Haaland und noch viel mehr Sturm - die Elf des Spieltags

Haaland und noch viel mehr Sturm - die Elf des Spieltags

Erling Haaland stürmt gleich bei seinem Debüt in die Elf des Spieltags, genau wie Schalkes Michael Gregoritsch. Zwei weitere Angreifer finden sich in der illustren Runde.

Freiburgs Alexander Schwolow

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg): Schwolow hielt bei seinem Comeback gegen Mainz tadellos und wehrte insgesamt sieben Bälle ab, so viele wie in keinem seiner anderen Spiele bisher für den Sport-Club. War der sichere Rückhalt seiner Mannschaft, entschärfte zahlreiche Schüsse. Überragend seine Fußabwehr gegen den freistehenden Mateta. Die Breisgauer werden froh sein, dass ihr Stammkeeper wieder an Bord ist.

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg): Schwolow hielt bei seinem Comeback gegen Mainz tadellos und wehrte insgesamt sieben Bälle ab, so viele wie in keinem seiner anderen Spiele bisher für den Sport-Club. War der sichere Rückhalt seiner Mannschaft, entschärfte zahlreiche Schüsse. Überragend seine Fußabwehr gegen den freistehenden Mateta. Die Breisgauer werden froh sein, dass ihr Stammkeeper wieder an Bord ist.

Abwehr - Ömer Toprak (Werder Bremen): Bis zu seiner Auswechslung war Toprak der Fels in der Brandung in der Defensive der Bremer. Er gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe und überzeugte mit einer Passquote von 92 Prozent. Allerdings scheute er im Spielaufbau häufig den Pass nach vorne und legte lieber quer zu seinen Nebenleuten. Ein kleiner Makel bei einer ansonsten guten Leistung.

Abwehr - David Abraham (Eintracht Frankfurt): Sieben Wochen hatte Abraham der Eintracht nach seinem Check gegen Freiburgs Trainer Streich gefehlt. Gegen Hoffenheim kehrte der Kapitän zurück und agierte gleich wieder als wichtiger Stabilisator in der neuen Frankfurter Viererkette. Starke 86 Prozent seiner Zweikämpfe gewann der Argentinier, so viele wie sonst kein anderer Spieler auf dem Feld. So kam es, dass Hoffenheim beim Rückrunden-Auftakt sich nur wenige Chancen herausspielen konnte.

Abwehr - Robin Koch (SC Freiburg): Koch, auf dem Foto links im Zweikampf mit Mateta, agierte beim Sieg in Mainz makellos. Organisierte als Abwehrchef extrem souverän die Freiburger Defensive. Gewann starke 78 Prozent seiner Zweikämpfe. Hatte seine beste Szene, als er Mateta im Strafraum den Ball fair per Grätsche in höchster Gefahr abnahm.

Mittelfeld - Marcel Sabitzer (RB Leipzig): Sabitzer war erneut einer der Schlüsselspieler im Leipziger Spiel gegen Union Berlin. Zum einen glänzte der Österreicher als Torschütze, leitete aber zudem den dritten Treffer des Tabellenführers mit einer Flanke ein. Sabitzers Spielanlage wirkt immer überlegt, seine Effizienz hat ihren Ursprung nicht in auffälligen Spielaktionen, sondern im Blick für die beste Lösung einer Situation.  

Mittelfeld - Suat Serdar (FC Schalke 04): Der Schalker Mittelfeldstratege leitete nicht nur viele gute Angriffe der "Königsblauen" ein. Er war es auch, der mit seinem überlegten Schlenzer zum 1:0 kurz nach der Pause für die Schalker Führung sorgte. Serdar war bis zu seiner Auswechslung sehr lauf- und zweikampfstark und ein echter Kopf eines enorm starken Schalker Kollektivs.

Mittelfeld - Filip Kostic (Eintracht Frankfurt): Dass Kostic ein wichtiger Motor im Frankfurter Spiel ist, ist mittlerweile bekannt. Gegen Hoffenheim zeigte der Serbe mal wieder eine bärenstarke Leistung. Mit seinem Tempo stellte er die TSG-Defensive immer wieder vor Probleme. Mit einer präzisen Flanke bereitete Kostic zudem dem 2:1-Siegtreffer für Chandler auf. Beinahe hätte er auch noch selber getroffen, zwei Mal traf er aber nur die Latte.

Angriff - Jhon Cordoba (1. FC Köln): Mit Wucht, Entschlossenheit und Zielsicherheit steuerte der Kolumbianer zwei Treffer zum 3:1-Sieg der Kölner gegen den VfL Wolfsburg bei. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Cordoba inzwischen zu einer festen Größe im Kölner Angriff geworden und hat mit nun sechs Treffern seit dem elften Spieltag entscheidenden Anteil am Höhenflug des FC. Kurios: Cordoba ist ein echter Heimknipser. Sämtliche Treffer erzielte er vor eigenem Publikum.

Angriff - Michael Gregoritsch (FC Schalke 04): Was für ein Einstand für den Winterneuzugang. In der ersten Halbzeit vergab der Österreicher noch zwei gute Chancen, bewahrte seine Mannschaft aber bei einem Kopfball des Gladbachers Thuram mit einer Rettungsaktion auf der Linie vor einem Rückstand. Im zweiten Durchgang spielte er Serdar vor dessen 1:0 sehr klug frei und markierte das 2:0 selbst. Spielte so, als gehöre er schon lange zur Mannschaft von Trainer David Wagner.

Angriff - Erling Haaland (Borussia Dortmund): Seine Mannschaft lag 1:3 beim FC Augsburg zurück, als Haaland eingewechselt wurde. Er benötigte dann drei Torschüsse für seine drei Tore. Was für ein Debüt des 19 Jahre alten Norwegers. Haaland bewies seine Abschlussstärke, aber auch, dass er enorm schnell ist. Für Haaland wurde eine Maximalgeschwindigkeit von 32,8 Stundenkilometern gemessen.

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Wo Timo Werner ist, ist vorne: Gegen den 1. FC Union Berlin erzielte der Angreifer seine Saisontore 19 und 20. Vier Torschussvorlagen, fünf Torschüsse, zwei Treffer – mit dieser Bilanz war der 23-Jährige maßgeblich am Sieg von RB gegen die "Eisernen" beteiligt.

Die Elf des Spieltags von sportschau.de im Überblick.

Stand: 20.01.2020, 09:00 Uhr

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