Die Weltmeister von Are 2019

Die Weltmeister von Are 2019

Ein "Superman" wird gefeiert, eine Handverletzung ist kein Handicap und im Stangenwald gibt es nur einen König. Das sind die alpinen Ski-Weltmeister von Are 2019.

Marcel Hirscher beim WM-Slalom in Are

Slalom: Hirscher verteidigt Titel

Marcel Hirscher zeigte zwischen den Stangen keine Schwächen und fuhr ungefährdet den WM-Titel im Slalom ein. Damit bescherte er der Skination Österreich auch das erste Gold in Are. Zusammen mit seinen Teamkollegen Michael Matt und Marco Schwarz räumte der Österreichische Skiverband im letzten WM-Rennen den gesamten Medaillensatz ab.

Slalom: Hirscher verteidigt Titel

Marcel Hirscher zeigte zwischen den Stangen keine Schwächen und fuhr ungefährdet den WM-Titel im Slalom ein. Damit bescherte er der Skination Österreich auch das erste Gold in Are. Zusammen mit seinen Teamkollegen Michael Matt und Marco Schwarz räumte der Österreichische Skiverband im letzten WM-Rennen den gesamten Medaillensatz ab.

Riesenslalom: Kristoffersen erstmals Weltmeister

Für Henrik Kristoffersen war es bei seinem zweiten Sieg in einem Riesenslalom gleich die erste WM-Medaille überhaupt. "Das wurde auch Zeit", sagte der erst 24-jährige Norweger.

Super-G: Paris rast zum WM-Titel

Vom Hirten und Aushilfsmaurer zum Alpin-König: Mit 18 Jahren schien die Karriere von Dominik Paris beendet. Die Familie brauchte Geld, deshalb arbeitete der Südtiroler zwei Jahre als Aushilfsmaurer. Doch dann entschied er sich zu einem radikalen Schritt. Paris ging auf die Alm, wieder zu Hause nahm seine Karriere Fahrt auf. Elf Jahre später stieg "Superman Paris", wie ihn die italienischen Zeitungen feierten, zum Super-G-Weltmeister auf.

Abfahrt: Jansrud schreibt seine eigene Helden-Geschichte

Kjetil Jansrud, bei Olympia 2018 noch knapp von Aksel Lund Svindal geschlagen, schrieb in der Abfahrt seine spektakuläre Heldengeschichte. Der Super-G-Olympiasieger von 2014 fuhr eine schwache Abfahrtssaison, 18 Tage vor seinem Triumph brach er sich zu allem Überfluss im Training in Kitzbühel die linke Hand. Für die Heilung nach der Operation waren sechs Wochen veranschlagt, die Hand ist noch immer stark geschwollen. Die Verletzung, sagte Jansrud, habe seinen Fokus auf Gold nur noch geschärft. Dem Norweger gelang bei widrigen Wetter-Bedingungen eine fast perfekte Fahrt zum WM-Titel.

Kombination: Pinturault schnappt sich Gold

Weltmeister in der Kombination wurde Alexis Pinturault. "Es war ein langer Tag, ein harter Tag, aber mit einem Happy End für mich", sagte der 27-Jährige, der sich von einer Knieprellung bei der Abfahrt nicht beirren ließ und als erster Franzose seit Michel Vion 1982 den Kombi-Titel holte. Ein Jahr nach Olympia-Silber war er 0,24 Sekunden schneller als der slowenische Überraschungsmann Stefan Hadalin, der nach der Abfahrt noch auf Platz 30 rangiert hatte.

Team-Event: Olympiasieger Schweiz auch Weltmeister

Olympiasieger Schweiz, im Halbfinale gegen Deutschland nur hauchdünner Sieger, setzte sich im Finale gegen Österreich durch. Gold ging an Aline Danioth, Wendy Holdener, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Andrea Ellenberger und Sandro Simonet.

Stand: 17.02.2019, 16:35 Uhr

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