Oleg Shilin EPC Torhüter

Eishockey | DEL2 Playoff-Niederlage für Crimmitschau und Weißwasser, Dresden dreht Playdown-Partie

Stand: 19.03.2024 22:20 Uhr

Die Eispiraten Crimmitschau haben die Entscheidung in der Playoff-Serie gegen Krefeld verpasst. Die Füchse aus Weißwasser kassierten eine Klatsche gegen Kassel. Dresden drehte derweil einen Krimi gegen Selb.

Crimmitschau vs. Krefeld: Entscheidung vertagt

Die Entscheidung ist vertagt. Die Eispiraten Crimmitschau haben das vierte Duell gegen die Krefeld Pinguine in Nordrhein-Westfalen mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) verloren. Damit steht es in der Serie 3:1 für die Westsachsen.

Oleg Shilin EPC Torhüter

Der am letzten Wochenende so starke Oleg Shilin konnte die Niederlage seiner Eispiraten Crimmitschau bei den Krefeld Pinguinen nicht verhindern.

Die Gastgeber gingen nach einem Patzer von EPC-Goalie Oleg Shilin durch Josh MacDonald (8.) in Führung. Felix Thomas glich nach einem Konter (14.) aus. Mit dem Unentschieden ging es ins zweite Drittel, in dem erneut MacDonald für Krefeld traf, diesmal in Überzahl Sekunden vor der Drittelpause (40.). Die Eispiraten gingen nun ins Risiko und wurden bestraft: Alexander Weiß bugsierte den Puck zum Endstand ins Tor (43. Minute). Doch noch ist nichts verloren, die Eispiraten haben noch drei Anläufe um den vierten und entscheidenden Sieg zu holen und ins Halbfinale einzuziehen.

Kassel eine Nummer zu groß für Weißwasser

Die Lausitzer Füchse stehen derweil kurz vor dem Aus. Gegen die Kassel Huskies setzte es eine klare Niederlage. Mit 1:5 (0:2, 1:3, 0:0) verlor das Team von Petteri Väkiparta gegen den Topfavoriten auf den Titel. In der Serie liegt Weißwasser damit 1:3 zurück.

Yannik Valenti und Louis Brune brachten die Hessen früh auf die Siegerstraße (5. & 7. Minute). Im Mitteldrittel waren es Joel Lowry (25.) und erneut Brune (33.) die für die Vorentscheidung sorgten. Zwar kam Weißwasser durch Roope Mäkitalo im Powerplay noch einmal heran (39.), doch nur 50 Sekunden später stellte Weidner den alten Abstand wieder her. Die Füchse dürfen sich keine Niederlage mehr erlauben, sonst ist die Saison vorbei.

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Dresden gelingt Befreiungsschlag gegen Selb

In den Playdowns haben die Dresdner Eislöwen einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand drehten die Elbestädter die Partie gegen die Selber Wölfe in ein 3:2 nach Verlängerung (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) und übernehmen die Führung in der Serie. Ein Erfolg fehlt noch zum Klassenerhalt.

Die Gäste gingen durch Nick Miglio (4.) und Frank Hördler (8.) früh in Führung. Dresden blieb zwei Abschnitte ohne Tor, glich aber im letzten Drittel schnell per Doppelschlag (41. Und 42.) durch Dani Bindels und Justin Florek aus. In der Verlängerung ließ Yannick Drews die knapp 3.000 Fans in Dresden jubeln.

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