Auch Cyclocross-Dominator Van Aert verzichtet auf WM

Wout van Aert beim Rennen in Dendermonde

Radsport

Auch Cyclocross-Dominator Van Aert verzichtet auf WM

Seit 2015 hieß der Cyclocross-Weltmeister immer Wout Van Aert oder Mathieu van der Poel. Bei der UCI-WM Ende Januar in Fayetteville (USA) werden die beiden Cross-Superstars aber fehlen - aus unterschiedlichen Gründen.

Van Aert hat die Cyclocross-Saison bislang dominiert. Bei neun Starts fuhr er acht Mal als Sieger über die Ziellinie. Nach seinem Sieg am Mittwoch (05.01.2022) beim Rennen in Herentals erklärte der Belgier, dass er nur noch am Sonntag bei den belgischen Meisterschaften an den Start gehen werde und sich anschließend auf die Straßenrad-Saison konzentriere. Er werde sich dann wie von Anfang an geplant auf die Frühjahrsklassiker vorbereiten, so Van Aert in einer Mitteilung seines Rennstalls Jumbo-Visma.

Rückenprobleme bei van der Poel

Zuvor hatte bereits der niederländische Radsport-Star van der Poel auf einen Start bei der Cross-WM (29. bis 30. Januar) verzichtet. Der viermalige Champion und Titelverteidiger erklärte seine Absage mit anhaltenden Rückenproblemen. Welche Auswirkungen die Beschwerden auf die Klassiker-Saison auf der Straße haben werden, ist noch offen.

"Ich habe wegen der Rückenschmerzen seit der Tour mein erhofftes Level nicht mehr erreicht. Ich will das einfach hinter mir lassen. Das einzige, was Abhilfe verschafft, ist eine längere Ruhepause", sagte van der Poel: "Es wäre unklug, diese Phase wieder zu unterbrechen. Meinen Titel nicht zu verteidigen, ist allerdings ein ziemlicher Tiefschlag."

red/sid | Stand: 06.01.2022, 10:59

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