Spielszene: SWD powervolley Düren gegen VFB Friedrichshafen

Volleyball | Playoffs Volleyball - Friedrichshafen gewinnt auch zweites Playoff-Halbfinale gegen Düren

Stand: 03.04.2022 20:13 Uhr

Der VfB Friedrichshafen hat auch das zweite Playoff-Halbfinale gegen die Powervolleys Düren verdient gewonnen und braucht noch einen Sieg zum Finaleinzug.

Die Friedrichshafener setzten sich mit 3:0 (25:23, 31:29, 26:24) gegen Düren durch. Bereits am Mittwoch (06.04.2022) kann der Rekordmeister den Einzug ins Finale perfekt machen.

Düren liefert Vorstellung auf Augenhöhe

Die Dürener wehrten sich nach Kräften und lieferten eine Vorstellung auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang ließen sie die Hausherren nie weit davonziehen, verloren den Satz knapp mit 23:25.

Im zweiten Satz hatte Friedrichshafen ebenfalls über weite Strecken die Nase vorne, konnte den ersten Satzball aber erneut nicht nutzen. Einen zweiten gab es erstmal nicht - stattdessen fünf in Serie für die Gäste aus Nordrhein-Westfalen. Nutzen konnte das Team von Trainer Rafal Murczkiewicz keinen davon, Friedrichshafen gewann schließlich mit 31:29.

Im dritten Satz führten die Dürener zwischenzeitlich mit 18:15 - doch nach einer Auszeit drehte Friedrichshafen noch einmal auf und konnte auch den dritten Durchgang entscheiden.

Berlin unterliegt überraschend in Frankfurt

Bereits am Samstag haben die Berlin Volleys das zweite Halbfinalspiel bei den United Volleys Frankfurt verloren. Das Team von Trainer Cedric Enard unterlag nach einer durchwachsenen Leistung verdient mit 2:3 (22:25, 22:25, 28:26, 25:14, 9:15). Die Hessen glichen damit in der Halbfinal-Serie, gespielt im Modus Best-of-five, zum 1:1 nach Siegen aus. Am Mittwoch (06.04.2022) sehen sich beide Mannschaften zum dritten Spiel in Berlin wieder.

Schott-Ausfall wiegt schwer

Die BR Volleys mussten kurzfristig Ruben Schott ersetzen. Den Außenangreifer plagten Oberschenkelbeschwerden. Auf seiner Position kam Samuel Tuia zum Zuge. Im ersten Satz wurden die Berliner von ihrem leidenschaftlich und unbekümmert aufspielenden Gegner lange Zeit geradezu vorgeführt. Mit bis zu acht Punkten (19:11) setzten sich die Hessen ab, ehe es für sie am Ende beim Aufschlag von Tuia noch einmal etwas eng wurde.

Gegen Ende des zweiten Durchgangs gingen die Gäste zwar noch mal 22:21 in Führung, konnten aber auch daraus kein Kapital schlagen. Mit zahlreichen Spielerwechseln versuchte Trainer Enard die Kräfteverhältnisse zu verändern.

Frankfurt siegt im Tiebreak

In Satz drei wehrten die Berliner zunächst drei Matchbälle ihres Gegners ab, ehe der eingewechselte Marek Sotola mit dem Punkt zum 27:26 die Wende zum Satzgewinn einleitete. Den Frankfurtern kam danach vorübergehend die Spielkontrolle abhanden. Der Gegner wurde tonangebend.

Der Tiebreak musste schließlich entscheiden. Dort zogen die Hessen schnell auf 7:3 davon und steuerten danach mit einem überragenden Daniel Malescha auf der Diagonalposition souverän auf den Sieg zu.

Frankfurts Leon Dervisaj und James Weit beim Blockversuch gegen Berlins Samuele Tuia