Ski alpin - Dreßen zurück an legendärer Streif

Thomas Dreßen

Hahnenkamm-Rennen

Ski alpin - Dreßen zurück an legendärer Streif

Vor zwei Jahren hatte Thomas Dreßen in Kitzbühel seinen größten Erfolg gefeiert, jetzt kehrt er nach seiner Verletzungspause an die Streif zurück. Die Chancen auf das Podest stehen gut.

Am Wochenende ruft die legendäre Streif. Auch ohne den verletzten Dominik Paris freuen sich die alpinen Männer auf die Rennen in Kitzbühel. Hier hatte Thomas Dreßen vor zwei Jahren den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. "Seither ist viel passiert. Daher freue ich mich sehr darauf, wieder dorthin zu kommen und Rennen zu fahren", sagte der Deutsche mit Blick auf seine überwundene Kreuzbandverletzung.

Die immer noch nachwirkt. Zuletzt ließ Dreßen die Abfahrt in Bormio aus. Dem Knie eine Pause zu geben, sei eine richtige Entscheidung gewesen. Mit einem dritten Platz bei der Lauberhorn-Abfahrt zeigte Dreßen, dass mit ihm auch in Kitzbühel zu rechnen sein wird. "Kitzbühel ist für mich neben den Olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften das wichtigste Rennen im Winter. Klar, da will man einfach gut performen - wenn möglich gewinnen."

Dreßen zurück - Paris fehlt

Thomas Dreßen

2019 nur zaungast in Kitzbühel - Thomas Dreßen

Die schwere Knieverletzung von Topfavorit Dominik Paris habe Dreßen zunächst gar nicht glauben wollen. "Bei ihm habe ich immer gedacht, dem passiert so was nie. Aber zu mir haben sie davor auch gesagt, dass mir so was nie passiert, weil ich so gescheite Bänder habe", sagte der 26-Jährige. Paris hatte 2019 das legendäre Hahnenkamm-Trennen für sich entschieden, Dreßen war damals wegen seiner Verletzung nur Zuschauer. Josef Ferstl hatte sich damals über Rang sieben gefreut, diese Platzierung scheint angesichts seiner Platzierungen in dieser Saison diesmal eher illusorisch. "In Kitzbühel hat Josef immer wieder den Turnaround geschafft", hofft auch Bundestrainer Christian Schwaiger.

Beim ersten Abfahrtstraining am Mittwoch (22.01.2020) fuhrt Andreas Sander die fünfte Zeit. Thomas Dreßen und Josef Ferstl belegten die Plätze 18 und 31. Bester war der Norweger Kjetil Jansrud.

Alpin-Frauen mit zwei Abfahrten in Bansko

Weltcup-Strecke in Bansko

Der Hang in Bansko

Die Alpin-Frauen kämpfen im bulgarischen Bansko um Weltcup-Punkte. Auf dem Programm stehen zwei Abfahrten und ein Super-G. Freitag wird die Abfahrt von Val d’Isere nachgeholt. "Der Schlüssel wird sein, eine beherzte Fahrweise an den Tag zu legen", sagte Bundestrainer Jürgen Graller mit Blick auf die technisch anspruchsvolle Strecke. Es werde darauf ankommen, wer im Training am besten mit der Piste zurechtkommt. An den Start gehen: Viktoria Rebensburg, Kira Weidle, Michaela Wenig, Patrizia Dorsch und Veronique Hronek.

Dreßens Ritt zur Streif-Legende Sportschau 03.12.2019 03:13 Min. Verfügbar bis 03.12.2020 Das Erste

rei/pm

Thema in Sportschau, 23.01.2020, 11.30 Uhr

Stand: 22.01.2020, 14:21

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