Olafur Stefansson Trainer des EHV Aue im Stadion

Handball | 2. Bundesliga Black Tuesday: HC Elbflorenz und EHV Aue mit deutlichen Pleiten

Stand: 26.12.2023 20:17 Uhr

Das haben sich der HC Elbflorenz und der EHV Aue sicherlich anders vorgestellt: Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es für die sächsischen Bundesligisten bei ihren Auswärtsauftritten nichts zu holen.

HC Elbflorenz chancenlos in Potsdam

Mit 24:34 (11:17) hat der HC Elbflorenz beim Tabellenführer 1. VfL Potsdam verloren. Das Team von Coach André Haber verbleibt damit im Mittelfeld der HBL2 und kann kurz vor Weihnachten wohl alle Träume vom Aufstieg begraben.

Die Gäste aus Sachsen hielten gegen den Ligaprimus anfangs mit. Mindaugas Dumcius stellte in der zweiten Minute auf 2:0. Doch die Hanning-Truppe ließ sich nicht abkochen, glich aus und legte zwischen der zwölften und der 18. Minute einen 5:0-Lauf auf die Platte (9:4), von dem sich der HC nicht mehr erholte. Als der auffällige Sebastian Greß nach dem Seitenwechsel eine sehr harte Rote Karte sah (38.), schwamm der Gast aus Dresden komplett davon. Dem allzeit dominierenden Max Beneke (elf Treffer) hatte das Haber-Team nichts entgegen zu setzen und fuhr punktlos zurück nach Elbflorenz.

Trainer Andre Haber

HCE-Coach André Haber (Archivbild) und sein Team hatten in Potsdam nix zu lachen.

EHV Aue zieht deutlich den Kürzeren beim Bundesliga-Absteiger

Beim EHV Aue konnte man zum Rückrunden-Auftakt ein tiefes Durchatmen vermerken, denn den Sachsen gelang im sechsten Spiel unter Neu-Trainer Olafur Stefansson endlich der erste Sieg. Und das auch noch gegen die starke HSG Nordhorn-Lingen.

Und mit diesem Selbstbewusstsein ging das Stefansson-Team auch ins Duell mit dem Bundesliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen. Bis in die 11. Spielminute konnte der EHV mit viel Kampf und Teamstärke auf Augenhöhe beim ASV mithalten. Doch das änderte sich in den Minuten danach. Offensiv agierten die Gäste auf einmal viel zu uneffektiv und boten Hamm zugleich in der Abwehr eklatante Lücken an. So gingen die Auer mit einem Fünf-Tore-Rückstand in Halbzeitpause.

Und viel besser wurde es auch im zweiten Abschnitt nicht. Der EHV versuchte noch einmal, gerade in den ersten Minuten, den ASV unter Druck zu setzen, jedoch gelang das nur in wenigen Spielphasen. Hamm war in vielen Spielsituation deutlich aggressiver und gedankenschneller als die Sachsen und baute den Vorsprung noch einmal aus. Der EHV musste das Sportjahr somit mit der 16. Saison-Niederlage beenden.

Dessau-Roßlauer HV verliert Torfestival in Hagen

Der Dessau-Rosslauer HV hat das Duell am zweiten Weihnachtsfeiertag beim VFL Eintracht Hagen mit 32:37 (18:19) verloren.

Beide Mannschaften legten ihre Kräfte voll in die Offensive, sodass es in einer sehr tempo- und torreichen ersten Hälfte bereits nach zehn Minuten 8:8 stand und mit 18:19 und einem stark aufgelegten Jakub Hrstka (9 Treffer) in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel blieb der DRHV an den Hagenern dran, kam zwischenzeitlich auch zum 27:27-Ausgleich, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben.

__
red