Christopher Grotheer beim Start auf dem Schlitten

Skeleton | Innsbruck Skeleton - Grotheer einer von drei Siegern in Innsbruck

Stand: 26.11.2021 16:56 Uhr

Skeleton-Weltmeister Christopher Grotheer hat seinen ersten Sieg in der neuen Saison gefeiert. In Innsbruck musste er sich die Spitzenposition jedoch mit zwei Konkurrenten teilen, die nach zwei Durchgängen die gleiche Zeit aufwiesen. Bei den Frauen spielten die deutschen Fahrerinnen keine Rolle.

Matt Weston (Großbritannien) hatte mit 0,06 Sekunden Vorsprung auf Grotheer im ersten Lauf die schnellste Zeit hingelegt. Der Chinese Wenqiang Geng schaffte es fast genauso schnell durch den Eiskanal, lag nur eine tausendstel Sekunde hinter Weston. Im zweiten Durchgang schaffte Grotheer die schnellste Zeit und konnte seine Kontrahenten noch einholen.

Am vergangenen Wochenende hatte Grotheer in Innsbruck bereits beim ersten Weltcup der neuen Saison einen starken dritten Platz belegt. Da musste sich der Weltmeister dem Olympiasieger Yun Sun-bing (Südkorea) und dem Letten Martins Dukurs geschlagen geben, die mit Rang zwölf und zehn diesmal enttäuschten.

Gemische Gefühle im deutschen Team

Axel Jungk bestätigte seinen guten Eindruck vom ersten Weltcup-Wochenende. Nach dem vierten Platz vergangene Woche wurde der 30-Jährige am Freitag Fünfter. Für Alexander Gassner schaffte es nach Rang acht zum Auftakt nicht in den zweiten Durchgang und landete nur auf dem 21. Platz.

Für die Skeletonis geht es am nächsten Wochenende mit dem Weltcup in Altenberg weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie sind vor Ort keine Zuschauer erlaubt. Das Männer-Rennen findet am Freitag (03.12.2021) um 14.30 Uhr statt.

Eine deutsche Frau gerade so in den Top Ten

Bei den Frauen setzte sich Elena Nikitina aus Russland vor der Niederländerin Kimberley Bos durch. Die Italienierin Valentina Margaglio komplettierte das Podest.

Die deutschen Frauen spielten bei der Entscheidung keine Rolle. Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise kam mit mehr als einer Sekunde Rückstand als Zehnte ins Ziel. Weltmeisterin Tina Hermann landete auf Rang 12.