DEL: Tabellenführer Eisbären Berlin strauchelt

Spielszene 1:0 für die Nürnberg Ice Tigers gegen die Eisbären Berlin durch Chris Brown

Eishockey | DEL

DEL: Tabellenführer Eisbären Berlin strauchelt

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine überraschende Heimniederlage kassiert. Die Adler Mannheim verkürzten den Rückstand.

Der Tabellenführer unterlag den Nürnberg Ice Tigers am Sonntag (09.01.2022) mit 3:4 (1:1, 2:1, 0:2), bleibt aber unangefochtener Spitzenreiter in der zunehmend von Coronasorgen geprägten Liga.

Leonhard Pföderl, Matt White und Sebastian Streu trafen für die Hauptstädter, die zu wenig aus ihren Chancen machten. Für Nürnberg traf Chris Brown bereits nach 24 Sekunden, bevor später Ryan Stoa die Partie mit einem Dreierpack (28. Minute, 46., 51.) praktisch im Alleingang entschied.

Am Rande des Spiels meldeten die Eisbären, dass nach Manuel Wiederer und Bennet Roßmy inzwischen auch Yannick Veilleux positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Mannheim mit Zittersieg gegen Schwenningen

Erster Verfolger der Eisbären sind nun die Adler Mannheim, die sich durch ein 4:3 (1:1, 3:1, 0:1) gegen die abstiegsbedrohten Schwenninger Wild Wings am Sonntagabend auf Tabellenplatz zwei schoben.

Thomas Larkin hatte die Adler in Führung gebracht (8.), Brett Polock in der 16. Minute den Ausgleich besorgt. Als dann Jason Bast (24.), Luca Tosto (25.) und Matthias Plachta (31.) drei Tore für die Mannheimer nachlegten, schien die Partie entschieden. Tyson Spink (32.) und Max Görtz (42.) brachten die Wild Wings aber nochmal heran, zu mehr reichte es letztlich aber nicht mehr.

Die Düsseldorfer EG verlor beim 3:4 (1:1, 0:1, 2:1, 0:1) nach Verlängerung bei den Straubing Tigers das achte Match in Serie.

Nur drei von sieben Partien konnten stattfinden

Nur drei von sieben Partien fanden statt, da der DEL-Spielplan in diesen Tagen durch Corona-Probleme massiv beeinträchtigt wird. Erst am Dienstag hatten sich Red Bull München und die Iserlohn Roosters in Isolation begeben müssen, am Donnerstag folgten die Grizzlys Wolfsburg, am Samstag dann noch die Bietigheim Steelers.

sid/dpa | Stand: 09.01.2022, 21:38

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