Ein russischer Eisschnellläufer

Wintersport | Eisschnelllauf Eisschnelllauf-EM: Auftakt ohne russisches Team

Stand: 07.01.2022 11:07 Uhr

Die Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Heerenveen (Freitag bis Sonntag) beginnen ohne die russische Nationalmannschaft. Das Team werde den ersten Tag der EM wegen mehrerer Coronavirus-Fällen verpassen.

Bei der Ankunft in den Niederlanden waren mehrere Teammitglieder, unter ihnen die Titelaspirantinnen Angelina Golikowa, Natalia Woronina und Olga Fatkulina, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gegenüber der niederländischen Tageszeitung AD bestätigte der russische Eisschnelllauf-Verband die Fälle am Mittwoch.

Wenig Stunden vor dem Auftakt teilte der nationale Verband am Freitag (7.01.22) mit, dass die Nationalmannschaft den ersten Tag der EM wegen mehrerer Coronavirus-Fälle im Team verpassen wird. Ob russische Sportler überhaupt noch bei den Wettkämpfen an den Start gehen, soll nach den Ergebnissen von PCR-Tests entschieden werden, die am Freitag genommen werden sollten.

Gesamte Mannschaft in Quarantäne

Die gesamte russische Mannschaft befindet sich derweil in Quarantäne. Nach Verbandsangaben hätten einige Athleten des Sprintteams zuletzt Fieber gehabt. Deren Gesundheitszustand habe sich nach den Allrussischen Wettkämpfen in Kolomna Ende Dezember verschlechtert. Anschließende Corona-Tests seien jedoch negativ ausgefallen.

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Stars offiziell "krankheitsbedingt" nicht bei EM dabei

Die russischen Top-Sprinter Pawel Kulischnikow, Artem Arefjew, Ruslan Muraschow und Wiktor Muschtakow hatten schon zuvor offiziell aus gesundheitlichen Gründen auf eine EM-Teilnahme verzichtet. Sie würden "krankheitsbedingt" die EM verpassen, hatte Cheftrainer Dimitri Dorofejew erklärt. Arefjew als Fünfter und Muschtakow als Sechster des Weltcups zählten über 500 Meter zu den Medaillenkandidaten.