Popstar Pink will Strafe für Norwegens Beachhandballerinnen zahlen

Sängerin Pink und die norwegischen Beachhandballerinnen

Sexismus im Sport

Popstar Pink will Strafe für Norwegens Beachhandballerinnen zahlen

Die norwegischen Beachhandballerinnen sind bestraft worden, weil sie bei der Europameisterschaft Shorts statt der vorgeschriebenen Bikinihosen trugen. US-Popstar Pink hat die Strafe öffentlich kritisiert und steht den Handballerinen zur Seite.

Die Norwegerinnen hatten beim Spiel um den dritten Platz bei der Europameisterschaft bewusst gegen die Regeln für den Beachhandball verstoßen, die sehr kurze Hosen als Spielkleidung konkret vorschreiben: "Spielerinnen müssen Bikinihosen tragen, die der angehängten Abbildung entsprechen. Sie müssen körperbetont geschnitten sein, mit einem hohen Beinausschnitt. Die Seitenbreite darf höchstens 10 cm betragen."

Norwegen trat zu der letztlich gegen Spanien verlorenen Partie in etwas längeren Shorts an. Daraufhin belegte der europäische Handballverband EHF als Ausrichter jede Spielerin mit einer Strafe von 150 Euro.

Pink springt Norwegerinnen zur Seite

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"Ich bin sehr stolz auf die norwegischen Beachhandballerinnen, die gegen die sehr sexistischen Regeln zu ihrer 'Uniform' protestieren", schrieb die 41-Jährige am Sonntag (26.07.2021/Ortszeit) auf Twitter. Gerne werde sie die Geldstrafe, die der Verband gegen das Team verhängt hatte, übernehmen. "Die europäische Handball-Föderation sollte Strafe wegen Sexismus zahlen müssen", schrieb die Sängerin weiter.

Den ausführlichen Sachverhalt mit allen Hintergrundinfos und Reaktionen gibt es hier.

red/dpa | Stand: 26.07.2021, 09:08

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