Überraschungssieger in der Elf des Spieltags

Überraschungssieger in der Elf des Spieltags

Der FC Augsburg und die TSG Hoffenheim sorgten für ein Null-Punkte-Wochenende bei den Favoriten von Borussia Dortmund und Bayern München - die Spieler der Überraschungssieger prägen die Elf des Spieltags.

Rafal Gikiewicz schirmt den Ball vor Jesus Reinier ab

Tor - Rafal Gikiewicz (FC Augsburg): Die neue Nummer 1 im Augsburger Tor war der Rückhalt seiner Mannschaft beim 2:0 über Borussia Dortmund. Mit zahlreichen Paraden brachte er die Dortmunder zur Verzweiflung. In Weltklasse-Manier parierte er etwa eine Hereingabe vor dem einschussbereiten Erling Haaland. Stark auch, wie er einen Schuss von Mats Hummels aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß abwehrte und kurz vor Schluss nochmal gegen Haaland glänzte. Eine Bereicherung für den FCA.

Tor - Rafal Gikiewicz (FC Augsburg): Die neue Nummer 1 im Augsburger Tor war der Rückhalt seiner Mannschaft beim 2:0 über Borussia Dortmund. Mit zahlreichen Paraden brachte er die Dortmunder zur Verzweiflung. In Weltklasse-Manier parierte er etwa eine Hereingabe vor dem einschussbereiten Erling Haaland. Stark auch, wie er einen Schuss von Mats Hummels aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß abwehrte und kurz vor Schluss nochmal gegen Haaland glänzte. Eine Bereicherung für den FCA.

Abwehr - Waldemar Anton (VfB Stuttgart): Dass der Aufsteiger beim 4:1-Sieg über den 1. FSV Mainz 05 gut aussah, lag nicht nur an der effizienten Stuttgarter Offensive. Hinten leistete Anton als Stütze in der Zentrale vorbildliche Arbeit: Der 24-Jährige gewann starke 78 Prozent seiner Zweikämpfe und riss 10,4 Kilometer an Laufleistung ab - der drittbeste Wert im Stuttgarter Team.

Abwehr - Dominique Heintz (SC Freiburg): Freiburg spielte beim 1:1 gegen Wolfsburg teilweise drückend überlegen, was auch an der starken Defensive um Heintz lag. Der Innenverteidiger schaltete sich auch nach vorne ein und scheiterte nur knapp mit einem Distanzschuss.

Abwehr - Felix Uduokhai (FC Augsburg): Mit Übersicht agierte Uduokhai in der Innenverteidigung und sorgte mit dafür, dass auch Dortmunds Haaland wirkungslos blieb. Uduokhai blieb auch offensiv stark - Lohn für das Engagement war sein Treffer zur Führung, als er sich am Fünf-Meter-Raum stark gegen Mats Hummels und Manuel Akanji durchsetzte.

Mittelfeld - Ihlas Bebou (TSG Hoffenheim): Bebou wurde gegen den FC Bayern eine gute halbe Stunde vor Spielschluss eingewechselt. Diese Zeit nutzte er für eine eindrucksvolle Vorstellung: Das vorentscheidende 3:1 bereitete er vor und holte auch den Elfmeter zum 4:1 heraus. Er gab insgesamt vier Torschussvorlagen, so viele wie kein anderer in seinem Team, und sorgte in Ballbesitz stets für Alarmstufe Rot in der Bayern-Defensive.

Mittelfeld - Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt): Kamada bereitete zwei Tore der Frankfurter vor. Er legte erst Bas Dost das 2:0 per Freistoß auf, und auch bei Sebastian Rodes Treffer war er beteiligt. War extrem schwer vom Ball zu trennen, brachte seine Pässe selbst unter Druck zum Mitspieler. Insgesamt nur 15 Prozent an Fehlpässen. Dazu fünf Torschussvorlagen und mit 12,2 km Laufpensum der beste Frankfurter Wert im Spiel gegen die Hertha. ​

Mittelfeld - Daniel Caligiuri (FC Augsburg): Der Standard-Spezialist war Dreh- und Angelpunkt des Augsburger Spiels beim Sieg über Dortmund. Den Führungstreffer von Uduokhai bereitete Caligiuri mit einem perfekt gezirkelten Freistoß in den Strafraum vor. Beim zweiten Treffer spekulierte er nicht auf einen Elfmeter, als ihn Thomas Meunier im Strafraum bedrängte, sondern setzte sich durch, behielt vor BVB-Schlussmann Roman Bürki die Nerven und versenkte die Kugel im Tor.

Mittelfeld - Emil Forsberg (RB Leipzig): Mit seinem überragenden Tor in Leverkusen unterstrich Forsberg seine Extraklasse. Er ließ Lars Bender mit einer Körpertäuschung stehen und jagte das Leder links unter die Latte. Leverkusen liegt dem Schweden offenbar - es war sein viertes Tor auswärts bei Bayer 04. 

Mittelfeld - Silas Wamangituka (VfB Stuttgart): An diesem jungen Spieler wird der VfB Stuttgart noch Spaß haben. Wamangituka veredelte beim 4:1 in Mainz erst eine Vorlage von Gonzalo Castro technisch stark zum Ausgleich, später glänzte er dann noch als Vorlagengeber und assistierte Mateo Klimowicz, der das 3:1 erzielte. Allgemein sorgte der blitzschnelle Wamangituka stets für Unruhe in der Mainzer Defensive.

Angriff - Niclas Füllkrug (Werder Bremen): Füllkrug schoss mit einem Dreierpack den 3:1-Sieg der Bremer auf Schalke fast alleine heraus. Sehr beeindruckend war seine Präsenz im Strafraum, er war aber auch sonst viel in Bewegung, machte Wege nach hinten und auf die Flügel, um ins Pressing zu gehen und Bälle zurückzugewinnen. Vergangene Saison fehlte er lange wegen eines Kreuzbandrisses – jetzt ist er zurück auf Top-Niveau.

Angriff - Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim): Der Hoffenheimer Stürmer ist in der Form seines Lebens. Seinen drei Treffern gegen Köln zum Auftakt ließ er gegen den FC Bayern zwei weitere Tore folgen. Damit hat er elf der jüngsten 13 Pflichtspieltore der TSG erzielt. Der kroatische Nationalspieler strahlte bei all seinen Aktionen stets Torgefahr aus und tanzte ein ums andere Mal Jérôme Boateng aus. Sehenswert auch, wie kaltblütig er den Strafstoß zum 4:1 unters Tordach nagelte.

Die Elf des Spieltags in der Übersicht

Stand: 27.09.2020, 21:29 Uhr

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