Paralympics | Ski Alpin Happy End im Slalom: Zweites Gold für Forster - Bronze für Rieder

Stand: 12.03.2022 06:00 Uhr

Die deutschen Frauen haben eine traumhaften Abschluss der alpinen Paralympics-Wettkämpfe von Peking gefeiert. Anna-Lena Forster gewann wie vor vier Jahren Gold im Slalom. Anna-Maria Rieder sicherte sich Bronze.

Anna-Lena Forster hat dem deutschen Team das insgesamt vierte Gold bei den Paralympics von Peking beschert. Im Alpin-Slalom der sitzenden Klasse gewann die 26 Jahre alte Monoskifahrerin unangefochten und holte wie schon 2018 in Pyeongchang 2018 den Titel.

Sitzend: Forster distanziert die Konkurrenz

Im Verlauf der zwei Läufe am Xiaohaituo Mountain fuhr sie 2,32 Sekunden Vorsprung auf Wanjing Zhang aus China heraus, die Silber vor ihrer Teamkollegin Sitong Liu (+3,45s) holte. Forster hatte sich zuvor Gold in der Super-Kombination sowie je Silber in der Abfahrt und im Super-G gesichert.

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Stehend: Nur Aarsjoe und Zhang schneller als Rieder

Ein Happy End erlebte auch Anna-Maria Rieder in der stehenden Klasse: Nach jeweils Rang fünf im Super-G und dem Riesenslalom sowie Platz vier in der Superkombination fuhr die 22-Jährige beim Slalom nun zu Bronze.

Überlegen Gold gewann Ebba Aarsjoe aus Schweden, die gestern im Riesenslalom noch heftig gestürzt war. Silbergewinnerin Mengqiu Zhang (China) hatte nach zwei Läufen 5,64 Sekunden Rückstand. Rieder fehlten 8,74 Sekunden auf Aarsjoe. Anna Rothfuss war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.

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