die überforderten Gäste. Berlins Center Christ Koumadje traf beim Sieger mit 14 Zählern am besten. Alle zwölf eingesetzten Alba-Spieler konnten punkten.

Ulm macht Playoff-Teilnahme perfekt

Ratiopharm Ulm (20:10) machte durch ein 80:73 (40:33) bei Medi Bayreuth die vorzeitige Playoff-Teilnahme perfekt. Durch den Auswärtserfolg kann die Mannschaft von Trainer Jaka Lakovic vier Spiele vor Saisonschluss nicht mehr von einer Position unter den besten acht Teams verdrängt werden. Bayreuth (11:21) kassierte dagegen die elfte Niederlage in Serie.

Quelle: dpa

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