Kombiniererinnen drängen auf Olympia-Aufnahme

Svanja Würth beim Sprung

Nordische Kombination

Kombiniererinnen drängen auf Olympia-Aufnahme

Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf gehörte die Nordische Kombination der Frauen zum Programm, bei Olympia in Peking werden dagegegen keine Medaillen vergeben. Die deutschen Kombiniererinnen drängen nun auf eine Olympia-Aufnahme 2026.

Die deutschen Kombiniererinnen haben kurz vor dem Auftakt ihrer Weltcup-Saison erneut die Aufnahme in das olympische Programm gefordert.

"Die Entscheidung im Juni 2022 für 2026 ist aus meiner Sicht unbedingt notwendig, um insgesamt die Disziplin Nordische Kombination auf ein höheres Niveau und eine größere internationale Breite zu entwickeln", sagte der beim Deutschen Skiverband leitende Trainer Klaus Edelmann.

Nur ein Weltcup in der vergangenen Saison

In Peking gehört die Frauen-Kombination erneut nicht zum Programm. Anfang des Jahres hatte die Disziplin in Oberstdorf zumindest ihre WM-Premiere gefeiert. "Dass die Damen-Noko 2022 nicht olympisch ist, ist schade. Ich persönlich kann es nicht einschätzen, ob es möglich gewesen wäre", sagte Edelmann.

Im vergangenen Winter hatte es zudem erstmals einen Weltcup für Frauen gegeben, der Wettbewerb in Ramsau blieb wegen Corona aber der einzige der gesamten Saison.

Diese Saison zehn Wettkämpfe geplant

Für den am Freitag (03.12.2021) in Lillehammer beginnenden Winter ist das Programm mit zehn Wettkämpfen an sechs Weltcup-Orten, darunter der erste Mixed-Team-Wettkampf als Probe für die WM in Planica 2023, deutlich umfangreicher.

"Diese Entwicklung ist sehr positiv zu bewerten", sagte Edelmann: "Die Nordische Kombination der Damen hat sich ähnlich - eher etwas schneller - entwickelt wie die Disziplin der Skisprung-Damen."

Das deutsche Aufgebot der Nordischen Kombinierinnen

Die deutschen Nordischen Kombinierinnen gehen mit fünf Starterinnen in den Weltcup-Saisonauftakt in Lillehammer. Edelmann nominierte neben der ehemaligen Skispringerin Svenja Würth auch Jenny Novak, Sophia Maurus, Cindy Haasch und Maria Gerboth.

Am Freitag und am Samstag stehen für die Kombi-Frauen in Norwegen jeweils Einzelwettbewerbe auf dem Programm.

sid/red | Stand: 01.12.2021, 12:56

Darstellung: