Erfolgsgaranten aus Stuttgart und München in der Elf des Spieltags

Erfolgsgaranten aus Stuttgart und München in der Elf des Spieltags

Stuttgart und München haben sich am 23. Spieltag nicht gerade mit Treffern zurückgehalten. Das schlägt sich in der Elf des Spieltags nieder. Fehlen darf aber auch Max Kruse nicht.

Stuttgarts Torhüter Gregor Kobel

Tor - Gregor Kobel (VfB Stuttgart): Ohne den Schweizer im Tor hätte diese Partie für Stuttgart auch ganz anders ausgehen können. Kobel rettete schon nach fünf Minuten stark gegen Schalkes Amine Harit. In Hälfte zwei zeigte er dann mehrfach seine Klasse. Sowohl Suat Serdar als auch später Nabil Bentaleb per Elfmeter konnten ihn nicht überwinden. In absoluter Weltklasse-Manier lenkte er den Schlenzer von Alessandro Schöpf noch an den Außenpfosten. Kobel ist in dieser Form ein entscheidender Faktor für den VfB.

Tor - Gregor Kobel (VfB Stuttgart): Ohne den Schweizer im Tor hätte diese Partie für Stuttgart auch ganz anders ausgehen können. Kobel rettete schon nach fünf Minuten stark gegen Schalkes Amine Harit. In Hälfte zwei zeigte er dann mehrfach seine Klasse. Sowohl Suat Serdar als auch später Nabil Bentaleb per Elfmeter konnten ihn nicht überwinden. In absoluter Weltklasse-Manier lenkte er den Schlenzer von Alessandro Schöpf noch an den Außenpfosten. Kobel ist in dieser Form ein entscheidender Faktor für den VfB.

Abwehr - Christian Günter (SC Freiburg): Der Freiburger lieferte sich einige heiße Duelle mit Leverkusens Leon Bailey. In dieser Partie konnte der Freiburger Außenverteidiger seine Offensivstärke nicht so recht entfalten. Weil er sich voll auf den pfeilschnellen Bailey konzentrierte, den er gut im Griff hatte. Erst als Bailey die Seite wechselte, kam er zu seinem Treffer. Günter ist einer der Pfeiler in dieser starken Freiburger Saison.

Abwehr - Felix Uduokhai (FC Augsburg): Der 23-Jährige ist die große Konstante in der Augsburger Abwehr. In Mainz nahm er Adam Szalai komplett aus dem Spiel. Uduokhai gewann knapp 70 Prozent seiner Zweikämpfe, war vor allem bei den vielen hohen Bällen der Mainzer immer zur Stelle. Einziger Minuspunkt: Mittlerweile ist er so gut im Verhindern von Chancen, dass er auch beim möglichen 2:0 dem Schuss von Mitspieler Florian Niederlechner im Weg stand.

Abwehr - Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg): Der Wolfsburger Innenverteidiger lieferte eine fehlerfreie Leistung ab, ließ im eigenen Strafraum nichts zu. Er zeigte dabei auch technische Kabinettstückchen, wie etwa eine Abwehraktion per Hacke. Seine Leistung krönte Maxence Lacroix schließlich mit seinem spielentscheidenden Kopfballtreffer.​

Abwehr - Borna Sosa (VfB Stuttgart): Gegen den Ball agierte Sosa als linker Verteidiger und überzeugte durch eine durchaus resolute Zweikampfführung. Nach vorne schob er sich dann weit vor und erwies sich als stark im Angriffsspiel. Seine neun Flanken - weit mehr als jeder andere Akteur - kamen häufig gefährlich Richtung Sasa Kalajdzic. Beim 3:0 war diese Kombination auch erfolgreich. Bereits vorher landete eine seiner Ecken zur Führung beim Teamkollegen Endo. Er hatte die meisten Ballkontakte (67) und legte insgesamt sechs Torabschlüsse auf.   

Mittelfeld - Wataru Endo (VfB Stuttgart): Der Japaner erzielte gegen Schalke seine ersten beiden Bundesliga-Tore. Die "Königsblauen" ließen den kleinen Mittelfeldlenker bei Eckbällen zweimal völlig frei und wurden dafür bitter bestraft. Doch nicht nur seine Tore machten Endo wertvoll. In der Schaltzentrale der Stuttgarter gewann er viele Bälle und verteilte sie umgehend weiter. 85 Prozent Passquote und eine Laufleistung von 11,2 Kilometern unterstreichen die emsige Leistung Endos.

Mittelfeld - Leon Goretzka (FC Bayern): Leon Goretzka ist aus der Mannschaft des FC Bayern nicht mehr wegzudenken. Drei Torvorlagen in einem Spiel sind eine beeindruckende Bilanz und waren dem 26-Jährigen noch nie gelungen. Präzise Flanke von ihm auf Choupo-Moting, der zur Führung verwandelt. Dann die überragende Vorarbeit des Mittelfeldstrategen mit "Tunnel" gegen Czichos zu Robert Lewandowski, der ebenfalls traf. Auch das 5:1 durch Gnabrys Kopfballtreffer bereitete er direkt vor. Goretzka feuerte auch selbst zweimal gefährlich auf das Kölner Tor, scheiterte jeweils nur knapp. Bärenstarker Auftritt des Münchners. 

Mittelfeld - Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Jadon Sancho war gegen Arminia Bielefeld der beste Spieler auf dem Platz. Der Offensivakteur war exorbitante 86 Mal am Ball, legte Dahoud das 1:0 mustergültig auf, indem er drei Bielefelder auf sich zog. Das 2:0 besorgte er per Elfmeter selbst und auch das 3:0 leitete er mit dem Pass zu Vorlagengeber Haaland ein. An neun der 20 BVB-Torschüsse war er beteiligt. Sancho war im Jahr 2021 an insgesamt zwölf der nunmehr 21 Dortmunder Bundesliga-Treffer direkt beteiligt (sechs Tore, sechs Assists). Gegen die Arminia traf er im dritten Bundesliga-Spiel in Folge. Dazu kam er auf eine unglaublich starke Passquote von 92 Prozent. Keine Frage, der Engländer hat einen Lauf. 

Angriff - Max Kruse (Union Berlin): Unions Offensivmann brauchte nach seinem Comeback nur acht Minuten, um zu zeigen, wie wichtig er für die Berliner sein kann. Sein perfekt dosierter Pass auf Christoph Trimmel leitete die Elfmetersituation ein - den folgenden Strafstoß verwandelte Kruse selbst stark. Immer wieder ließ er auch im weiteren Verlauf der Partie seine Klasse aufblitzen, machte das Spiel einige Male schnell und präsentierte sich gewohnt ballsicher.

Angriff - Robert Lewandowski ( FC Bayern): Der Angreifer war sehr beweglich, scheint trotz der vielen Spiele keine Müdigkeit zu spüren. Deshalb verwandelt er (fast) immer, wenn er auch nur den Hauch einer Möglichkeit bekommt. Bei seinem ersten Treffer gegen die Kölner erkennt er die kleine Lücke und trifft. Bei seinem zweiten Tor nutzt er sofort seine Schusschance von der Strafraumlinie. Es waren seine Saisontreffer 27 und 28.   

Angriff - Alexander Sörloth (RB Leipzig): Er kam zur Pause, bereitete vor, traf - und machte den Unterschied. Der bislang in Leipzig eher glücklose Norweger bereitete den 1:2-Anschlusstreffer über die linke Seite vor und glänzte auch danach auf dem für ihn ungewohnten Flügel mit starken Dribblings und Flanken. Als es dann am Ende um alles ging, tauchte er im Zentrum auf und wuchtete den Ball per Kopf zum Siegtor in die Maschen. Stark, wie er davor im Zweikampf mit Valentino Lazaro den Körper einsetzte - übrigens im absolut zulässigen Bereich, auch wenn viele Gladbacher da ein Foul gesehen haben wollten.

Die Elf des 23. Spieltags

Stand: 01.03.2021, 07:00 Uhr

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