Erschöpfter Hamilton vermutet Long Covid

Lewis Hamilton nach dem Großen Preis von Ungarn

Großer Preis der Formel 1 in Ungarn

Erschöpfter Hamilton vermutet Long Covid

Lewis Hamilton fürchtet, dass er unter Long Covid leidet, den Folgen seiner Coronainfektion, die Monate zurückliegt. "Es ist eine echte Herausforderung", sagte der Weltmeister der Formel 1 nach dem Großen Preis von Ungarn.

Hamilton war am Sonntag (01.08.2021) in Budapest ungewohnt erschöpft und begab sich zunächst sogar in die Obhut des Teamarztes. Danach erklärte der 36 Jahre alte Brite: "Ich kämpfe wirklich schon das ganze Jahr mit der Gesundheit und darum, gesund zu bleiben, nachdem, was Ende vergangenen Jahres passiert ist."

Schwindelgefühle auf dem Podium

Er meinte damit seine Coronainfektion, die ihn ein Rennen hatte pausieren lassen. Der siebenmalige Weltmeister nimmt an, dass er unter den Langzeitfolgen der Covid-19-Erkrankung, Long Covid genannt, leidet. Nach dem letztlich zweiten Platz beim spektakulären Rennen auf dem Hungaroring hatte er über Schwindelgefühle auf dem Podium geklagt. Zur Pressekonferenz war Hamilton erst mit Verspätung gekommen. Vielleicht sei er dehydriert gewesen, aber er habe so etwas definitiv noch nicht erlebt.

Die gefährlichen Folgen von Long Covid für den Sport Sportschau 01.08.2021 07:19 Min. Verfügbar bis 01.08.2022 Das Erste

"Schlimmer" als in Silverstone

In Silverstone habe er zwar ähnliches vor zwei Wochen durchgemacht, "aber hier war es schlimmer". Er hätte mit keinem speziell darüber gesprochen, "aber ich denke, es dauert noch an", erklärte Hamilton seinen Long-Covid-Verdacht. "Ich erinnere mich an die Auswirkungen, als ich es hatte. Seitdem ist das Training anders und das Müdigkeitsniveau ist auch anders. Es ist eine echte Herausforderung."

dpa | Stand: 02.08.2021, 08:36

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