Zwei deutsche Rekorde - Schwimmer lassen aufhorchen

Thomasberger schwimmt beim Finale über 200 Meter Schmetterling bei einem Olympia-Qualifikationswettkampf in Heidelberg.

Schwimmen

Zwei deutsche Rekorde - Schwimmer lassen aufhorchen

Zwei Schwimmer lassen mit deutschen Rekorden in Heidelberg aufhorchen. Insgesamt sind schon elf Sportler für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert oder haben zumindest die Schwimm-Norm unterboten.

David Thomasberger und Fabian Schwingenschlögl haben zum Start in die finale Olympia-Qualifikation jeweils in deutscher Rekordzeit die Norm für Tokio unterboten. In Heidelberg blieb der Leipziger Thomasberger über 200 Meter Schmetterling in 1:55,04 Minuten unter dem fast drei Jahre alten deutschen Rekord von Ramon Klenz.

Schwingenschlögl erfüllte über 100 Meter Brust die Olympia-Norm. In 58,95 Sekunden ist er der erste Deutsche, der unter 59 Sekunden anschlug. Den bisherigen Rekord schwamm Hendrik Feldwehr in 59,15 Sekunden im Jahr 2009. Damals waren noch Hightechanzüge erlaubt. Die Berlinerin Leonie Kullmann knackte die Olympia-Norm über 400 Meter Freistil.

"Es geht noch mehr"

"Wir sind in der richtigen Richtung unterwegs und haben mit David Thomasberger und Fabian Schwingenschlögl zwei neue Finalkandidaten, schon in den nächsten Wochen geht aber sicherlich noch mehr", sagte Bundestrainer Hannes Vitense. In Magdeburg (9. bis 11. April), Berlin (16. bis 18. April) und Dortmund (17./18. April) können bei Rennen ohne Zuschauer die Normzeiten erfüllt werden. International haben Aktive in Stockholm oder Eindhoven (8. bis 11. April) die Chance, die Olympia-Normen zu knacken.

Im bis zum 18. April laufenden Qualifikationszeitraum muss die Normzeit geschafft werden. Acht deutsche Schwimmer mit Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock an der Spitze hatten sich bereits vor dem Osterwochenende qualifiziert.

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Sportschau 29.07.2020 02:08 Min. Verfügbar bis 29.07.2021 ARD Von Philipp Hofmeister


dpa | Stand: 05.04.2021, 13:33

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