Ausnahmezustadion im Greifswalder Volksstadion - der Greifswalder FC nach dem 4:2 Erfolg gegen die Hertha 03 aus Zehlendorf Berlin

Fußball | NOFV-Oberliga Nord Greifswalder FC steigt auf und komplettiert die Regionalliga Nordost

Stand: 12.06.2022 19:39 Uhr

Mit dem Greifswalder FC steht auch der letzte Teilnehmer für die kommende Saison in der Regionalliga Nordost fest. Die Vorpommern gewannen am Sonntag gegen Hertha Zehlendorf und steigen neben dem FC Rot-Weiß Erfurt aus der NOFV-Oberliga auf.

Der Greifswalder FC ist in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Die Hansestädter setzten sich am Sonntag (12.06.2022) im heimischen Volksstadion mit 4:2 (2:1) gegen Hertha Zehlendorf durch. Vor 2.121 Zuschauern erzielten Tom Selchow (34.), Joseph Charles Richardso (44.) und Peterson Appiah (52./80.) die Tore für Greifswald. Egzon Ismaili (36./90.) traf doppelt für Hertha.

Aufstieg dank Quotientenregel

Durch den Sieg überholten die Hansestädter den direkten Konkurrenten in der Tabelle. Zwar könnte Zehlendorf am 33. und letzten Spieltag Greifswald noch überholen, da die Spieltage 34 bis 38 in der zweigleisigen NOFV-Oberliga aber ersatzlos wegfallen, wird die Quotientenregelung angewandt. Diese fällt zu Gunsten Greifswalds aus, die im gesamten Saisonverlauf ein Spiel weniger absolviert haben.

Nordost-Staffel auf 18 Teams reduziert

Das Team von Roland Kroos, dessen Sohn Toni vor zwei Wochen zum insgesamt fünften Mal die Champions League gewonnen hatte, ist damit der 18. Starter für die Spielzeit 2022/23 in der Regionalliga Nordost. Aus der Oberliga Süd hatte Rot-Weiß Erfurt bereits Mitte Mai die Rückkehr in die Regionalliga perfekt gemacht. Daneben startet auch Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin in der kommenden Saison.

Da die Nordost-Staffel in der neuen Spielzeit von 20 auf 18 Teams reduziert wird, mussten insgesamt fünf Teams absteigen. Neben Tasmania Berlin, Union Fürstenwalde und Optik Rathenow müssen auch der VfB Auerbach und der FC Eilenburg den Gang in die Oberliga antreten. Besonders bitter gestaltet sich der Abstieg für Eilenburg. Durch den verpassten Aufstieg des BFC Dynamo müssen die Nordsachsen eine Etage tiefer.

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jsc