Fabian Rießle (links) und Manuel Faißt

Wintersport | Nordische Kombination

Kombinierer Faißt und Rießle verpassen Olympia in Peking

Stand: 17.01.2022, 11:49 Uhr

Kombinierer-Bundestrainer Hermann Weinbuch hat Johannes Rydzek, Terence Weber und Julian Schmid für die Olympischen Winterspiele in Peking nominiert. 

Diese Entscheidung teilte der Chefcoach nach den Wettbewerben von Klingenthal mit. Zuvor hatte sich Weinbuch bereits für die Pyeongchang-Olympiasieger Vinzenz Geiger und Eric Frenzel entschieden.

Rießle 2018 noch Team-Olympiasieger

Nicht in China dabei sind damit Manuel Faißt und Fabian Rießle, der ebenfalls 2018 noch Team-Olympiasieger war. In diesem Winter war Rießle allerdings der schwächste der sieben deutschen Weltcup-Kombinierer. Der Begriff "schwach" ist dabei aber relativ: Im Weltcup liegt Faißt mit 292 Punkten immerhin aktuell auf Platz 14, Rießle steht mit 221 Zählern auf Rang 19.

Die Nominierung von Rydzek (Weltcup-13. mit 298 Punkten) begründete Weinbuch so: "Wir sind strikt nach Leistung und Qualifikationsnormen gegangen. Er hat im Januar einen Formanstieg und in Klingenthal nochmal eine Teilnorm erreicht. Damit hat er mehr als der Sechste, Manuel Faißt. Auch er hat die Norm geschafft, aber Ritschie hat einen zusätzlichen achten Platz."

Für die Höhe von Peking prädestiniert

Der Chefcoach erhofft sich einiges vom vor allem in der Loipe starken Rydzek. "Mit dem Hintergrund, dass er in der Höhe von Peking mit seiner super Laufleistung dafür prädestiniert ist. Da muss man richtig viel drauf haben."

Quelle: sid/dpa/red

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