Eiskunstlauf-WM: Der Goldlauf von Papadakis und Cizeron

Sportschau 26.03.2022 09:22 Min. Verfügbar bis 26.03.2023 Das Erste

Eiskunstlauf | WM

Weltrekord im Eistanz: Papadakis/Cizeron werden Favoritenrolle bei Heim-WM gerecht

Stand: 26.03.2022, 20:25 Uhr

Französischer Jubel bei der Eiskunstlauf-WM in Montpellier: Die Eistänzer Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron werden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen samt Weltrekord Gold.

Die Franzosen Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron sind zum fünften Mal Eistanz-Weltmeister geworden. Nach dem Erfolg bei den Olympischen Spielen siegte das bereits nach dem Rhythmustanz führende Duo mit dem Kürprogramm "Elegie" nun vor heimischer Kulisse bei der Weltmeisterschaft in Montpellier.

Zehn Punkte in Performance, Choreografie und Interpretation bedeuteten für die Favoriten zudem Weltrekord. Silber und Bronze gingen an die beiden US-Paare Madison Hubbell und Zachary Donohue sowie Madison Chock und Evan Bates.

"Zu fröhlich" - Ukrainisches Paar verzichtet

Das ukrainische Eistanz-Paar Oleksandra Nazarova und Maksym Nikitin, die beim Rhythmustanz am Freitag (25.03.2022) für einen der magischen Momente des Tages gesorgt hatten, waren in der Kür am Samstag nicht am Start. Für den Rhythmustanz hatten sie ihr ursprünglich eingeplantes Programm geändert und waren zu einem Remix eines ukrainischen Volksliedes mit einem Song der ukrainischen Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin Jamala gelaufen.

Zur Kür liefen Nazarova/Nikitin in diesem Winter zu einem Lied aus dem Soundtrack zu "Moulin Rouge". Vor dem Hintergrund des Krieges von Russland gegen die Ukraine, der aktuell ihr Heimatland zerstört, sei diese Musik zu fröhlich. Die Rhythmus-Tanz-16. verzichteten daher auf einen Start.

Deutsche Teams nicht am Start

Ein deutsches Paar war nicht am Start, nachdem die deutschen Meister Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan wegen eines positiven Corona-Tests bei Steffan passen mussten. Die Olympia-Teilnehmer und Europameisterschafts-Zwölften Katharina Müller/Tim Dieck hätten kurzfristig nachrücken können, sahen sich aber "mental und körperlich nicht in der Lage, Deutschland bestmöglich zu repräsentieren", wie Müller während des Rhythmustanzes am Freitag im Sportschau-Livestream sagte.

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Quelle: dh/dpa/sid

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