Eishockey: Reindl scheitert bei Wahl zum IIHF-Präsidenten

Franz Reindl, Präsident Deutscher Eishockey-Bund (DEB), gibt eine Pressekonferenz

Wahl zum neuen Verbandschef

Eishockey: Reindl scheitert bei Wahl zum IIHF-Präsidenten

Franz Reindl ist bei der Wahl zum Präsidenten des Eishockey-Weltverbandes IIHF gescheitert.

Auf dem Halbjahreskongress in St. Petersburg erhielt der 66-Jährige im entscheidenden Wahlgang 39 Stimmen, 67 Mitglieder votierten für den Franzosen Luc Tardif. Der in Kanada geborene Ex-Profi ist damit Nachfolger des Schweizers Rene Fasel, der nach 27 Jahren an der IIHF-Spitze abtrat.

Auch bei Wahl zum Vize unterlegen

Der ehemalige Nationalspieler Reindl, seit 2014 Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, hatte sich nach 23 Jahren in diversen IIHF-Posten um das höchste Amt im Welteishockey beworben. Später verlor er auch die Wahl um den Posten des Vize-Präsidenten Europa und Afrika gegen Henrik Bach Nielsen aus Dänemark.

Aus dem DEB-Präsidium will er 2022 ausscheiden. Reindl wollte nach deutschem Vorbild die großen Profiligen, vor allem die NHL, stärker in den Weltverband einbinden. Gegen den Garmisch-Partenkirchener waren auch Bach Nielsen, der Tscheche Petr Briza und der Belarusse Sergej Gontscharow angetreten, die in den ersten Wahlgängen ausschieden.

Fairer Verlierer

Nach seiner Wahlniederlage im Duell mit Tardif (68), jahrelang Schatzmeister der IIHF, zeigte sich Reindl als fairer Verlierer: "Gratulation an Luc für den großen Erfolg in diesen Play-offs. Ich wünsche Dir das Beste."

Stand: 25.09.2021, 13:58

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