Riibers Dominanz geht auch in Ramsau weiter

Sportschau 18.12.2021 02:17 Min. Verfügbar bis 18.12.2022 Das Erste

Nordische Kombination | Weltcup in Ramsau

Riiber gewinnt auch in Ramsau - Geiger auf Rang zwei

Stand: 18.12.2021, 14:40 Uhr

Jarl Magnus Riiber ist weiter ungeschlagen. Der Norweger gewinnt auch den Weltcup in Ramsau. Vinzenz Geiger läuft auf Platz zwei.

Jarl Magnus Riiber ist in diesem Jahr einfach nicht zu schlagen. Der Norweger gewinnt in Ramsau seinen sechsten Weltcup der Saison. Vinzenz Geiger lief mit einem guten Rennen von Platz 16 nach dem Springen auf Platz zwei. 28 Sekunden trennten ihn am Ende von Riiber. Terence Weber (5.) und Julian Schmid (8.) komplettierten die gute Leistung des deutschen Teams in Österreich. Dritter wurde der Finne Ilkka Herola.

Geiger: Entwicklung ist gut

Geiger zeigte sich nach seinem besten Saisonergebnis zufrieden: "Das war ein Rennen nach meinem Geschmack. Schnell, unrhythmisch. Ich bin schnell gestartet, habe mich in der großen Gruppe erhohlen können und wollte mich am Ende auf keine Späße mehr einlassen", sagte der 24-Jährige im ZDF. "Die Entwicklung über die ganze Saison ist gut. Ich möchte da weitermachen und viele gute Ergebnisse holen."

Auch Weber auf Platz fünf (+34,4 Sekunden) und Julian Schmid auf Platz acht (+43,9 Sekunden) liefen souverän in die besten zehn. Johannes Rydzek wurde am Ende 16., Manuel Faißt landete auf Platz 25. Eric Frenzel war schon beim Springen wegen eines unpassenden Skisprung-Anzugs disqualifiziert worden und beim Langlauf nicht angetreten.

Ärger um Riiber-Benotung

Diskussionen um Riibers Sprungwertung sorgten zudem für Ärger. Riiber hatte seinen Sprung auf 102 Meter nicht ganz sauber gestanden und in den Schnee gegriffen. In der Bewertung spiegelte sich das nicht wider. So startete der Norweger mit 48 Sekunden Vorsprung auf die Zehn-Kilometer-Strecke, was Bundestrainer Hermann Weinbuch etwas frustriert kommentierte: "Es waren mindestens 20 Sekunden, die man ihm geschenkt hat. Vielleicht wäre es sonst ein bisschen spannender geworden."

Weinbuch räumte allerdings ein, dass es auch so schwer geworden wäre, an Riiber heranzukommen, und lobte Geiger: "Das war wieder Vinzenz Geiger, wie ich ihn eigentlich kenne."

Quelle: rw

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