Schon 53 Corona-Fälle bei der Copa América

Zwei Wochen vor dem Turnierstart ist die Copa América Ende Mai nach Brasilien verlegt worden.

Südamerikameisterschaft

Schon 53 Corona-Fälle bei der Copa América

Zwei Tage nach dem Auftakt der Copa América gibt es bei dem südamerikanischen Kontinentalturnier bereits Dutzende Corona-Fälle.

53 Personen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab das Gesundheitsministerium des Gastgeberlandes am Dienstag bekannt. 

27 Fälle wurden bei Spielern und Mitgliedern von Delegationen festgestellt, 26 bei für die Veranstaltung angeheuerten Dienstleistern. Am stärksten betroffen ist die Fußball-Nationalmannschaft Venezuelas mit 13 positiven Tests, darunter acht Spieler. Bolivien meldete vier Betroffene, Kolumbien zwei. Auch der Athletiktrainer der Peruaner musste in Quarantäne.

Bislang wurden bei dem Turnier 3045 PCR-Tests durchgeführt, teilte die brasilianische Regierung mit. 

Fußball im Corona-Brennpunkt

Die Copa América hatte am Sonntag (13.06.2021) begonnen. Das südamerikanische Kontinentalturnier war erst von wenigen Wochen nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fußballverband Conmebol geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17,5 Millionen Menschen haben sich dort nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 490.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.

dpa/sid | Stand: 16.06.2021, 09:48

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