Die ewige Bestenliste: Northug und Björgen unerreicht

Die ewige Bestenliste: Northug und Björgen unerreicht

Die Norweger dominieren seit Jahrzehnten den Ski-Langlauf. Fast logisch, dass zwei "Norge"-Langläufer an der Spitze der ewigen Bestenliste bei Weltmeisterschaften stehen

Der schwedische Langläufer Sixten Jernberg bei den Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck

Platz 3: Sixten Jernberg (Schweden) - 8 x Gold / 3x Silber / 4x Bronze

Er war ein Ausnahmekönner und seinerzeit schwer zu schlagen. Im Laufe seiner Karriere gewann der Spezialist für die langen Distanzen zwischen 1954 und 1964 vier Goldmedaillen, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen, die damals noch gleichzeitig als Weltmeisterschaftsmedaillen zählten. Vier weitere WM-Goldmedaillen und zwei dritte Plätze ließen sein Konto auf 15 WM-Medaillen anwachsen.

Platz 3: Sixten Jernberg (Schweden) - 8 x Gold / 3x Silber / 4x Bronze

Er war ein Ausnahmekönner und seinerzeit schwer zu schlagen. Im Laufe seiner Karriere gewann der Spezialist für die langen Distanzen zwischen 1954 und 1964 vier Goldmedaillen, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen, die damals noch gleichzeitig als Weltmeisterschaftsmedaillen zählten. Vier weitere WM-Goldmedaillen und zwei dritte Plätze ließen sein Konto auf 15 WM-Medaillen anwachsen.

Platz 3: Larissa Lasutina (Russland) - 11x Gold / 1x Silber / 2x Bronze

Lasutina war zwischen 1987 und 2001 mit insgesamt 14 WM-Medaillen der Skilanglauf-Star Russlands. Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City wurde sie zunächst zur erfolgreichsten Langläuferin überhaupt – allerdings hatte sie nicht mit fairen Mitteln gekämpft. Ihre Medaillen über 30 km, 15 km und im 10-km-Verfolgungsrennen wurden ihr wegen Dopings aberkannt.

Platz 2: Björn Daehlie (Norwegen) - 9x Gold / 5x Silber / 3x Bronze

Er war in den 1990er-Jahren die norwegische Langlauf-Ikone. 1991 gewann Daehlie über 15 km seinen ersten Weltmeistertitel - in Val di Fiemme. Es folgten weitere 16 WM-Medaillen, Die letzten 1999 bei der WM in Ramsau. Im August 1999 verunglückte Daehlie mit Rollski. Er wollte sich in die Weltspitze zurückkämpfen, konnte aber an die alte Leistungsstärke nicht mehr anknüpfen und trat kurz vor Olympia 2002 zurück.

Platz 2: Jelena Välbe (Russland) - 14x Gold / 3x Silber

Von 1989 bis 1997 schlug bei Weltmeisterschaften die große Stunde von Jelena Välbe. Die Russin aus Ostsibirien ging mit 14 Weltmeistertiteln in die Geschichte ein. Bei der WM 1997 in Trondheim war sie mit fünf Gold-Plaketten die "Königin auf Skiern". 2010 wurde sie Präsidentin des russischen Langlauf-Verbandes, 2020 wurde sie zudem Vorsitzende des Russichen Skiverbandes.

Platz 1: Petter Northug (Norwegen) - 13x Gold / 3x Silber

13 Gold- und drei Silbermedaillen – mit dieser beeindruckenden Bilanz hat sich Petter Northug an die Spitze der WM-Rekordsieger katapultiert. Sein Talent war früh sichtbar. Mit 20 Jahren gewann er als jüngster Skilangläufer aller Zeiten einen Weltcupwettbewerb. Ein Jahr später, 2007, gewann er seine erste WM-Medaille mit der Staffel. Bei den kommenden vier Weltmeisterschaften dekorierte sich Northug immer mit mindestens zwei Goldmedaillen. Vor allem sein Schlusspurt war unter den Konkurrenten gefürchtet. Überschattet wurde seine Laufbahn u.a. von einer Haftstrafe wegen eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss. Im Dezember 2018 beendete er seine Karriere.

Platz1: Marit Björgen (Norwegen) - 18x Gold / 5x Silber / 3x Bronze

Sagenhafte 18 Weltmeistertitel hat Marit Björgen bei ihren sieben WM-Teilnahmen gewonnen. Die Ausnahme-Athletin ist mit acht Mal Gold auch die bisher erfolgreichste Winter-Olympionikin und eine echte Allrounderin: Egal ob Sprint oder Distanz, ob Klassik oder Freistil – Björgen war überall spitze. Und selbst nachdem sie 2015 Mutter wurde, setzte sie ihre Erfolgsserie fort. Bei der letzten WM 2017 in Lahti sammtelt sie ihre Titel 15 bis 18 ein. Auch Björgen beendete 2018 ihre Laufbahn.

Stand: 18.02.2021, 11:39 Uhr

Darstellung: