Gold und Bronze für die deutschen Skeleton-Männer

Christopher Grotheer

Skeleton-WM in Altenberg

Gold und Bronze für die deutschen Skeleton-Männer

Christopher Grotheer hat bei den Titelkämpfen in Altenberg seinen WM-Titel verteidigt. Dank zweier fehlerloser Läufe an Tag zwei verwies er den Russen Alexander Tretjakow auf Platz zwei. Bronze sicherte sich Alexander Gassner.

"Schöne Grüße nach Hause, Schatz. Ich liebe Dich" - das waren die ersten Worte von Christopher Grotheer nach seiner gelungenen Titelverteidigung. Nach den ersten beiden Läufen hatte er noch auf dem dritten Platz gelegen. An Tag zwei zeigte der 28-Jährige aber zwei ganz starke, fehlerfreie Läufe und schob sich noch an den Konkurrenten vorbei. Nach Gold im Teamwettbewerb 2019 in Whistler und dem Einzeltitel im vergangenen Jahr ist es bereits das dritte WM-Gold für den Skeletoni vom BSR Rennsteig Oberhof.

Skeleton-WM in Altenberg - der 4. Durchgang der Männer in voller Länge Sportschau 12.02.2021 51:14 Min. Verfügbar bis 12.02.2022 Das Erste

"Ich freue mich einfach für mich nach innen. Letztes Jahr war es noch ein anderer Moment mit Zuschauern", sagte Grotheer in der Sportschau, um gleich zu analysieren: "Die Bahn ist einfach schwer. Ich bekomme die Schwerpunkte immer gut hin, und auch am Start verliere ich nicht allzu viel."

Gassner rast noch auf den Bronzerang - Keisinger verpasst Medaille

Silber sicherte sich mit 0,28 Sekunden Rückstand auf Grotheer der Russe Alexander Tretjakow, der nach dem ersten Tag noch in Führung gelegen hatte. Der Olympiasieger von Sotschi konnte zwar mit den schnellsten Startzeiten aufwarten, hatte aber im unteren Streckenabschnitt weniger Tempo drauf als Grotheer.

Ein heißer Kampf entwickelte sich auch um die Bronzemedaille: Felix Keisinger hatte hier nach drei Läufen die beste Ausgangsposition. Der Berchtesgadener konnte Platz drei aber nicht verteidigen und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Es wäre seine erste WM-Medaille gewesen. Bronze holte stattdessen Alexander Gassner (+ 1,20 Sekunden). Vor dem letzten Lauf nur Fünfter und mit reichlich Rückstand auf die vor ihm liegenden Jewgeni Rukosujew und Keisinger im Gepäck, zeigte der 31-Jährige aus Winterberg sein ganzes Können und fing beide Konkurrenten noch ab.

Gassner als Spätstarter in der Weltklasse angekommen Sportschau 12.02.2021 02:04 Min. Verfügbar bis 12.02.2022 Das Erste

wp | Stand: 12.02.2021, 16:01

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