St. Pauli-Spieler Daniel-Kofi Kyereh bejubelt seinen Treffer gegen Werder.

buten un binnen Darum hat sich der Kyereh-Transfer zu Werder endgültig zerschlagen

Stand: 19.06.2022 13:22 Uhr

Der St. Paulianer hat sich gegen einen Wechsel nach Bremen entschieden. Somit geht die Suche nach einer Verstärkung für die Werder-Offensive weiter.

Von Helge Hommers

Der Transfer von Daniel-Kofi Kyereh zu Werder ist endgültig geplatzt. Wie Clemens Fritz am Sonntagvormittag in einer Medienrunde mitteilte, wechselt der begehrte Offensivspieler vom FC St. Pauli nicht nach Bremen. "Für uns ist das Thema abgehakt", sagte Werders sportlicher Leiter.

"Er hat sich für einen anderen Weg entschieden, was schade ist. Aber manchmal ist das im Fußball eben so." (Clemens Fritz, sportlicher Leiter der Bremer, am Sonntagmorgen in einer Medienrunde)

Werder war mit Kyereh in Gesprächen

Wie Fritz bestätigte, habe sich der Klub "intensiv" mit dem ghanaischen Nationalspieler beschäftigt. Beide Partien seien in einem "guten Austausch" gewesen und hätten "gute Gespräche" miteinander gehabt. Zu einem aus grün-weißer Sicht guten Ende führten die Annäherungen jedoch nicht. "Die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen", sagte Fritz.

Allerdings hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet, dass der Wunschspieler der Bremer einen Transfer zu einem anderen Verein bevorzugt. Medienberichten zufolge soll Kyereh einen Wechsel zu Freiburg, die in der kommenden Saison auf internationaler Ebene auflaufen, favorisieren: Wer auch immer sein neuer Arbeitgeber sein wird, für die Verpflichtung muss der Klub offenbar tief in die Tasche greifen: Angeblich verlangt St. Pauli eine Ablöse in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro für Kyereh.

Werder sah von Singh-Verpflichtung ab

Durch den Korb von Kyereh hat sich bereits der zweite Wechsel eines Offensivspielers nach Bremen innerhalb kürzester Zeit zerschlagen. Während nun Kyereh den Grün-Weißen eine Abfuhr erteilte, waren es in der vergangenen Woche die Werderaner, die von einer Verpflichtung des Stürmers Sarpreet Singh absahen.

Regensburg-Spieler Sarpreet Singh dribbelt mit dem Ball nach vorn.

Von einer Verpflicht des Ex-Regensburg-Stürmers Sarpreet Singh nahm Werder im letzten Moment Abstand.

Zwar war sich der Verein sowohl mit dem Spieler als auch mit Bayern München, seinem aktuellen Arbeitgeber, einig. Weil der Neuseeländer aber noch verletzt ist, entschieden sich die Bremer final gegen einen Transfer. "Menschlich und sportlich war die Überzeugung da", sagte Fritz, "aber in diesem Fall war es nicht möglich, dass er uns sofort zur Verfügung steht".

Bei Werder sei jedoch ein Plan B vorhanden, wie Fritz sagt. "Man kann das aber nicht auf den Tag oder die Woche genau beziffern." Sie geht also weiter, die grün-weiße Suche nach einem neuen Offensivakteur.

Gerüchteküche: Alle Spekulationen rund um neue Spieler für Werder