Inspiration Games: Lyles sorgt für Verwirrung

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Leichtathletik

Inspiration Games: Lyles sorgt für Verwirrung

Verwirrung um Noah Lyles bei der Premiere der Inspiration Games: Der US-amerikanische Weltmeister stellte über 200 Meter angeblich einen neuen Weltrekord auf - wählte aber wohl die falsche Startlinie.

Mit den "Inspiration Games" in sechs Ländern gleichzeitig hat sich die Leichtathletik in der Corona-Krise zurückgemeldet. Bei der Premiere des Wettkampfformats mit Fernduellen am Donnerstagabend (09.07.2020) gab es allerdings große Verwirrung um Noah Lyles: Der Weltmeister rannte in den USA die 200 Meter in angeblich 18,90 Sekunden - was deutlich schneller als der Weltrekord von Superstar Usain Bolt in Berlin 2009 (19,19) gewesen wäre. Der Amerikaner soll aber die falsche Startlinie gewählt haben.

Lyles war anschließend bedient: "Ihr könnt nicht so mit meinen Gefühlen spielen. Ihr habt mir die falsche Bahn gegeben", schimpfte er auf Twitter.

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Noch keine offiziellen Ergebnisse

Offizielle Ergebnisse gab es zunächst nicht. Die selten gelaufenen 150 Meter gewann die zwölffache Weltmeisterin und sechsmalige Olympiasiegerin Allyson Felix aus den USA, die in Walnut/Kalifornien 16,81 Sekunden rannte. In Bradenton/Florida benötigte Shaunae Miller-Uibo, die 400-Meter-Olympiasiegerin von den Bahamas, 17,15 Sekunden. Die Schweizerin Mujinga Kambundji lief in Zürich 17,28 Sekunden. "Ziemlich seltsam", fand Felix ihren Solo-Sprint: "Aber ich liebe diesen Sport, und wir wollen ihn unterstützen."

Keine Deutschen am Start

Organisiert wurde die Veranstaltung vom "Traditionsmeeting Zürich". Dort fielen auch die Startschüsse, die in die anderen Stadien synchron übertragen wurden. Wettkampforte waren außerdem Lissabon, Papendal/Arnhem in den Niederlanden, Aubière in Frankreich und Karlstad in Schweden. Jeweils drei Spitzenathleten maßen sich in acht Disziplinen. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Beim Dreikampf der Stabhochspringer hob Weltmeister Sam Kendricks aus den USA in Bradenton ab und überquerte 5,81 Meter. Er blieb damit deutlich unter seiner Bestleistung von 6,06 Metern. Für den verletzten Ex-Weltrekordhalter Renaud Lavillenie sprang dessen Bruder Valentin, scheiterte aber in Frankreich an der Einstiegshöhe von 5,36 Metern. Der WM-Dritte Piotr Lisek aus Polen überwand in Karlstad 5,66 Meter.

sid/dpa | Stand: 09.07.2020, 22:51

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