buten un binnen "Das ist nicht egal": Werder ärgert sich über die Oldenburg-Niederlage

Stand: 25.06.2022 21:15 Uhr

Aus Sicht von Ole Werner haben die Bremer sich beim 1:3 gegen den VfB Oldenburg "alle drei Dinger selbst reingehauen". Amos Pieper wollte von Ausreden nichts wissen.

Von Karsten Lübben

Der Kommentator von "Werder.TV" geriet im zweiten Durchgang ordentlich ins Schwimmen. Nach der 1:0-Führung zur Halbzeit gaben die Bremer das Spiel beim 1:3 gegen den VfB Oldenburg noch aus der Hand und das Publikum bekam dafür immer abstrusere Begründungen zu hören, je länger das Spiel dauerte. Was hingegen mit keiner Silbe erwähnt wurde war, dass Werder in den zweiten 45 Minuten schlichtweg einen richtig schwachen Auftritt ablieferte.

Gut aus Bremer Sicht ist es da schon, dass die Verantwortlichen deutlich klarer auf das Spiel blickten als die klubeigenen Medien. "Im Endeffekt haben wir uns die drei Dinger am Ende alle selbst reingehauen", ärgerte sich Ole Werner nach der Partie im Gespräch mit dem Sportblitz. Der Bremer Coach hatte gehofft, dass die Spieler schon einen Schritt weiter seien.

Werner hadert mit Leistung und Ergebnis

Vor allem in der zweiten Halbzeit, befand Werner, hätte das Team deutlich seriöser spielen müssen. Besänftigen konnte ihn dabei auch nicht, dass es sich sich lediglich um eine Pleite in einem Testspiel handelt und die Spieler erst seit wenigen Tagen wieder im Training sind. Schließlich wolle er immer gewinnen. Ganz egal, ob es sich um ein Testspiel oder ein Pflichtspiel handelt.

"Natürlich ist es ist so, dass das Ergebnis in der Vorbereitung noch nicht die allergrößte Bedeutung hat. Trotzdem bin ich heute unzufrieden mit dem Ergebnis und mit der Leistung, die wir gezeigt haben." (Ole Werner nach dem 1:3 gegen Oldenburg im Gespräch mit dem Sportblitz)

Pieper-Pleite zum Auftakt

Beschönigen wollte die Partie auch Amos Pieper nicht, der im ersten Durchgang zum Einsatz kam. "Egal ist das auf gar keinen Fall", sagte der Neuzugang von Arminia Bielefeld im Anschluss. Nun sollte sich, so der 24-Jährige, nicht lange mit Ausreden aufgehalten werden, sondern geschaut werden, was besser gemacht werden könne. Die nächste Chance dafür erhalten die Bremer am 3. Juli in Zell am Ziller beim Testspiel gegen den Karlsruher SC.

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