buten un binnen Werder-Frauen verlieren trotz direkt verwandelter Ecke in Frankfurt

Stand: 02.10.2022 14:56 Uhr

Die Bremerinnen unterliegen den Hessinnen mit 1:3 (0:1). In der Schlussphase keimte noch einmal Hoffnung bei Werder auf, doch kurz vor dem Ende setzte Frankfurt den Deckel drauf.

Die Werder-Frauen haben am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga mit 1:3 (0:1) bei Eintracht Frankfurt verloren. Nach einem aus grün-weißer Sicht vermeidbaren Gegentreffer von Frankfurt-Stürmerin Geraldine Reuteler (35. Minute) gingen die Bremerinnen mit einem Rückstand in die Halbzeitpause. Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, erhöhte Nationalspielerin Nicole Anyomi aus Sicht der Gastgeberinnen auf 2:0 (46.).

Werder-Spielerin Lührßen trifft per Ecke

In der Schlussphase kamen die Grün-Weißen durch einen Eckball von Nina Lührßen, den eine Eintracht-Verteidigerin unglücklich ins eigene Tor bugsierte, noch einmal auf 1:2 heran (70.). Kurz darauf hatte Reena Wichmann sogar den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber Eintracht-Keeperin Stina Johannes (73.). Fünf Minuten vor dem Abpfiff setzte dann Lara Prasnikar mit einem wuchtigen Schuss in die Maschen den Deckel drauf (85.).

"Wir haben kämpferisch gut dagegen gehalten und uns nicht aufgegeben. Das 3:1 war aber letztendlich auch verdient für Frankfurt." (Werder-Torschützin Lührßen bei "Magenta Sport")

Die Grün-Weißen warten somit weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Mit einem Zähler aus drei Partien liegt das Team von Trainer Thomas Horsch auf dem elften Tabellenrang und somit auf dem ersten von zwei Abstiegsplätzen. Trotzdem geht der Werder-Coach angesichts der Leistungen, die seine Spielerinnen gegen die Topteams aus Frankfurt und zuvor beim 0:3 gegen Bayern München zeigten, guten Mutes an die anstehenden Aufgaben heran. "Vom Engagement her war das wieder allererste Sahne, was das betrifft, kann man positiv nach vorne blicken", betonte Horsch.

"Wir befinden uns auf einem guten Weg, müssen aber wachsam sein und die Fehler gegen die anderen Teams abstellen." (Werder-Trainer Thomas Horsch)